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[Perspektive Portugal] Supermarkt-Angestellte klären Kunden auf

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Bitterer Tropfen
In den Geschäften der Supermarkt-Kette Pingo Doce verteilte die Belegschaft heute Handzettel an die Kunden.
Es handelte sich nicht um die jüngsten Sonderangebote, sondern um eine „Klarstellung“ aus Firmensicht zum Verkauf von 56 Prozent der Firmenanteile an eine zur Holding des Pingo Doce-Betreibers Jerónimo Martins gehörige Firma mit Sitz in den Niederlanden.
In den Presse-Berichten darüber gebe es „schwerwiegende Unrichtigkeiten“, steht auf den Flugblättern.
„Im Namen von 25.000 Mitarbeitern“ von Pingo Doce (= süßer Tropfen) sollten der Kundschaft „drei Wahrheiten mitgeteilt werden“: Firmensitz bleibe Portugal, wo auch die Steuern gezahlt würden, denn das Unternehmen ehre und wertschätze das Land und seine Bürger. Alles andere, sei „zweifellos falsch und/oder demagogisch“. Konzern-Präsident Alexandre Soares dos Santos hatte den Verkauf mit der Begründung bekannt gegeben, die Lage Portugals in der Euro-Zone böte „zu viele Unsicherheiten und die Firma hat das Recht, ihren Besitz zu verteidigen“. In Holland erhielten private Initiativen mehr Sicherheiten, Investitionen seien dort besser geschützt, hatte Soares dos Santos erklärt.
Daraufhin gab es Aufrufe, die Pingo Doce-Läden zu boykottieren, die nun zwar in Portugal Waren verkauften, aber die Gewinne in den Niederlanden anlegten.
Selbst Regierungschef Pedro Passos Coelho war erstaunt über den Deal einer der größten portugiesischen Handelsketten, von dem die Regierung offenbar nichts wusste. Zoll und Finanzbehörden würden „die fiskalen Aspekte der Operation analysieren“, sagte Passos Coelho.
Konzernchef Soares dos Santos sagte, er wisse seit 2008, dass sich sein Unternehmen nicht auf Unterstützung der portugiesischen Banken verlassen könne; Portugal „hätte schon 2007 oder 2008 um die internationale Finanzhilfe bitten sollen“. Er kritisierte auch den Verkauf des Staatsanteile am Energiekonzern EPD an ein chinesisches Unternehmen: China „ist keine Marktwirtschaft, da weiß man nicht, wie die Firmen geleitet und verwaltet werden“. Soares dos Santos beklagte die Privatisierungs-Pläne für staatliche Unternehmen und -Anteile, es gebe „eine Macht, die gegen alles ist und alles zu Geld macht“. Er verstehe nicht, warum „Politiker, Parteien, Gewerkschaften, Unternehmen und der Staatspräsident sich nicht an einen gemeinsamen Tisch setzen und Lösungen suchen“.
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Das Unvermögen eines portugiesischen Unternehmers, vernünftige Entscheidungen in der Öffentlichkeit


[DLMURL="https://picasaweb.google.com/lh/photo/aSwXXjoWjhL4JBrPsaHgpdMTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"]Handzettel.jpg[/DLMURL]Aus Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
Aufklärung für unsere Kunden:

alles was in der Zeitung steht ist falsch.
Der Sitz der Gesellschaft und die Zentrale bleiben in Portugal
Alle Verpflichtungen werden erfüllt
Auch die Holding bleibt in Portugal


hierum geht es:
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Obrigado, Henrietta Bilawer, Danke


Meine Stellungnahme:


Herr Santos geht viel zu zahm mit den tatsächlichen Umständen um und beantwortet die wesentlichen Fragen nicht:
"Wozu dient das Manöver und wo werden die Gewinne berechnet bzw. gehortet"
Dieses Totschweigen führt dazu, daß bei allen Beteiligten das Mißtrauen bestätigt und bekräftigt wird zu dessen Beschwichtigung die Handzettel dienen sollen.




Die Entscheidung, die Clearing und Einkaufszentrale des Konzerns ins Ausland zu verlegen ist vernünftig und notwendig.


1.
Portugal zählt nicht zu den Signatar Staaten
England ist ein Imperium.....​

[DLMURL="https://picasaweb.google.com/lh/photo/r_ylzDlBa1vmWdYlgIHq1NMTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"]Kaufrecht.jpg[/DLMURL]Aus Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar



UN Kaufrecht


...aber Portugal ein Armenhaus,
das sich den Luxus erlaubt, bei internationalen Kaufverträgen,
keine anderes Recht gelten zu lassen als das eigene




2.
Handelspartner schalten eigene Zwischenhändler
ein, nicht nur um die Gewinne abzuschöpfen
MARKANT
Pfäffikon


[DLMURL="http://www.emd-ag.com/16-0-Shareholders.html"]EMD[/DLMURL]
Pfäffikon




Niemand kann sich erlauben,
auf das portugiesische Rechtssystem
angewiesen zu sein




3. Folge:
Portugiesische Fabriken verkaufen NIE direkt an Vetriebsorganisationen
immer zuerst an einen Zwischenhändler, der die Muster und Preise aus Portugal
stündlich mit Angeboten aus der Dritten Welt vergleicht.....




4.
Aufklärung tut not:


Lieber Kunde und liebe Mitarbeiter von Pingo Doce:
Ihr habt die Wahl:
Entweder ist Herr Santos der Eigentümer des Supermarktes
und Euer Chef bei der Arbeit.........oder nicht.


Wenn Herr Santos will,
arbeitet und kauft Ihr ab morgen bei einem Chinesen oder Amerikaner


...und dann sage ich schon mal:
Gute Nacht, Freunde
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[DLMURL="http://www.briefeankonrad.com/2012/01/das-unvermogen-eines-portugiesischen.html"]zum Originalartikel...[/DLMURL]
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
komm nach Portugal die Steuern holen

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:confused:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bisher dachte ich, daß ich fließend "Nederlands" spreche - und verstehe.
Aber dieses offenbar von einem der Sprache total Unkundigen gestammelte Kauderwelsch kann ich auch nach dem 3. Anhören kaum verstehen.
 
Hier auch ein Kommentar auf Deutsch zum Thema "Pingo Doce":

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Der Originaltext ist aus dem Correiro da Manhã (jaja, ich weiß... Boulevardblatt... aber manchmal wird auch da ganz gut kommentiert...):

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