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Aachen - Nazaré - Aachen mit dem PKW

Aachen-Nazare-Aachen im Juli mit dem PKW

Liebe Gemeinde!

Wir möchten Anfang Juli von Aachen via Belgien/Frankreich/Spanien nach Nazare per PKW fahren.

Wir suchen interessante, schnelle und preiswerte Routen mit eventuellen Übernachtungsmöglichkeiten. Schnell und preiswert schließt sich möglicherweise aus, dann aber den bestmöglichen Kompromiss zwischen beiden.

Der oben genannte Weg ist nicht unumstößlich. Wer bessere Ideen und Erfahrungen hat gerne nennen.
 
olá -
schau mal hier:
[DLMURL]http://www.portugallierforum.de/ferien-geniessen/8380-auto-lissabon.html[/DLMURL]
du musst nicht nach lissabon durchfahren, sondern biegst eben nach nazaré ab.
die routen durch frankreich und spanien gelten ja trotzdem ;)

oops gerade gesehen:
schön, dass du dich registriert hast, muss ich deine beiträge nicht immer freischalten.
herzlich willkommen im portugalforum! :)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Vielen Dank für die freundliche Begrüßung chica und den ersten guten link für meine/unsere Planungen.

Wir wollen im Juli am Sonntag um ca. 4 Uhr morgens ab Aachen aufbrechen und Dienstags gegen mittags in Nazare ankommen.

Es sind also 2 Stopps geplant. Fahrstrecke nach meinen Planungen ca. 2.100 km.

Wie würdet Ihr die Stopps wählen und gibt es zu den vorgeschlagenen Übernachtungs-Punkten gute Hotelempfehlungen.

Auch interessieren mich gute Umfahrungsstrecken für Paris allerdings sollten dies dann auch mehrspurige Nationalstraßen sein.

Gibt es in Frankreich bzw. Spanien gute mehrspurige Nationalstraßen, die ich/wir als Ersatz für mautpflichtige Autobahnen nutzen können.
 

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Hallo Dada,
ich würde Dir in Frankreich empfehlen: A4 Richtung Reims, dann A26 Richtung Troyes, kurz die A5 Richtung Paris, abbiegen über die neue A19 Richtung Orleans. So umgehst Du grossräumig Paris. Nun die A 10 bis Poitiers Süd, vierspurige schnelle Landstrasse N10 über Angouleme bis Bordeaux. Dort Übernachten ?? Bis zur Grenze in Spanien gibt es dann einige kurze Maut Abschnitte in den Pyrinäen, die in den Hauptreisezeit schlecht zu umgehen sind.
Kurz hinter San Sebastian gut achtgeben und die N1 Richtung Vitoria nicht verpassen. (Die Beschilderung möchte Dich unbedingt über die kostenpflichtige Autobahn Richtung Bilbao schicken) . Die N1 über Tolosa nach Vitoria ist vierspurig gut ausgebaut!
Leider muss ich Dir dann ein kurzes Stück Autobahn empfehlen. Die N1 von Miranda de Ebro bis Burgos ist in einem katastrophalen Zustand und zusätzlich mit vielen LKW bevölkert. Die Maut liegt aber nur bei umgefähr 10 Euro...
Ab Burgos bis Salamanca und zur port. Grenze ist alles vierspurig mautfrei, auch weiter über Sevilla bis in den Süden.
Übernachtung: Salamanca und abends zum Plaza Major !!
Gruss Rolf
 
Hallo Rolf,
hab ich dich sicherlich falsch verstanden... aber ich frag trotzdem mal nach... du schickst sie jetzt aber nicht nach Sevilla?
auch weiter über Sevilla bis in den Süden.

@Dada
Von Salamanca nach Vilar Formoso über die Grenze. Dann kannste entweder über die IP5/IP3 Richtung Nazaré oder du nimmst die IP6/A23 über Leiria (A8) nach Nazaré.

LG
Nana
 
"Sevilla" war natürlich nur ein Nebensatz, wegen mautfreier 4 spuriger Strecke. Falls jemand die Strecke zur Algarve nutzen will...
Hatte ja auch gesagt: ab Salamanca bis zur portugiesischen Grenze....
Gruss Rolf
 
@rowi

Ich habe mir auf der Karte bei Michelin Deinen Routenvorschlag angesehen und der gefällt mir gut. Allerdings habe ich noch 3 Fragen:

1. Hälst Du 2 Stopps für zu viel oder doch angemessen. Ich bin kein Berufskraftfahrer und die Hauptlast des Fahrens liegt auf meinen Schultern.
2. Kann es sein, das ich die A19 bei Courtenay verlassen muss und die N60 bis Orleans nehemen muss um auf die A10 zu gelangen
3. Ist der Verlauf der N1 in Spanien zum Teil identisch mit der E80 und E5


Melhores cumprimentos
dada
 
1. Hälst Du 2 Stopps für zu viel oder doch angemessen. Ich bin kein Berufskraftfahrer und die Hauptlast des Fahrens liegt auf meinen Schultern.
Das ist sehr individuell. Es gibt dabei kein zuviel - eher ein zuwenig, vor allem wenn man durch fährt.

