Hallo Hans Jürgen,
jetzt wird die Sache schon klarer - von Lisboa nach Porto gab und gibt es tatsächlich wenig Unterkunftsmöglichkeit. Da helfen die Bombeiros wirklich. Ich habe aufgrund meiner Sprachkenntnisse immer auf Bauerhöfen angefragt, ohne Probleme. Essen und Übernachtung waren frei, kosteten nur eine Kerze in Fatima, bzw. ein Gebet in Santiago.
Wir schreiben heuer das Jahr 2011. Es gibt jetzt zwischen Porto und SdC wirklich ungefähr alle 20 km eine ofizielle Herberge, die privaten garnicht dazu gerechnet. Einzig das Stück zwischen Porto und Rates ist mit ca. 37 km noch sehr lang, aber auch da gibt es eine provisorische Herberge in Vilarinho (25 km). Ich habe die Entwicklung der Herbergen von Porto nach SdC im Laufe der Jahre mitbekommen. In 2010 konnte ich eine Woche nach der Eröffnung in der neuen Herberge Portela de Tamel übernachten. Sie liegt ca. 9 km nach Barcelos und verkürzt somit den Weg nach Ponte de Lima.
Es gibt sie übrigens noch, die "klassische" Herberge für Pilger, das Monasterio de Herbon, in der Nähe von Padron. Die Franziskaner bieten Abendessen, Übernachtung und Frühstück um Gotteslohn, wobei Spenden natürlich wilkommen sind.
Nachtrag.: Für Fatimapilger kann ich das Casa do Verbo Divino der Steyler Missionare nur empfehlen. Die Verpflegung ist dort ausgezeichnet und der Weinkeller gut bestückt.
Bom Caminho
Rainer