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Weniger Abtreibungen

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Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Portugal geht zurück. Im Jahr 2014 wurden in den Krankenhäusern 16.589 Abtreibungen vorgenommen – das entspricht 201 Eingriffen pro 1.000 Geburten. 2013 lag diese Zahl noch bei 221 pro 1.000 Geburten. Das zeigen jetzt veröffentlichte Daten der Generaldirektion für Gesundheit (DGS). Zum Vergleich. In Deutschland wurden laut Statistikamt im vergangenen Jahr 99.700 Abtreibungen vorgenommen.

Die meisten Interventionen in Portugal gab es auf Wunsch der schwangeren Frau (97 %) innerhalb der ersten zehn Wochen. In 3 % der Fälle wurde diese Entscheidung getroffen, weil eine schwere Krankheit oder Fehlbildung des Ungeborenen diagnostiziert wurde. Die meisten Interventionen fanden in Lissabon und Vale do Tejo statt. Die Frauen sind in der Regel zwischen 20 und 24 Jahre alt.

Portugal befindet sich in der europäischen Statistik im unteren Mittelfeld: In Bulgarien wurden 433 Abtreibungen pro 1.000 Neugeborenen vorgenommen, in der Schweiz hingegen lediglich 132.

In Portugal ist das Gesetz, das Schwangerschaftsabbrüche legalisiert, noch relativ jung: Das Parlament fasste diesen Beschluss erst im Jahr 2007.

Symbolfoto: www.schwangerschaft.at, [DLMURL="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/"]CC BY-SA 2.0[/DLMURL]


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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hmm - danke erstmal.
Da muss ein Fehler in den portugiesischen Zahlen sein!
221/1000 Geburten kommt mir sehr hoch vor.
Vor allem nachdem die deutschen Zahlen sich auf die Zahl der jeweils 10.000 Frauen im gebärfähigen Alter beziehen, also nicht auf die Zahl der Geburten.
So kamen 2004 auf 10.000 Frauen im Alter zwischen 15 und 49 Jahren 66 Abtreibungen, 2014 waren es vorläufigen Zahlen zufolge nur noch 55.

Ich hab hier gefunden:
682.069 Geburten (2013) - dem gegenübergestellt 99.700 Abtreibungen (2014).
In dem einen Jahr wird sich nicht so viel getan haben, also:
Pi mal Daumen 145/1000. Oder hab ich falsch gerechnet? Man möge mich berichtigen...
 
Es würden warscheinlich noch weniger Abtreibungen geben, wenn die Eltern ihre Kinder besser und früher aufklären würden. Hier, als meine Tochter in das Gymnasium wechselte und da dann Sexualkunde unterricht auf dem Zettel stand, was meint Ihr, was da los war. Den Aufschrei hätte man in P. hören müssen. Von : sind sie wahnsinnig, so früh bis jetzt doch noch nicht, das sind doch noch kleine Kinder, die können sie doch nicht jetzt schon.... .
Ja wann denn?? Soll man so lange warten bis es so interressant geworden ist und die es ausprobieren wollen? Na gut, es wurde dann um ein Jahr verschoben, aber dann war das Geschrei auch nicht leiser. Dann haben immer noch einige Eltern beim Schulamt nachgefragt, ob es so früh sein soll.
Dann kam es und da wurde dann am Anfang mit blümchen und bienchen angefangen. Meine Tochter ist dann früher nach Hause gegangen, mit der Aussage, das weis ich alles, was soll ich da.
Ja meine hat mit 3 angefangen zu fragen und zu löchern. Wollte immer genaue Antworten haben, hat sonst nicht aufgehört zu fragen. Ja da schluckt man dann schon kräftig. Aber wir hatten uns von Anfang an geschworen, keine Kinerferars.henden Ausreden. Also dann mal zusammen gesetzt und genau in Ruher erklärt. Da wir dann auch oft zusammen in der Badewanne gesessen haben, kam sie dann auch an und sagte eines Tages , das es nicht mehr gehen würde, weil sie heute ihre Regel bekommen hatte.
So jetzt frage ich mal, welches Kind ist so weit aufgeklärt und denkt dann daran?
Klar, in P. habe ich auch eine richtig süße Maus kennen gelernt ( sie arbeitet heute noch immer im Restaurant als Küchenfee), war schwanger und wurde dann ein halbes Jahr nach der Geburt ihrer süßen Zwillinge sitzen gelassen. Sie hätte, wenn man es gewust hätte warscheinlich auch gemacht.

Ich verstehe auch viele nicht, erst das vergnügen und dann abhauen. Wobei, bei den Mädels muß es wohl eher anders heißen.

Ich weis nur eines: Mein / Unsere ist ein Wunschkind und ist auch so groß geworden.
 
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