@Rolf,
sagte ja, dass ich dich bestimmt falsch vertanden hatte. ;)
 
1. Hälst Du 2 Stopps für zu viel oder doch angemessen. Ich bin kein Berufskraftfahrer und die Hauptlast des Fahrens liegt auf meinen Schultern.

Also, das ist alles bisschen relativ, würde ich mal sagen.
In den frühen 80 er Jahren sind wir - als es noch keine AUtobahnen und 4 spurigen Nationalstrassen gab -, mit 10 m langem Segelfluzeuganhänger viele Jahre lang mitten in der Hauptreisezeit Mitte Juli nach Segovia (kurz vor Madrid) gefahren, mit stundenlangen Staus in Paris, Bordeaux, Vitoria, Burgos, ganz zu schweigen von Grenzerfahrungen mit dem unbekannten Teil im Hänger (Zulassungspapiere und so) .
Mit kurzen Nickerchen unterwegs sind wir auch nur 28-30 Stunden unterwegs gewesen.
Heute fahren wir 500 - 600 Kilometer am Tag , lassen zwischendrin dem Dackel ein wenig Auslauf und schauen uns um.
Dieses mal haben wir in Montargis+Bayonne+Salamanca im Ibis Hotel übernachtet.

Also rein fahrtechnisch kannst Du einen 100 km/h Schnitt einplanen. Das wären dann über den Daumen 3 x 750 Kilometer oder 3 x 8 Stunden.

2. Kann es sein, das ich die A19 bei Courtenay verlassen muss und die N60 bis Orleans nehemen muss um auf die A10 zu gelangen.

Die AUtobahn A 19 geht durch bis an die A 10. Auf der Strecke von Metz bis Tours braucht man die Autobahn nicht verlassen und muss dann am Schluss ungefähr 45 Euro löhnen. Die Strecke ist schon sehr früh Richtung Orleans gut ausgeschildert.
Auch im Juli wird diese Streckenführung keinen übermässigen Verkehr aufweisen, im Winter ist man dort sehr allein.
Allerdings dürfte im weiteren Verlauf Bordeaux in der Rush hour schon mal Staus mit sich bringen. Da wären Informationen über den Verkehrsfluss über den Ring (rechts oder links herum) ganz gut..Und auch San Sebastian ist manchmal bisschen dicht.

3. Ist der Verlauf der N1 in Spanien zum Teil identisch mit der E80 und E5

Ja, das ist die identische Strecke. Trotzdem sind wir jedesmal bei der Abzweigung der N1 sehr angespannt und haben vor zwei Jahren auch mal die Abfahrt Richtung Vitoria verpasst. Die Beschilderung sagt: Richtung Burgos / Madrid , es gibt eine Unmenge von über und untereinander führenden Strassen und mehrspurig flotten Verkehr. Und alle fahren maximum speed ... Aber das Schild N1 ist sehr hilfreich.

Hier unser Streckenprotokoll vom Dez 2011 :

Fahrt nach Portugal/Algarve - trip | EveryTrail

Da kannst Du Dich auch reinzoomen und sehen, wie wir am Sonntag nachmittag von der Bahn abfahren mussten und geschlossene Tankstellen angesteuert sind (Navi sei dank!) siehe ---> Chatellerault-
Hoffentlich ist das alles hilfreich.
Gruss Rolf
 
