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[Perspektive Portugal] Verschärfungen im Nichtraucherschutz geplant

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Pünktlich zum vierten Geburtstag des Rauchverbots in öffentlichen Räumen kündigt das portugiesische Gesundheits-Ministerium eine Verschärfung der Beschränkungen für den blauen Dunst an. Ausnahmen sollen weitgehend verschwinden.
Fernando Leal da Costa, Gesundheits-Staatssekretär und Mediziner mit dem Fachgebiet Hämatologie, erklärte, die Regierung wolle „Ländern folgen, die auf dem Gebiet des Rauchverbots die fortschrittlichste Gesetzgebung haben, wie etwa Schweden, Irland, Italien oder Spanien“. Dabei gehe es in erster Linie um den Schutz der Nichtraucher vor dem Passivrauchen. Personen, die sich an öffentlichen Stellen aufgrund ihrer Arbeit befinden und nicht ausweichen könnten, müssten ebenso geschützt werden wie möglicherweise anwesende Kinder.
Das Gesetz soll noch in diesem Jahr eine strenge Revision erhalten und Rauchen an allen geschlossenen Orten verbieten. Das betreffe alle Arbeitsplätze, sowie Restaurants, Bars, Diskotheken, die kleiner als 100 Quadratmeter sind. Ab dieser Fläche dürfen abgeteilte Raucher-Bereiche eingerichtet werden, die allerdings nie mehr als dreißig Prozent des entsprechenden Raumes umfassen dürfen.
Entsprechendes soll auch für Gemeinschafts-Räume in Hotels, Flughäfen und Theatern oder Kinos gelten. Auch Stellen wie etwa Vorräume von Banken, in denen Multibanco-Automaten installiert sind, werden rauchfrei. Der Verkauf von Tabak soll erst ab 18 Jahren gestattet sein, bisher liegt die Grenze bei 16 Jahren. Orte, zu denen Jugendliche unter 18 Zugang haben, dürfen nach den Regierungs-Plänen bald keine Zigaretten-Automaten mehr aufstellen.
Das Gesetz wird jetzt zwei Monate lang von Repräsentanten gesellschaftlicher Gruppen erörtert, unter ihnen Tabakindustrie und Gaststätten-Verbände. Danach soll es in die parlamentarische Abstimmung gehen und ab 2013 wirksam werden, wobei den Einrichtungen eine sechsmonatige Umstellungsfrist eingeräumt wird. Wer dann gegen die Rauch-Verbote verstößt – egal ob Raucher oder Inhaber des Ortes, an dem trotz Verbots geraucht wird – muss mit deutlich höheren Bußgeldern rechnen als bisher.
Staatssekretär Leal da Costa bekräftigte, die Regierung sei „entschlossen und wird sich nicht von Scheinargumenten zurückdrängen lassen, wie dies die vorherige Administration tat“. Dazu gehöre auch eine verstärkte Gefahren-Hinweise auf Zigaretten-Packungen: Neben den verbalen Warnungen soll es demnächst auch abschreckende Bilder geben, etwa von verstopften Arterien oder geschädigten Organen. Zigarettenmarken-Werbung auf Aschenbechern, Feuerzeugen und ähnlichen Gegenständen wird ebenfalls verboten.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar

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Ich fordere ein sofortiges Verbot ALLER Lebensmittelzusätze die im Verdacht stehen, karzinogen oder allergen zu sein !
Hier werden Menschen nicht passiv sondern extrem aktiv in ihrer Gesundheit geschädigt !:mad:
 
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