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[Portu.ch] Castro Marim - Land der vielen Namen

Das kleine Städtchen Castro Marim, nahe an der Grenze zu Spanien, ist über die Algarve hinaus bekannt für sein Mittelalter-Festival. An diesen Tagen ist scheinbar die ganze Ortschaft auf den Beinen und die Burg bricht fast aus allen Nähten. Bunte Zelte stehen überall, Besucher wandern den Burgberg hinauf, fremde Stimme, Musik und Düfte umgeben Aesuri, wie die Gemeinde bei den Römern genannt wurde.
An den belebten Mittelalter-Tagen könnte man meinen, alle Völker, die hier einmal gelebt haben, würden zurückkehren. Der Burghügel wurde vermutlich 5.000 v. Chr. zum ersten Mal von den Phöniziern besiedelt, später von den Römern und Mauren genutzt.

Grund dafür war die Lage von Castro Marim, was übersetzt „Burg am Meer“ bedeutet, denn bei seiner Gründung hatte die Ortschaft eine Verbindung zum Meer und wurde zu einem wichtigen Handelshafen.
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