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Urlaub & Reisetipps Medizinische Versorgung

ambulante Behandlungen

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Für ärztliche Versorgung zuständig ist das örtliche Gesundheitszentrum („Centro de Sáude“). Diese Zentren entsprechen dem Hausarzt mit Kassenzulassung in Deutschland. Deshalb wird dort die Europäische Krankenversicherungskarte akzeptiert. Es muss jedoch mit langen Wartezeiten gerechnet werden. Das Centro de saúde ist kein Krankenhaus (Hospital). Von dort aus wird erst zu Fachärzten bzw. direkt ins Krankenhaus überwiesen. Bei privaten Arztpraxen oder Ärztehäusern ist die Behandlung normalerweise besser und geht schneller. Sie bezahlen die Behandlung in bar oder mit Karte und reicht die Rechnung nach der Rückkehr bei Ihrer Krankenversicherung ein.​


stationäre Behandlungen​


Bei Notfällen können Sie direkt in die Notfallaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses. Da viele Portugiesen die langen Wartezeiten in den Centros de saúde umgehen wollen, gehen sie direkt in die Notaufnahme. Dort unterscheidet man in 3 Kategorien. Schwerste Verletzungen, Unfälle und lebensbedrohliche Zustände werden natürlich sofort behandelt. Danach Patienten mit großen Schmerzen oder stärkeren Blutungen, aber nicht lebensbedrohlich. Erst danach die übrigen Fälle

Private Krankenhäuser heißen hospital particular
Dort sind Sie am Besten aufgehoben und die ärztliche Versorgung steht der deutschen in nichts nach.
Merken Sie sich folgende Faustregel: In den Großstädten Lissabon, Porto und in Evora sind Sie auch in den regulären Krankenhäusern bestens versorgt. Für die Algarve gilt: Klinik in Faro und Portimao - sehr gut. Klinik in Lagos ist wenn möglich zu meiden, ebenfalls andere kleinere Dorfkrankenhäuser.

Rettungsdienste​

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der staatliche Rettungsdienst heißt INEM und hat in ganz Portugal die Zentrale Notrufnummer 112. Sie sind dann verbunden mit der Zentrale für das gesamte Land. Wenn es schneller gehen soll, so wählen Sie die ersten 3 Vorwahlnummern des Landkreises und danach die 112 (z. B. 624 112 wäre INEM in Sagres - 21 112 wäre INEM Lissabon). Dann sind Sie direkt mit der örtlichen Rettungsleitstelle verbunden. Das spart oft entscheidend Zeit, wenn es sich um lebensbedrohliche Zustände handelt. Ein dienst-habender Arzt überwacht telefonisch die Einsätze und gibt weitere Anweisungen, z. B. wenn ein Notarzt benötigt wird. Das Personal ist im Gegensatz zu früher sehr gut ausgebildet (Rettungssanitäter) und haben durch den direkten Kontakt mit dem Diensthabenden mehr Befugnisse, als die Rettungssanitäter in Deutschland.


Krankentransporte und Rettungsdienste leistet auch oft die Feuerwehr (Bombeiros), die ebenfalls unter der 112 erreichbar ist. Krankentransporte vereinbaren Sie am Besten mit der örtlichen Vorwahl und dann 112, wie schon oben beschrieben. Die INEM macht keine Krankentransporte, sie ist ausschließlich für die Unfallrettung zuständig.

Rotes Kreuz und andere Hilfsorganisationen sind vorwiegend für Katastropheneinsatz und Auslandseinsätze vorgesehen.
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Wolfgang
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