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Testamento Vital - Patientenverfügungen gegen ein Leben im Wachkoma in Portugal rechtlich wertlos

Der Verbandspräsident der Bioethischen Kommission
Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar

schreibt ein Buch darüber:
[DLMURL="http://sicnoticias.sapo.pt/Lusa/2011/05/26/testamento-vital-presidente-da-associacao-de-bioetica-lanca-livro-em-que-apresenta-proposta-de-texto-para-o-futuro?service=print"]Testamento Vital: Presidente da Associação de Bioética lança livro em que apresenta proposta de texto para o futuro[/DLMURL]

das Problem:
Die Körperlebmaschine abschalten ist Mord.
Das Bio-Motoren Nicht-anschalten ist der einzige Ausweg.

Wer in Portugal im Wachkoma liegt..... macht seiner Familie das Leben zur Hölle!
Drum sollte verfügen wer noch kann mit einer
Patientenverfügung

:holy:
Engel leben besser (auch auf Erden, dort in der Erinnerung)
:yes:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Danke für diese wichtige Erinnerung.
Ich selbst habe vor vielen Jahren bei meinem besten Freund erlebt, wie er mit 46 Jahren ein geplatztes Aneurysma als Schwerstbehinderter "überlebte". Bewegungsunfähig, blind und artikulationsunfähig bis auf Gebrabbel.
Leider hatte er keine Patientenvollmacht und auch keine Patientenverfügung erstellt. Damit musste seine Frau wegen jedem Furz die Zustimmung des Vormundschaftsgerichtes einholen, zusätzlichen zu dem ständigen Kampf mit der Kasse wegen Übernahme von Leistungen. Wenn sie nicht ein sehr gutes privates Pflegeheim gefunden hätte - ganz in unserer Nähe -, das sie in allen Belangen sehr tatkräftig unterstützte, dann glaube ich, daß sie wohl schnell in der Psyciatrie gelandet wäre.

Habe vorige Woche gerade wieder die entsprechenden Dokumente für die ganze Familie erneuert, da schon mehr als 2 Jahre alt. Auch das ist wichtig !
Von den Problemen mit meiner -inzwischen verstorbenenen Mutter - trotz aller Vollmachten, die teilweise von den Krankenhäusern schlichtweg ignoriert wurden, will ich hier im Detail garnicht erst reden.

Also, es ist extrem wichtig für JEDEN, ob jung oder alt, denn es kann uns alle täglich treffen.
 
Auch wir haben schon lange die Patientenverfügung (mit Kopie beim Hausarzt und unserer Tochter), die Betreuungsverfügung und die Vorsorgevollmacht gemacht.

Meine pflegebedürftige Mutter hatte meinem Bruder eine Generalvollmacht ausgestellt, bei meinem Schwiegervater hat meine Schwägerin die Vollmachten. Wenn mein Mann etwas regeln möchte, kommt als erstes die Frage:"Haben Sie........."und erst dann kann er handeln.

Ich finde es auch sehr wichtig, sich so abzusichern, inzwischen haben auch die Ärzte begriffen, wozu die Vollmachten gut sind.

Ich habe zusätzlich noch einen Zettel im Portemonnaie beim Ausweis, dass ich eine Patientenverfügung habe und Telefonnr. von Arzt und Mann dazu.

Und nun wollen wir mal alle hoffen, dass wir das noch ganz lange ( am liebsten gar nicht) brauchen.

LG

Petra
 
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