Merkel: falscher Einsatz der EU-Mittel auf Madeira
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Merkel dá Madeira como mau exemplo - JN chica
Die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, gab am Dienstag in einer Rede vor Studenten der Bela Foundation in Berlin die autonome Region Portugals, Madeira als schlechtes Beispiel für die Verwendung des Europäischen Strukturfonds an und stellte fest, dass die autonome Region, diese Mittel verwendete, um Tunnels und Autobahnen zu bauen, aber nicht für die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit."
"Wer schon mal auf Madeira war, kann sehen, wo der Europäische Strukturfonds hingegangen ist. Es gibt viele schöne Tunnels und Autobahnen, aber das hat nicht für mehr Wettbewerbsfähigkeit beitragen", stellte die Chefin der deutschen Regierung in einem Vortrag vor den Studenten der Bela Foundation in Berlin fest, berichtet heute Abend von RTP.
Laut Merkel sollten diese Mittel verwendet werden, um kleine und mittlere Unternehmen zu unterstützen, zum Beispiel, wie es auf der jüngsten Tagung des Europäischen Rates in Brüssel beschlossen wurde und nicht um Straßen, Brücken und Tunnel zu bauen, wie es ihrer Meinung nach in der autonomen Region Portugals derzeit gemacht wird.
Reinhard: Schon vor ein paar Tagen berichtete die port. Presse über die Entscheidung der Autonomie-Regierung, öffentliche Bauvorhaben auszusetzen. Die Fördergelder sind aber auch deshalb geflossen....Zitat: Spiegel ONLINE > Madeira - Unwetter verwüstet Urlauberparadies - Brücken stürzten ein, Autos wurden ins Meer gespült, Bäume umgerissen: Ein heftiges Unwetter hat auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira mindestens 38 Tote gefordert. Mehr als hundert Menschen wurden bei den Überflutungen und Erdrutschen verletzt.....weiter >Madeira: Unwetter verwüstet Urlauberparadies - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
Hat die Kanzlerin die weggespülten Brücken und zerstörten Straßen einfach vergessen? Der Wiederaufbau fördert ja auch die notwendige Infrastruktur der Insel für die Tourismus-Industrie, einzige Einnahmequelle der Insel. Autonomie-Regierungschef Jardim kündigte gerade vor ein Paar Tagen die Aussetzung öffentlicher Bauvorhaben an. Das diese an sich unbedeutende Rede Merkels in der port. Presse heute so ein starkes Echo findet (Nr. 1 auf den Online-Ausgaben von PUBLICO und JN Jornal de Noticias), könnte daran liegen, das die Stimmen des Volkes des Festlandes ebenso wie Merkel denken und die Medien dies nur allzu gern widerspiegeln. Wie oft wurde schon öffentlich gejammert, das so viel Geld nach Madeira "gepumpt" werden muß, um deren Autononome Regierung zu unterstützen.
MADEIRA >
EU-Fördermittel - Portugal trat 1986 der EG bei. Durch die Einführung des Europäischen Binnenmarktes erhielt Madeira 1993 einige finanzielle Mittel aus dem EU-Fond. Vor allem sollte damit die verkehrstechnische Erschließlung der Insel und damit die Entwicklung des Tourismus gefördert werden.
Regierung - Alberto João Jardim von der liberal-konservativen Partei (PSD) wurde 1976 zum Regionalpräsidenten gewählt. Bis heute hat er jede Wahl gewonnen. Die Regierung in Lissabon übt eine kontrollierende Funktion über die Regierung und das Parlament Madeiras aus, doch sie hat keinen Einfluss wie etwa in der Wirtschaftspolitik, bei Steuern und Zöllen.
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Merkel dá Madeira como mau exemplo - JN chica
Die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, gab am Dienstag in einer Rede vor Studenten der Bela Foundation in Berlin die autonome Region Portugals, Madeira als schlechtes Beispiel für die Verwendung des Europäischen Strukturfonds an und stellte fest, dass die autonome Region, diese Mittel verwendete, um Tunnels und Autobahnen zu bauen, aber nicht für die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit."
"Wer schon mal auf Madeira war, kann sehen, wo der Europäische Strukturfonds hingegangen ist. Es gibt viele schöne Tunnels und Autobahnen, aber das hat nicht für mehr Wettbewerbsfähigkeit beitragen", stellte die Chefin der deutschen Regierung in einem Vortrag vor den Studenten der Bela Foundation in Berlin fest, berichtet heute Abend von RTP.
Laut Merkel sollten diese Mittel verwendet werden, um kleine und mittlere Unternehmen zu unterstützen, zum Beispiel, wie es auf der jüngsten Tagung des Europäischen Rates in Brüssel beschlossen wurde und nicht um Straßen, Brücken und Tunnel zu bauen, wie es ihrer Meinung nach in der autonomen Region Portugals derzeit gemacht wird.
Reinhard: Schon vor ein paar Tagen berichtete die port. Presse über die Entscheidung der Autonomie-Regierung, öffentliche Bauvorhaben auszusetzen. Die Fördergelder sind aber auch deshalb geflossen....Zitat: Spiegel ONLINE > Madeira - Unwetter verwüstet Urlauberparadies - Brücken stürzten ein, Autos wurden ins Meer gespült, Bäume umgerissen: Ein heftiges Unwetter hat auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira mindestens 38 Tote gefordert. Mehr als hundert Menschen wurden bei den Überflutungen und Erdrutschen verletzt.....weiter >Madeira: Unwetter verwüstet Urlauberparadies - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
Hat die Kanzlerin die weggespülten Brücken und zerstörten Straßen einfach vergessen? Der Wiederaufbau fördert ja auch die notwendige Infrastruktur der Insel für die Tourismus-Industrie, einzige Einnahmequelle der Insel. Autonomie-Regierungschef Jardim kündigte gerade vor ein Paar Tagen die Aussetzung öffentlicher Bauvorhaben an. Das diese an sich unbedeutende Rede Merkels in der port. Presse heute so ein starkes Echo findet (Nr. 1 auf den Online-Ausgaben von PUBLICO und JN Jornal de Noticias), könnte daran liegen, das die Stimmen des Volkes des Festlandes ebenso wie Merkel denken und die Medien dies nur allzu gern widerspiegeln. Wie oft wurde schon öffentlich gejammert, das so viel Geld nach Madeira "gepumpt" werden muß, um deren Autononome Regierung zu unterstützen.
MADEIRA >
EU-Fördermittel - Portugal trat 1986 der EG bei. Durch die Einführung des Europäischen Binnenmarktes erhielt Madeira 1993 einige finanzielle Mittel aus dem EU-Fond. Vor allem sollte damit die verkehrstechnische Erschließlung der Insel und damit die Entwicklung des Tourismus gefördert werden.
Regierung - Alberto João Jardim von der liberal-konservativen Partei (PSD) wurde 1976 zum Regionalpräsidenten gewählt. Bis heute hat er jede Wahl gewonnen. Die Regierung in Lissabon übt eine kontrollierende Funktion über die Regierung und das Parlament Madeiras aus, doch sie hat keinen Einfluss wie etwa in der Wirtschaftspolitik, bei Steuern und Zöllen.
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