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Chica
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Am 4. Oktober 1907 verstarb Alfredo Keil - der Komponist der portugiesischen Nationalhymne. Er selbst hat es nicht mehr erlebt, dass seine Melodie das "Lied Portugals" wurde.
Die Geschichte der "Portuguesa"
Erst seit knapp 100 Jahren, nämlich seit 1911, ist dieses Lied die offizielle Hymne Portugals.
Bis dahin war die „O Hino da Carta“ die Hymne der Monarchie (deren Text von König Pedro IV. stammt).
Die neue Hymne, "A portuguesa" hat ihre eigene Geschichte: Die heute gültige Fassung stammt bereits aus dem Jahr 1890. Damals stellte Großbritannien ein Ultimatum: Portugal sollte die Besetzung des Landes zwischen den afrikanischen Kolonien von Angola an der Westküste und Mozambique an der Ostküste Afrikas aufgeben. Die Regierung musste dieser Aufforderung nachkommen und dies war einer von vielen Gründen für die wachsende Ablehnung des regierenden Königs Carlos und der Monarchie bei der Bevölkerung.
Der Schriftsteller Henrique Lopes de Mendonça verfasste ein Gedicht, nichts anderes als eine Aufforderung zum Kampf fürs Vaterland, in Erinnerung an die glorreichen Zeiten des 15. und 16. Jahrhunderts, als Portugal die Weltmacht auf den Meeren war. Das Gedicht - vertont mit einer Melodie von Alfredo Keil - wurde bei den Portugiesen schnell beliebt und populär. Doch erst 20 Jahre später, nach der Revolution vom 5. Oktober 1910, wurde die Monarchie endgültig entmachtet. Ab dem Jahr 1911 wurde „A Portuguesa“ zur Nationalhymne.
Die Geschichte der "Portuguesa"
Erst seit knapp 100 Jahren, nämlich seit 1911, ist dieses Lied die offizielle Hymne Portugals.
Bis dahin war die „O Hino da Carta“ die Hymne der Monarchie (deren Text von König Pedro IV. stammt).
Die neue Hymne, "A portuguesa" hat ihre eigene Geschichte: Die heute gültige Fassung stammt bereits aus dem Jahr 1890. Damals stellte Großbritannien ein Ultimatum: Portugal sollte die Besetzung des Landes zwischen den afrikanischen Kolonien von Angola an der Westküste und Mozambique an der Ostküste Afrikas aufgeben. Die Regierung musste dieser Aufforderung nachkommen und dies war einer von vielen Gründen für die wachsende Ablehnung des regierenden Königs Carlos und der Monarchie bei der Bevölkerung.
Der Schriftsteller Henrique Lopes de Mendonça verfasste ein Gedicht, nichts anderes als eine Aufforderung zum Kampf fürs Vaterland, in Erinnerung an die glorreichen Zeiten des 15. und 16. Jahrhunderts, als Portugal die Weltmacht auf den Meeren war. Das Gedicht - vertont mit einer Melodie von Alfredo Keil - wurde bei den Portugiesen schnell beliebt und populär. Doch erst 20 Jahre später, nach der Revolution vom 5. Oktober 1910, wurde die Monarchie endgültig entmachtet. Ab dem Jahr 1911 wurde „A Portuguesa“ zur Nationalhymne.