Nachtrag:
Hallo, gerade habe ich gesehen, dass Du Dir auch an anderer Stelle Rat eingeholt hast über Deinen Weg in den Urlaub.
Das finde ich gut: Man soll sich nach allen Seiten informieren.
Schlecht finde ich, wenn Du an einen beratungsresistenten Berater gerätst.
Der rät dazu, den Weg nach Portugal über Paris zu nehmen. Das sei absolut problemlos. Also ich weiss ja nicht, wie dumm ich sein muss: ich stand im Juli in Paris schon morgens um 4 Uhr, nachts um 24 Uhr und zu allen anderen möglichen Tageszeiten im stundenlangen Stau auf der Fahrt nach Süden. Diese Erfahrungen muss ich wohl ganz allein gemacht haben.
Im weiteren Verlauf, so die Empfehlung, muss der Weg nach Portugal über Madrid gehen, das sei absolut problemlos. Komisch: erstens ist es ein Umweg, und zweitens: den hab ich schon gemacht. Und war im Stau im Madrid.
Wer sagt, dass die Nordroute über Salamanca nichts tauge, dem muss entgangen sein, dass die Strecke seit Jahren vierspurig, hindernisfrei, mautfrei und verkehrsarm ist. Daraus schliesse ich mal: der Berater ist sie noch nie gefahren und sollte also keine ablehnende Empfehlung geben.
Nachtrag Nr. 2: Vor Jahren, als es noch ein anderes, inzwischen verkauftes Portugalforum gab, habe ich die gleiche Streckenempfehlung schon einmal beschrieben. Und da ist mir und allen interessierten von dem gleichen Berater schon einmal der einzig richtige Weg nach Portugal beschrieben worden: über Madrid.
Gruss Rolf
 
Hallo Dada, mir ist noch etwas Wissenswertes eingefallen: die Mautstellen in F. sind inzwischen weitgehend automatisiert. An den kleineren Ausfahrten trifft man so kaum noch Personal an. An der Schranke steht eine Kiste. Dort schiebt man die Chipkarte in einen Schlitz und die Visakarte in einen anderen. Unterschrift nicht erforderlich. Auf Knopfdruck gibt es eine Quittung.
Und: An den Ausfahrten grösserer Städt gibt es oft Discountläden mit Tankstelle, z.B. Carrefour. Dort kostet
der Sprit/Diesel oft deutlich weniger. Das können schon mal 10 Cent/Liter sein. Diese Tankstellen sind Sonntags/nachts nicht besetzt. Aber es gibt die Möglichkeit, mit der EC Karte (nicht mit Visa !) zu tanken.
Bisschen merkwürdig: Karte einlegen --> PIN angeben --> beliebige Menge tanken --> Quittung entnehmen --> Karte entnehmen. Man muss halt Vertrauen in die Technik haben. Oder bis morgens warten, um die Karte wieder zu bekommen, wenn irgendetwas nicht funktioniert !
Gruss Rolf
 
lieber rolf -
boah, du kennst dich wirklich aus!
ich werd das thema mal als "wichtig" kennzeichnen, weil mit deiner detaillierten beschreibung kommt wohl jeder klar.
und nachdem wir ja immer mal wieder anfragen zur besten strecke haben, sind deine beiträge optimal.
vielen dank!
 
@rowi

Vielen Dank für die nette und umfassende Routenempfehlung. Wir werden Deinen Vorschlag ausprobieren. Ich denke auch, dass unser Familienrat letzendlich 3 Stopps beschließen wird. Denn was dem Dackel recht ist schätzt der Rest meiner Familie auch nämlich sich die Beine nach einem Autotag vertreten zu können und eventuell noch neue Eindrücke beim Reisen zu gewinnen.

Kannst Du mir die Ibis-Hotels als gute Unterkünfte empfehlen?
 
Ibis Hotels: na ja, es sind halt schlichte Einheitshotels mit einem etwas dürftigen Frühstück. Aber: Hunde sind erlaubt. Meist abgeschlossene Parkmöglichkeiten fürs vollgepackte Auto oder Garage. Preisgünstig. Und die Hotels liegen günstig an der Strecke...Für Familie mit Kindern kann man, glaube ich, Zusatzbetten nutzen.
 
Der rät dazu, den Weg nach Portugal über Paris zu nehmen. Das sei absolut problemlos. Also ich weiss ja nicht, wie dumm ich sein muss: ich stand im Juli in Paris schon morgens um 4 Uhr, nachts um 24 Uhr und zu allen anderen möglichen Tageszeiten im stundenlangen Stau auf der Fahrt nach Süden. Diese Erfahrungen muss ich wohl ganz allein gemacht haben.
Im weiteren Verlauf, so die Empfehlung, muss der Weg nach Portugal über Madrid gehen, das sei absolut problemlos. Komisch: erstens ist es ein Umweg, und zweitens: den hab ich schon gemacht. Und war im Stau im Madrid.
Dem kann ich nur beipflichten. Bin selber über 25 Jahre die Strecke Deutschland/Portugal und zurück gefahren auch außerhalb der Sommermonate oder Ferienzeiten... jeder der da einmal reingefahren ist, versucht es kein 2. Mal. :nono: Das ist stress pur!!!
Wer sagt, dass die Nordroute über Salamanca nichts tauge, dem muss entgangen sein, dass die Strecke seit Jahren vierspurig, hindernisfrei, mautfrei und verkehrsarm ist. Daraus schliesse ich mal: der Berater ist sie noch nie gefahren und sollte also keine ablehnende Empfehlung geben.
Die Strecke ist nicht nur sehr gut (auch vom Belag her) sondern auch kürzer, da "nur" rund 800km zwischen dem Grenzübergang Irun und Vilar Formoso.
Um ein wenig der Autobahn zu entkommen empfehle ich euch auf die grünen Schilder zu achten. Auch in Frankreich kommt man mittlerweile gut auf der Nationalstraßen voran.
 
