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Mit dem Auto nach Lissabon?

Hallo Allerseits,

bin neu im Forum da mein Frau und ich ab Ende August zunächst für ein Jahr nach Lissabon gehen werden. Eine Frage, die uns interessiert, ist die Anreise mit dem Pkw aus Norddeutschland nach Lisboa. Wer von euch kann Tipps geben? Streckenverlauf, Rastmöglichkeiten, Maut...
Wir sind eigentlich keine "AutolangstreckenFahrer" und die 2800 km sind daher für uns eine neue Situation.

Herzliche Grüße aus dem jetzt frühligshaften Norddeutschland
 
Hallo Wenzel,

herzlich willkommen im Forum!

Googlemaps oder der ADAC (falls Du Mitglied bist) sind sehr hilfreich!

Ansonsten: Mautstrassen n Frankreich meiden oder nicht? Schnell durch nach Lisboa oder langsam und das "Reisen" geniessen?
Übernachten oder durch und nur turnusmässiger Fahrerwechsel?

Und was machst Du mit dem deutschen KZ nach 6 Monaten in P? Ich hoffe zumindestens Gedanken...... :)

Also: Vorbereitung ist notwendig!
Aber den 1. Schritt hast Du ja mit der Anmeldung bei uns im Forum getan.
 
hi Wenzel -
auch von mir ein herzliches willkommen im forum :)

schau doch mal hier:
[DLMURL]http://www.portugallierforum.de/urlaub-ferienunterkunft/1482-auto-deutschland-algarve.html[/DLMURL]
da wirst du zumindest teilweise fündig.
abbiegen richtung lissabon anstatt weiter zur algarve ist sicher kein problem ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mit dem Auto nach Po

Hi Wenzel,
wir sind die Strecke ein paar Mal gefahren und sind von Norddeutschland aus bis Tours oder Chateau de Loire in Frankreich, dort ins Campanile oder Formule 1. Dann weiter bis Miranda d el Ebro, dort ins Hotel Tudanza und dann durch bis Lissabon.
Durch Paris ist dabei die große Unbekannte, da man den Verkehr nicht einschätzen kann.
Der ADAC macht dir einen Streckenvorschlag mit Hotels für die Zwischenübernachtung.
Die Maut ist zwar hoch, wir haben aber das schnelle und problemlose Vorankommen vorgezogen und sind Autobahn gefahren.
Die neue Autobahn in Nordspanien (bei Miranda d el Ebro ungefähr) ist fertig und man ist sehr viel schneller und problemloser durch die Berge als früher.
Ein gutes Navi ist ein angenehmer Begleiter und kennt unter Umständen die Hotels in Frankreich.
Gruß
Uwe
 
ich habe bisher beste Erfahrungen gemacht mit den IBIS-Hotels. Die Zimmer haben alle Fernseher (mit RTL) und sind überall gleich eingerichtet (man meint abends, man ist noch im selben Hotelzimmer. :yes:

Warmes, schmackhaftes Essen gibt es bis 23:30 und ein Hund ist auch überhaupt kein Problem. Preislich sind sie auch wesentlich günstiger als z. B. Novotel usw.
 
Hotelpreise

Ich kann Wofgang da beipflichten. Meine Preise für Hotels sind nicht mehr aktuell. 2008 war es etwa so:
Novotel zwischen 54 und 98 € Doppelz. ohne Frühst.
Ibis: 55 bis 80 € DZ ohne F
Campanile um 60 € Dz ohne F.
Hotel Tudanza in Miranda 54 bis 87 € DZ ohne F.
Da in der ADAC Routenplanung die ca. Hotelpreise genannt werden, haben wir uns immer daran orientiert und lieber eher Pause gemacht oder noch 100 km nachgelegt, weil das Hotel günstiger war.
In Frankreich war das nie ein Problem, da findet man eigentlich immer irgendwas.
Allerdings ist die angegebene Reisezeit von Wenzel (Ende August) noch innerhalb der Ferien und da könnte es eng werden. Hier würde ich mich aktuell kurz vorher genau noch mal informieren, wie es aussieht. Wenn man in den französischen Rückreiseverkehr kommt, kann es übel werden.
Ggf. müsste man die Etappenhotels vorher reservieren.
Apropos Etap ist auch so eine Hotelkette entlamg der Autobahnen, genau wie Ibis und Campanile usw.
Gruß
Uwe
 
Hallo,
die Hotels in Frankreich(ETAP usw) sind meistens im Industriegebiet am Stadtrand. Eines findet man immer. Problem war fuer uns immer suedlich Bordeaux, dort ist nicht mehr viel los. An den nahen Straenden oder Badeorten hat man im Sommer kaum eine Chance. Wir sind immer mit wenig Maut(unter 30 Euro bis Nordportugal) optimal durchgekommen. Paris war auch nie ein Problem(ausser Freitagnachmittag). Bei Bedarf kann ich Dir die Strecke Muenster - Braganca - Lissabon schicken.

