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Visita às Berlengas

Hallo,
nun bereits gut eine Woche her, möchte ich euch mein(unser) Erlebnis, die Besichtigung der Insel Berlenga nicht vorenthalten.
Wie bereits unter „Wetter in Portugal „erwähnt, ging unsere Reise in Peniche los. Um 13h hiess es Leinen los und unsere Motoryacht mit 10 Personen an Bord( 2 Besatzungsmitglieder) verliess den Hafen. Vorbei an der zerklüfteten Steilküste, den bunten Häusern und den Fischern verliessen wir den geschützten Bereich. Am Cabo Carvoeiro gings 11 km auf das offenen Meer, herrliche Sicht, strahlend blauer Himmel und glasklares Wasser. Die Überfahrt war einfach nur Klasse, nach 20 Minuten legte unser Boot am Forte de São João Baptista an. Alles unbeschreiblich schön, es fehlen einem die Worte..................bizarre Felsformationen sowie traumhafte Buchten und Grotten............das alles hat mich dann wohl auch „blind“ für die Realität gemacht.
Denn unser Kapitän setzte uns ab und erklärte uns, auf der anderen Seite der Insel würde er uns um 5h wieder einsammeln und wir könnten nun die Insel mit einem Spaziergang erkunden. Und.... ........schon legte das Boot ab.....................!
In einer Beschreibung der Berlengas steht, das die Insel eine Länge von 1500m ,eine Breite von 800m und eine max. Höhe von 85m hat.........das ist gelogen!!!!! gefühlte 850m Höhe sind da zu erklimmen und das unter extremen Bedingungen. Stufen senkrecht in rosa Granit gehauen, Stufenbreite ca, 40-80cm!! danach geht’s steil runter, Stufenhöhe ...........mal 20cm , dann 50cm und alles voll mit Geröll. Warum ich das so ausführlich beschreibe???? Weil ich den Aufstieg nicht aus eigener Kraft geschafft habe. Und das kam so...............Mein Mann gross und kräftig, klettert anscheinend ständig Berge hoch, stieg die Treppen zügig wie eine Gemse hoch und ich merke, dass meine Beine immer schwerer werden. Gut ein Drittel geschafft und ich musste eine Pause einlegen, noch kein Problem........ich konnte auch noch die Aussicht geniessen, weiter .........nach ein paar Stufen ging gar nichts mehr.........musste mich hinsetzen, Wasser trinken, meine Ohren fingen an zu rauschen, konnte mich gerade noch an eine Felskante lehnen und hörte meinen Mann noch sagen:“ Hier kannst du dich nicht hinlegen du hast doch eine weisse Hose an.“ Das war mir aber ganz egal, ich wurde bewusstlos und kam erst wieder zu mir, nachdem mir Portugiesen Wasser über Kopf und Oberkörper gossen. War mir schlecht............! Alle Vorräte wurden aus den Rucksäcken gekramt, mit Keksen, Zucker und Wasser ging es mir dann etwas besser, aber ich musste den Berg hoch. Runter ging gar nicht, viel zu steil und zu eng. Also nach oben....einer zog mich, mein Mann schob von hinten und so kamen wir am „Gipfel“ an. Dort wurde ich dann wieder mit allem versorgt, die Portugiesen machten ein Picknick, ich lag auf dem Boden, kein Gras, kein Halm, kein Baum, kein Schatten nichts............nur eine beeindruckende „Rund um Sicht“. Mein Mann erkundete den Abstieg und konnte nach seiner Rückkehr berichten, dass ein betonierter Weg runter führte, dort angekommen trafen wir auf viele Taucher und Fischer, die die tolle Bucht (mit Sandstrand)bis zur Abfahrt nutzten und ein Bad nahmen. Mir ging es jetzt wirklich gut und ich konnte die Rückfahrt geniessen, die Fischer sassen immer noch an der Mole und ich hab für mich beschlossen, bei nächster Gelegenheit werde ich diesen Ausflug wiederholen , allerdings das Boot nicht verlassen und ich werde nie nie den Mount Everest besteigen.
 

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Mann, Mann.........immer fit und gesund leben. Berlengas habe ich nicht "oben" erlebt, sondern unten: War auf nem Tauchgang, wo es hiess "Die erfahrenen Taucher gehen runter und tauchen durch die Hoehlen, die Unerfahrenen bleiben bei ihren Divemastern! Und runter!"

Ich habe die falsche Gruppe erwischt und war ploetzlich auf -26 Metern, wo mir aufgefallen ist, dass ich nicht dazu gehoere. Bin dann im Alleingang* wieder aufgetaucht, was man eigentlich nicht macht, aber mir blieb nichts anderes uebrig und ich habe mich an den Felsen hochgehangelt. Habe sogar noch einen Deko-Stopp eingelegt.

Hoehenluft ist schon heftig: Kuerzlich war ich in der trockensten Wueste der Welt, in Chile in São Pedro de Atacama. Da gings mit unserem Mietwagen auf 5.500 Meter. Mannoman, jeder Schritt war heftig und anstrengend, aber natuerlich nicht zu vergleichen mit den Berlengas......rkrkrkrkrkrkrkr :)

*sowas ist nicht lustig, wenn man nur 40 Tauchgaenge hinter sich hat. Am gleichen Tag habe ich den Tiefentauchgang auf -34 Meter gemacht und habe eine Rechenaufgabe bestanden (war nur ein Test, ob man den Tiefenrausch besteht)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
hi elfrun -
vielen dank für deine story und die fotos... wow.

muss ich denn doch endlich auch mal einplanen.
 
Mensch, klasse! Muss ich auch mal hin!! :)

Aber im Februar schaff ich das sowieso nicht... :weep:

Sag mal, Leute, könnt ihr mal bitte noch mal den Link über die Berlengas-Inseln schicken? Da war doch eins, aber ich finde ihn nicht mehr... Hatte ja im alten PF so nen Thread erstellt.
 
Sorry, aber ich bin nicht zu Hause... :scham: Bin auf dem öffnetlichen PC. Hab daher etwas eilig und wollte schnell die anderen Beiträge beantworten.

Aber wie blöd bin ich denn eigentlich... :motz: Einmal "Berlengas" in Google eingegeben und dann das Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar.

Trotzdem vielen Dank! :)
 
ahhhjaaaaa.
schöön.
geht doch. ;)

wobei:
muss ich mich bissel schämen, denn den link hatt ich, glaub ich, sogar selber... :whistle:
 
Ich würde mir sehr gerne bei meinem baldigen Portugalurlaub die Berlengas-Inseln anschauen, aber wie es aussieht, fährt wohl im März/April gar kein Schiff, erst am 15. Mai. :( :weep:

Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
 
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