Falls Ihr es nicht ganz so eilig habt: schöne Übernachtungsmöglichkeiten in Frankreich findet auf dieser Seite: Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar. Gerade für Familien finden sich nette und nicht allzu teure Unterkünfte. Meist inkl. leckerem selbtsgemachten Frühtsück. Eine schöne Alternative zu den sterilen Etap-Hotels und frei nach dem Motto "Der Weg ist das Ziel" :-)
Viele Grüße, Katrin
 
Hallo,

also was die Umgehung von Paris betrifft, so ist das Ansichts- und Planungssache. Bei Start 04.00Uhr Sonntag früh in Aachen seid Ihr normalerweise spätestens um 09:30 auf der Peripherie und kurz darauf auf der A 6.

An mautpflichtigen Strecken nutze ich meist nur Biarritz - Irun.

Ich würde allerdings wegen des LKW-Aufkommens auf den Umgehungsstrassen der Autobahnen vorziehen samstags zu starten. Ansonsten führen viele Wege nach Rom. Ich ziehe auch meist die Tour über Salamanca und dann Sevilla/Huelva vor - die Strecke hat weniger Steigungen und die Spritpreise in Spanien sind moderater.

So bin ich - je nach Fahrzeug - in 34 - 55 Stunden stets vom Niederrhein nach Albufeira gekommen. Schlafpausen sind darin enthalten (4 - 10Stunden).
Allerdings nutze ich auch fast immer mein Navi, um mir auch andere Strecken anzeigen zu lassen, bzw. mich auf die "alte Strecke" zurückführen zu lassen, wenn ich mich nach einem Abstecher verfranst habe. Auch brauche ich es u.a. um Gastankstellen u.m. aufzuspüren.

Ich käme allerdings auch wohl nie auf die Idee eine Übernachtung im voraus zu planen, oder gar zu buchen. Wer weiß wie lange und weit ich fahre - ich nicht (und die Freiheit werde ich mir doch nicht nehmen!).

Gute Fahrt und schönen Urlaub!
 
Hallo dada,
ich will mich nochmal melden wegen der Hotelfrage, weil ich gerade dabei bin, Hotels für unsere Rückfahrt in 2 Wochen zu buchen. Also: Ibis Bordeaux Pessac hat preislich gegenüber dem letzten Jahr ziemlich zugelegt, eigentlich fast verdoppelt auf 99 Euro. Und deshalb fahren wir noch ein bisschen weiter bis Angouleme Nord und schlafen dort im Etap für 46 Euro.
Letztes Jahr habe ich direkt nebenan vom Ibis Bordeaux Pessac ein Hotel gesehen, das offensichtlich ganz ohne
Rezeption auskommt und wohl so ähnlich wie ein Brötchen-Automat funktioniert ( mit Visakarte ?) . Zugang zu den Zimmern aussen über Treppen und Gänge .
Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
Jedenfalls ist das wohl sehr preiswert. Aber wir haben es halt nur von aussen gesehen und können darum auch keine weiteren Empfehlungen abgeben. Günstig an der Bahn ist es allemal.
Gruss Rolf
 
Wir sind zur Zeit in Portugal und haben die Strecke letztendlich nur per Autobahn zurückgelegt. Gebühren lassen sich nach unserer Einschätzung unter in Kaufnahme von Zeitverlust nur Frankreich über die N1 sparen.

Wichtig erscheint mir der Hinweis, dass seit dem 1.7.2012 nach der Grenze in Vilar Formosa an der 1. Autobahnrastätte auf der IP5 bzw. E80 die Autokennzeichen fotografiert werden und man die Autobahnen die elektronisch abgerechnet werden durch Hinterlassung der Kreditkartennummer 1 Monat genutzt werden können und dann automatisch je nach Nutzung abgerechnet werden. Ca. 1 € pro 10 Kilometer.

Gruß Dada
 
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