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[Perspektive Portugal] Was wünschen sich Portugiesen zum Fest 2012?

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Kennen Sie das: Tagelang werden Weihnachtskarten geschrieben, und am Ende hat ausgerechnet Tante Anna keine bekommen? Das kommt übrigens auch bei elektronischen Postkarten vor. Deshalb steht hier der Weihnachtsgruß an alle PERSPEKTIVE PORTUGAL-Leserinnen und Leser!
Wussten Sie, dass Henry Cole, vielbeschäftigter Museums-Direktor und adeliger Staatsbeamter im britischen Fernmeldewesen der Urvater der Weihnachtspostkarten ist? Im Dezember 1843 hatte er die Idee, auch denjenigen frohe Festtage zu wünschen, die man nicht persönlich sprechen oder besuchen konnte.
Der Portrait- und Historienmaler John Callicot Housley entwarf für ihn ein [DLMURL="http://www.emotionscards.com/museum/horsleycard.html"]Bild[/DLMURL], das einem Tryptichon nachempfunden ist: Eine große Familie am festlich gedeckten Tisch in der Mitte, daneben Abbildungen von Armenspeisungen, unter allem steht der Weihnachtsgruß. Sir Henry ließ eintausend Karten drucken und zum Preis von je einem Shilling verkaufen – das entsprach damals in England etwa dem halben Tageslohn eines Fabrikarbeiters.

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Heute, und in Portugal, hat der Unternehmensberater Deloitte in einer Umfrage kurz vor Weihnachtsladenschluss ermittelt, dass 58 Prozent der erwachsenen Portugiesen sich Geld zum Fest wünschen. Es folgen Bücher (52%), Kleidung (44%) und Urlaubsreisen (43%).
Danach gefragt, was man selbst verschenke, erklärten 48 Prozent, ihre Lieben werden Lesbares unter dem Weihnachtsbaum finden, 36 Prozent schenken Kleidung und ein knappes Drittel beschränkt die Gaben auf einen Süßen Teller. 77 Prozent der Befragten wollen nur kaufen, was der Umwelt nicht schadet und nahezu ebenso viele bevorzugen einheimische oder sogar regionale Produkte.
Folglich rangieren Reisen zwar weit oben auf den Wunschzetteln, kommen aber in der Hitliste der Geschenke gar nicht vor. Dennoch sind viele Portugiesen weit weg von zu Hause, aus vielerlei Gründen.

Die Zeitung Público suchte Landsleute rund um den Globus und fand so viele unterschiedliche Geschichten wie die Zahl der Menschen dahinter. João Marçal-Grilo verbringt die Weihnachtszeit bereits zum zweiten Mal im Rahmen eines Freiwilligenprojektes in einer Alzheimerklinik auf Sri Lanka: „Allein oder in Gesellschaft, unter Buddhisten und in Sandalen in sengender Sonne – ich merke trotzdem, dass Weihnachten ist“, sagt er.

In diesem Sinne wünscht PERSPEKTIVE PORTUGAL allen Lesern – egal, wo Sie sich befinden und ganz gleich, was Sie schenken oder geschenkt bekommen:
Ein ruhiges, besinnliches frohes Weihnachtsfest!


[DLMURL="http://www.perspektive-portugal.info/2012/12/kennen-sie-das-tagelang-werden_23.html"]zum Originalartikel...[/DLMURL]
 
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