Aktuelles

Besuch von Angie

na ja...
Eine objektive Berichterstattung sieht aber schon anders aus.
Vielmehr werden vorhandene Klischees untermauert. Verallgemeinern können sie gut.
 
[euronews Portugal] Deutsche Kanzlerin in Portugal nicht willkommen

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel ist zu einem Besuch in Portugal. Das Land gehört zu den Euro-Sorgenkindern und hat bereits internationale Milliardenhilfen erhalten.
Deutschland ist nach Spanien der zweitwichtigste Handelspartner des ärmsten Landes Westeuropas und gilt für Portugal als wichtiges Exportziel, doch willkommen ist die Kanzlerin nicht.
Schauspielerin Sao Jose Lapa hat eine Botschaft für den Gast aus Deutschland: “Ich will Frau Merkel etwas sagen: Hören Sie auf, sich mit Ihren Pratzen überall in Europa einzumischen. Wir wollen Sie hier nicht. Sie benehmen sich wie ein Plantagenbesitzer.”
Marco Marques von der Bewegung “Verfluchte Troika” meint: “Sie ist nicht hier, um die Maßnahmen noch einmal zu überdenken. Sie reist mit einer Entourage von Geschäftsleuten, die das ganze Elend sehen wollen und nach Portugal zum Ausverkauf gekommen sind.”
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[sueddeutsche.de] Staatsbesuch in Lissabon: Angela Merkel in Portugal zu Gast

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Am Montag kam Merkel zu einem 6-stündigen Staatsbesuch nach Lissabon.

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[sueddeutsche.de] Besuch in Lissabon: Portugiesen protestieren gegen Merkel

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Angela Merkel ist bei ihrem Regierungsbesuch in Portugal mit massiven Protesten in Empfang genommen worden. Die Demonstranten machen die Bundeskanzlerin für den harten Sparkurs im Land verantwortlich.


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[Heise] Merkel redet Portugal schön

Das Land benötige kein zweites Hilfspaket und setze die Reformen mutig um, sagte die Kanzlerin, die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus

Bevor sich Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag nach Portugal aufgemacht hat, sprach sie ihren konservativen Freunden im Land Mut zu. Gegenüber dem staatlichen Fernsehen erklärte sie ihre allergrößte Hochachtung vor dem, "was im Augenblick" am Rand der Iberischen Halbinsel geleistet werde. Das Land habe seine Verpflichtungen gegenüber internationalen Geldgebern im Rahmen des Rettungspakts in einer Höhe von 78 Milliarden Euro eingehalten. Die Regierung von Pedro Passos Coelho habe "notwendige Veränderungen mutig umgesetzt".
Es würden zwar große Opfer verlangt, doch das Ergebnis "schmerzhafter Veränderungen" werde positiv sein. Es brauche Zeit, bis "einschneidende Reformen" wie in Deutschland wirkten. Dass Portugal 2013 wie Griechenland ein zweites Hilfsprogramm braucht, "davon gehe ich nicht aus", sagte die Kanzlerin. "Im Augenblick sind die Maßnahmen gut umgesetzt und wir hoffen auf den Erfolg dieses Programms", sagte sie im Exklusivinterview. Sie sieht derzeit auch keine Gründe, das Sparprogramm neu zu verhandeln.
Das ist derzeit auch nicht nötig, denn erst kürzlich wurden Portugal schon Zugeständnisse gemacht. Damit wurde widerlegt, dass es die Vorgaben einhält. Da das Haushaltdefizit nach dem ersten Halbjahr schon bei 6,8% lag, war klar, dass Lissabon das Ziel von 4,5% nicht einhalten wird.

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[euronews Portugal] Merkel bei Portugiesen nicht willkommen

Tränengas und Nazi-Vergleiche wie in Athen blieben ihr in Lissabon erspart – doch die deutsche Kanzlerin war bei ihrem Besuch in Portugal dem Volk genauso wenig willkommen wie in Griechenland. “Merkel raus” hieß es auch hier, und unter all den giftigen Kommentaren ragte wohl der heraus, der sie mit einem Frankenstein verglich, der Portugal in die Armut treibe. 15 Prozent der Erwerbsfähigen sind hier arbeitslos.
Da konnte die Kanzlerin noch so sehr daran erinnern, dass nicht Deutschland, sondern die Troika das Sparprogramm ausgearbeitet habe.
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[Heise] Heißer Empfang für Merkel in Portugal

Mit Demonstrationen wurde die Bundeskanzlerin begrüßt und "zum Teufel" gewünscht

Als die Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montagmittag in der portugiesischen Hauptstadt eintraf, sammelten sich die ersten Demonstranten auf dem zentralen Platz "Largo do Calvário". Hunderte zogen mit einem riesigen Transparent zum Palácio de Belém, wo sich Merkel im Präsidentenpalast zunächst mit Staatspräsident Aníbal Cavaco Silva zum Gespräch getroffen hat. "Merkel raus hier", stand auf dem Transparent, womit klar gemacht wurde, dass die Bundeskanzlerin nicht willkommen ist.

In den Gärten vor dem Präsidentensitz hatten sich schon Protestierende eingefunden, um Merkel abzupassen. Unter ihnen Isabel Cortês, die nicht nur Merkel kritisierte, sondern auch die eigene Regierung. Mit Blick auf die geplanten "enormen Steuererhöhungen", welche die Regierung im Rahmen des Haushalts angekündigte, forderte sie auf einem selbstgemalten Schild eine "faire Bezahlung". Die Regierung müsse Merkel und der Troika aus EU‑Kommission, Internationalem Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB) die Stirn bieten, die sie für den verordneten Sparkurses verantwortlich macht.
Auch Cortês pfiff die Kanzlerin aus, die sie beschimpften und verspotteten, als ihr Fahrzeug den Palast erreichte. "Raus hier, raus hier", riefen sie. Sie wurden von einem massiven Polizeiaufgebot hinter Absperrgittern gehalten. Viele, die sich nicht so früh an den Protesten beteiligen konnten, trugen in Schulen, Büros und Fabriken aus Protest schwarze Kleidung. Etliche Denkmäler und Statuen in der Hauptstadt waren ebenso mit einem Trauerflor versehen und schwarze Tücher hingen an Balkonen und Fenstern. Zu dieser Protestform war im Internet aufgerufen worden.

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