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Zum heutigen Internationalen Tag der Migranten, einem von den Vereinten Nationen ausgerufenen Aktionstag anlässlich der Unterzeichnung der „Internationalen Konvention zum Schutz der Rechte aller Migranten und ihrer Familienangehörigen“ vom 18. Dezember 1990, hat die portugiesische Beobachtungsstelle für Immigrations-Fragen (Observatório da Imigração) eine Untersuchung zur Wohnungs-Politik im Bezug auf Zuwanderer vorgelegt.
Eine Wohnung oder ein Haus zu mieten oder zu kaufen, ist demnach für Immigranten wesentlich schwieriger als für Portugiesen. Die Frage der Unterkunft wurde allerdings erst sehr spät Gegenstand der Iimmigrations-Politik. Insgesamt habe sich die Wohnungs- und Wohnungsbau-Politik in Portugal restriktiv entwickelt und war seit den 1980er Jahren hauptsächlich durch staatliche Programme des sozialen Wohnungsbaus für die eigene Bevölkerung gekennzeichnet.
Eine Dekade später, mit Beginn des Programa Especial de Realojamento (PER), habe sich die Situation zumindest formal geändert: Das PER-Programm koordiniert seit 1994 den geordneten Abriss von slum-ähnlichen Behelfshütten auf brachliegenden Grundstücken und die Umsiedelung derjenigen Bewohner in Sozialwohnungen, die dies bei der Stadt beantragen. Auch andere Siedler ohne festen Wohnsitz können seither eine Sozialwohnung beantragen, zwischen den Nationalitäten der Antragsteller wird kein Unterschied gemacht.
Immigranten müssen sich legal in Portugal aufhalten – damit erhielten Einwanderer erstmals das Recht auf Wohnungslosenhilfe durch den portugiesischen Staat.
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Eine Wohnung oder ein Haus zu mieten oder zu kaufen, ist demnach für Immigranten wesentlich schwieriger als für Portugiesen. Die Frage der Unterkunft wurde allerdings erst sehr spät Gegenstand der Iimmigrations-Politik. Insgesamt habe sich die Wohnungs- und Wohnungsbau-Politik in Portugal restriktiv entwickelt und war seit den 1980er Jahren hauptsächlich durch staatliche Programme des sozialen Wohnungsbaus für die eigene Bevölkerung gekennzeichnet.
Eine Dekade später, mit Beginn des Programa Especial de Realojamento (PER), habe sich die Situation zumindest formal geändert: Das PER-Programm koordiniert seit 1994 den geordneten Abriss von slum-ähnlichen Behelfshütten auf brachliegenden Grundstücken und die Umsiedelung derjenigen Bewohner in Sozialwohnungen, die dies bei der Stadt beantragen. Auch andere Siedler ohne festen Wohnsitz können seither eine Sozialwohnung beantragen, zwischen den Nationalitäten der Antragsteller wird kein Unterschied gemacht.
Immigranten müssen sich legal in Portugal aufhalten – damit erhielten Einwanderer erstmals das Recht auf Wohnungslosenhilfe durch den portugiesischen Staat.
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