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[Perspektive Portugal] Strukturmängel

Während die portugiesische Regierung nach dem Schlüssel sucht, wie Wirtschaft und Finanzen des Landes entwickelt und im internationalen Wettbewerb gut positioniert werden können, hat eine Gruppe von Ökonomen eine Bestandsaufnahme der eklatantesten Mängel der portugiesischen Wirtschaft gemacht:
Eine nicht effiziente Struktur der Arbeit und sehr niedriges Konkurrenzgefüge führten dazu, dass Portugal nur rund zwei Drittel der Produktivität der Länder in der Eurozone erreicht. Um dies zu ändern, müsse mehr für die Qualifikation der Arbeitskräfte getan werden und die Firmen müssten ihre „nicht monetären Strukturen der Konkurrenzfähigkeit“ verbessern; das sei zum Teil schlicht die Haltung gegenüber dem eigenen Produkt oder der Dienstleistung und die Einstellung zu wirtschaftlichem Handeln insgesamt.

Besonders die Wirtschaftszone Algarve steht in der Kritik: Die ökonomische Quasi-Monostruktur des Tourismus, zum Teil vernetzt mit der gleichfalls überproportional aktiven Immobilienbranche habe zu starke Abhängigkeiten von Dritten begünstigt. Seit die global wirksame Krise nun immer weniger Touristen oder zahlungswillige Hauskäufer in die Region kommen lassen, zeige sich, dass
die Wirtschaftsstruktur des Algarve rückständig ist“, da auch die Unternehmen „wenig Flexibilität und Innovation zeigen“.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar

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Hallo

Sehr interessanter Artikel. Nur, gibt es wirklich praktikable Methoden um die Beseitigung struktureller Mängel gerade in Regionen herbeizuführen deren Wirtschaft sehr einseitig auf Tourismus und Immobilienbranche ausgerichtet ist? Staatliche Eingriffe haben ja leider oft die Eigenart ziemlich in die Hose zu gehen.
 
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