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Schwaben und Portugiesen teilen sich das Sprechen

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Karl Moritz Rapp
Biographie


liebt Camões über alles!


Hymne, ein Sonett, auf den Dichter und seine
lusitanische Sprache
Portugiesisch ist eine "äußerst weiche Sprache"






Loblied.jpg
(wer Schwäbisch versteht, bitte melden)


Schwaben und Portugiesen
teilen sich das Sprechen
Portugiesisch - Schwäbisch
die beiden schönsten Sprachen Europas




Beispiel:


Eine Übersetzung


Alma minha gentil, que te partiste


Alma minha gentil, que te partiste
Tão cedo desta vida, descontente,
Repousa lá no Céu eternamente
E viva eu cá na terra sempre triste.


Lied.jpg




Se lá no assento etéreo, onde subiste,
Memória desta vida se consente,
Não te esqueças daquele amor ardente
Que já nos olhos meus tão puro viste.


Himmel.jpg


E se vires que pode merecer-te
Algu~a cousa a dor que me ficou
Da mágoa, sem remédio, de perder-te,


Leid.jpg


Roga a Deus, que teus anos encurtou,
Que tão cedo de cá me leve a ver-te,
Quão cedo de meus olhos te levou.


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Luís de Camões
[DLMURL="http://www.briefeankonrad.com/2012/06/camoes-in-belem-bittet-oder-betet-er.html"]Camões betet in Belém[/DLMURL]







Fortsetzung


Suite.jpg
Texte.jpg




sechzig portugiesische Sonette
auf Ober Schwäbisch






Nachruf dem Linguisten
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[DLMURL="http://www.briefeankonrad.com/2012/07/rapp-verzaubern-die-nasalen-gaumenlaute.html"]zum Originalartikel...[/DLMURL]
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
(wer Schwäbisch versteht, bitte melden)

yayaa21x28.gif
 
Also da mein Schwäbisch nun nicht ganz mit dem zu Camõeszeiten übereinstimmt.... übernehm ich keine Garantie für diese Übersetzung. Jeder der es besser weiß, kann mich gerne berichtigen. :yes: Es fehlt aber auch die eine oder andere Stelle... vielleicht komm ich ja da noch drauf, was es bedeutet.

Aus Liebesflammen, aus Rosen und Jasmin
wird er in den krieg gejagt gegen wilde Mauren;
soll der poet auf Engelsharfen schauen,
muss er im feuer von kartauno stehen.

eiligst kommt er heim; Mohr läßt ihn gehen;
der Neid weiß es selbst nicht, ober er ihn soll behalten.

er will im Andenken ......
.... fort! Das Morgenland ist schön!

Und Gottes Majestät dort hatt er...
Heim kommt er krank; wird der Mohr ihn endlich ...?
Nein im Asyl zum Tod! Er findet keins.

Im Fieber träumt er von einer schöneren Zone.
Der der da drüben bettelt: Portugiese!
Gibt Almosen für den Camões!
 
Aus deiner Quelle hab ich das hier gefunden:
Es ist oben bemerkt, das der hier gebrauchte
dialect nirgends so in Shwaben gesprochen wird, wie
er hier geshrieben steht. Es ist ideelles shwäbish,
dem ohr nach jedem Shwaben verständlich.
Das macht die Übersetzung jetzt nicht wirklich einfacher...
 
also, erstmal danke an ralf - SUPER link. ich hab mich grad köstlich amüsiert!:) das schwäbisch ist meiner ansicht nach das " von der alb ra" - also von der schwäbischen alb. wenn ich zeit hätte, würde ich das teil übersetzen, aber - " i han grod ächt gar koi zait net":)aber nana hat ja schon angefangen. weiter so!:cool:
 
Also ich bin von Strassberg, bei Albstadt-Ebingen, also direkt "vo der Alb ra", aber "des Zuig da oba verschtoad koi Sau..."!

Sorry, aber wie ich es jetzt ausgedrückt habe, so wird auf d´r Alb oft gesprochen, also es ist nichts Ordinäres!

Auf Grund de Wörter "nui" (neu) und "drui" (drei) schliesse ich eher auf das Gebiet Richtung Stuttgart.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
I brobiers ao amôl. (I ben vo Nirdenga, aber desch lang her)


Aus Liebesflammen, Rosen und Jasmin
wird er in' Krieg gejagt gegen wilde Mohren;
soll der Poet auf Äolsharfen lauern,
muss er im Feuer von Kartaunen stehn.

Einäugig kommt er heim; man lässt ihn gehn;
der Neid weiß selber nicht, ob er ihn soll dauern. [= sogar dem personifizierten Neid tut er fast leid?]
Er will im Undank faul sich nicht vertrauern:
nach Indien fort! das Morgenland ist schön!

Und Gottes Majestät dort hat er gepriesen;
heim kommt er krank; wird man ihn endlich lohnen?
Nur ein Asyl zum Tod! er findet keins.

Im Fieber träumt er von noch schöneren Zonen.
Der Diener draußen bettelt: Portugieser!
Gebet ein Almosen für den Camões!



@tombraga: drui = "Treue", et "drei". ("So denk, dass keine Ewigkeit so eine Treue, mit der ich an dir gehangen habe, auslöscht") Aber "Noid" ond "Drui" secht bestimmt scho seit hondert Johr koi Mensch meh.
 
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