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Wo sollte der ETF beheimatet sein?

pst

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5. Jan 2018
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Hallo,

in 18 Monaten werde ich in die passive ATZ wechseln und plane nach P umzuziehen.
Meine Frage richtet sich an die NHR'ler, die Dividende und Kursgewinne aus Aktien und ETF's
erhalten.
Wenn ich mein Haus verkaufe, wird nach Abzug der Schulden etwas übrig bleiben.
Das Geld möchte ich in ETF's anlegen.
Worauf sollte ich bei bei der Auswahl des ETFs achten, um steuerlich am besten zu fahren.
Thesaurierend (und immer wieder etwas verkaufen) oder ausschüttend (die Dividende nutzen)
und wo sollte der Sitz des ETFs sein. Irland z.B. hat ja eine sehr hohe Quellensteuer.
Wie würde sich so eine Quellensteuer auf die Portugisische Steuer auswirken?
Durch die Änderung beim NHR sind ja nun 10% Steuern in P. zu zahlen, was völlig in Ordnug
ist.
Das Thema interessiert ja vielleicht andere auch... leider finde ich dazu wenig
konkretes im Netz.

Bleibt gesund, Stephan
 
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26. Sep 2009
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Die Frage eignet sich für einen Steuerberater oder Vermögensverwalter.Da ich deinen Wohnsitz nicht kenne kann ich Dir keine näheren Empfehlungen geben.Man kann auch mal bei www.boerse.de reinschauen.
 

pst

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5. Jan 2018
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Hallo Kielian,
danke für Deine Nachricht. Mein Wohnsitz ist noch Deutschland und ja, ich habe schon einen Steuerberater gefragt. Leider keine konkrete Antwort zu dem Thema. Ich bin ja noch nicht in P, möchte aber jetzt schon die ETF's auswählen, die es hinterher bei der Steuererklärung leichter machen. Gibt es keine NHR'ler, die ETF's und Aktien besitzen und bereits dieses Wissen haben. Ich glaube, es macht einen Unterschied, wo der ETF/Aktie beheimatet ist und ob Kursgewinn oder Dividende vorteilhafter sind.
Bleibt gesund ...
Stephan
 

pst

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5. Jan 2018
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Danke Wolfgang,
diese Seite hatte ich tatsächlich auch schon mal gesehen und ... war auch der Grund, diese Frage ins Forum zu stellen. Folgendes gilt:
Hinsichtlich der Einkünfte aus Kapitalvermögen aus Deutschland hat das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Portugal und Deutschland festgelegt, dass Dividenden und Zinsen sowie Veräußerungsgewinne bei Wertpapieren im Wohnsitzstaat (hier Portugal) zu versteuern sind. Hinsichtlich der Dividendenzahlungen wurde festgelegt, dass Deutschland jedoch ein Anteil von 15% der Dividendeneinnahmen als Steueranteil zugesprochen wird.
Da in dem Beispiel die Abgeltungssteuer höher ist als die 15%, kann man sich den Mehrbetrag erstatten lassen. Und die 15% kann man sich in P anrechnen lassen.
Ich möchte keine einzel Aktien. Für Fonds/ETFs hat sich 2018 etwas verändert (https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/quellensteuer/). Hier wird dann wohl auch die 'neue' Pauschale mit den 15% verrechnet.
Auch scheint wohl wichtig zu sein, wo die Depotbank liegt.
In dem Artikel von mir steht: Beispiel Irland: Der grundsätzliche Quellensteuersatz beträgt 20 Prozent. Für Privatpersonen wird er auf null gesenkt.
Gilt das noch so,... gibt es einen Unterschie bei einem ETF (Domizil Irland) in einer deutschen Depotbank oder in einer portugisischen. Ich möchte keine Steuern vermeiden... ich möchte aber auch nicht Erträge verschenken, nur weil ich einen ETF aus Deutschland gekauft habe.
Wie geht Ihr mit dem Thema um?
Liebe Grüsse,.. Stephan
 

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