Gruss Hugo
 
südlich von bordeaux empfehle ich das örtchen irun - da habe ich mehrmals gut übernachtet. und das angenehme: man kann dann gleich billig in spanien tanken.
 
Autoreise

Hallo Chica,
Irun ist keine schlechte Idee, aber von Norddeutschland für eine Etappe zu weit. Ja ich weiss, es gibt Leute die in 30 Stunden usw.. Wir sind die 2100 km bis Braganca bei Stress in zwei Tagen gefahren. Meistens haben wir uns aber noch einen dritten und vierten Tag gegönnt, um etwas in Frankreich zu besichtigen(Paris, Atlantikküste, Loire, Bordeaux usw.)
Wenn man Irun als Etappenort nimmt, würde sich davor Paris oder Umgebung anbieten, dann hätte man drei Etappen. (Münster - Paris sind etwa 700 km)

Die Routenplaner aus dem Internet haben wir immer nur als grobe Richtlinie genutzt. Wir haben die Strecke bei etwa 12-15 Fahrten ausprobiert, am Anfang war auch viel Unsinn dabei. Es gibt ,,Einsparungen´´, die sich als Katastrophen entpuppen.

Viele Grüsse
Hugo
 
Zwischenübernachtungen

Hi Hugo,
ich glaube Chica meinte Irun nicht als erste Übernachtung sondern als eine Übernachtungsmöglichkeit südlich von Bordeaux. (wo es sonst nicht so viele Möglichkeiten gibt).
Ich denke von Norddeutschland aus (Münster oder Bremen) schafft man es am ersten Reisetag schon bis deutlich hinter Paris. (es sei denn, man kommt sehr spät los).
Dann könnte man schon am zweiten Tag bis Irun kommen. Hängt aber auch immer ganz vom Verkehr ab und von der eigenen Laune.
Auch ich habe in Paris oft Glück gehabt, habe aber auch schon 2,5 Stunden im Stau gestanden.
Der Urlauberreiseverkehr in Frankreich ist enorm und Ende August könnte viel Urlaubsrückreiseverkehr- besonders am Wochenende- sein.
Da gerät die beste Routenvorplanung leicht durcheinander.
Gruß
Uwe
 
danke Uwe.

ich dacht, das sei klar - aus dem zusammenhang des vorhergehenden posts von Hugo -, dass ich natürlich als übernachtung südlich bordeaux das örtchen irun empfehle.
nicht als erste übernachtung auf der gesamtstrecke von norddeutschland nach portugal :whistle:
 
Der Urlauberreiseverkehr in Frankreich ist enorm und Ende August könnte viel Urlaubsrückreiseverkehr- besonders am Wochenende- sein.
Da gerät die beste Routenvorplanung leicht durcheinander.

Und nicht zu vergessen die ganzen Portugiesischen Gastarbeiter die Ende Juli Anfang August und Ende August die Strassen unsicher machen. Ich spreche da aus eigener Erfahrung wie Ihr sicherlich wisst fahre ich die Strecke fast 1 -2 mal im Monat.
 
Verkehr

Hallo,
nach unseren Erfahrungen geht der ,,Gastarbeiterverkehr´´ und der französische Urlauberverkehr Ende August von Süden in Hauptrichtung Paris.
Wir waren mehrmals im August in Deutschland und haben die Staus immer auf der Gegenfahrbahn gesehen. Wenn man Anfang August Richtung Süden fährt trifft man auch die französischen Nordafrikaner mit ihren total überladenen Autos(Dachgepäckträger nach oben unbegrenzt).

Portugiesische Gastarbeiter auf Heimreise ist ein eigenes Thema. Ich kenne mehr als Einen, der sich brüstet 2000 km in 25 Stunden zu schaffen. Mit einem Fahrer, die Frau sitzt daneben. Die 200 km Valladolid - Zamoura - Braganca nannte man früher auch die Todespiste(Seit ein paar Jahren ist auf spanischer Seite fast alles Autobahn.)

Gruss Hugo
 
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