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[Suite101 Portugal] Madeira: Grüner Garten im Atlantik

Atlantis, Holzinsel, Handelsstützpunkt, Weinberg sowie Paradies mit kolonialem Erbe: Historische und moderne Ansichten der Urlaubsinsel Madeira und ihrer grünen Pracht.

Wo ausnahmsweise keine schroffen Vulkanformationen aus dichtem Grün feuchter Bergwälder und angelegter Gärten ragen oder die Klippen steil in die Wellen des Atlantik abfallen, ist traditionell jeder Quadratzentimeter Madeiras zum Anbau von Wein und weiteren nützlichen Pflanzen reserviert.

So fand schon Captain Cooks Reisegefährte und Augenzeuge Georg Forster 1772 die kantige Atlantik-Insel vor. Auch bemerkte er das System von Bewässerungskanälen, das den armen Bauern und wohlhabenden Kolonialisten die landwirtschaftliche Nutzung der trockenen Südhänge der Insel ermöglichte. Diese Levadas genannten Kanalsysteme bilden auch heute noch das Rückgrat des Weinbaus und Wandertourismus des portugiesischen Außenpostens. Wären die Lavahänge der Insel nicht künstlich mit exotischen Pflanzen und duftenden Blumen versehen worden, hätte wohl kein gekröntes Haupt wie Kaiserin Sissi oder Edward VIII von England seinen Jahresurlaub hier verbracht.

Madeira, ungeschliffener Diamant vulkanischen Ursprungs
Obwohl die Insel, die wir heute als Madeira kennen, schon in den Aufzeichnungen antiker Sachverständiger auftaucht, wurde sie erst im Juli 1419 von João Gonçalves Zarco offiziell entdeckt und seitdem dauerhaft besiedelt. Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
 
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