Aktuelles

[Perspektive Portugal] Straßensicherheit für Tiere neben der Autobahn

[TABLE="class: tr-caption-container"]
[TR]
[TD="align: center"]Stra%C3%9Fengraben+Sicherheit.jpg[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD="class: tr-caption, align: center"][/TD]
[/TR]
[/TABLE]
Die internationale Online-Fachzeitschrift PLoS ONE veröffentlichte jetzt Langzeitstudien aus Portugal zu Verhalten und Lebensbedingungen der Fauna in der Nähe großer Straßen. Das Ergebnis:
Besonders Vögel fühlen sich zu bewachsenen Straßengräben hingezogen, weil sie dort Nahrung finden. Das bestätigen insbesondere Studien an wald- und wiesennahen Straßenabschnitten entlang der in die Algarve führenden Autobahn A2. Dabei geht es um Füchse, Marder und Dachse, die den Asphalt überqueren und um nachtaktive Flieger wie Eulen, berichtet das Straßenamt Estradas de Portugal, das mit dem Zentrum für Umweltbiologie der Uni Lissabon kooperiert.

Die Forscher entwickelten ein Konzept, wie durch kleine Änderungen an Straßen gefährdete Tiere vor Kollisionen bewahrt und gleichzeitig ein besserer Schutz der Autofahrer erreicht werden könnten. Umdenken beim Straßenbau und eine deutlich erhöhte Führung der Seitenstreifen könnten Fahrer und Fauna schützen. Zudem seien regelmäßige Rodungen empfehlenswert, was nebenbei auch die Brandgefahr an verdorrten Böschungen verringere.
Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar

Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
 
Zurück
Oben