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[Perspektive Portugal] Sicherheitskonzepte an der Algarve

In jedem Jahr zu Beginn der Urlaubssaison wiederholen sich die Erörterungen über den Stand der Sicherheit im Touristengebiet Algarve.
Verglichen mit urlauberdominierten Regionen anderer Länder fallen die Bilanzen hier zwar stets sehr vorbildlich aus und auch befragte Gäste erklären, sie fühlten sich sicher. Doch das Anliegen, die Ferienregion unauffällig, aber wirksam mit Polizeikräften auszustatten, erhält Jahr für Jahr neue Aktualität.

2013 steht ein Novum an: Der private Verband [DLMURL="http://www.safecommunitiesalgarve.com/news.html"]Safe Communities Algarve[/DLMURL] will gemeinsam mit der städtischen Polizei PSP, der außerstädtisch zuständigen Nationalgarde GNR, den Rathäusern, Ferienanlagen und Tourismusämtern, aber auch mit Versicherungen ein Netzwerk zur Prävention von Straftaten anbieten. Verbandspräsident David Thomas, früher als Polizist für Interpol und die Sicherheitsbehörden in Hongkong tätig,
lebt selbst seit einigen Jahren in Loulé und hat sich unter anderem wegen der Sicherheit in der Region dafür entschieden, seine Pension hier zu verleben. Nun will er vor allem eine bessere Verbindung zwischen den ständig im Algarve lebenden Ausländern und den Polizeikräften herstellen. An seiner Initiative arbeitet er bereits seit 2010, nachdem in seinem Wohngebiet einige besonders brutale Überfälle auf Häuser von Ausländern verübt worden waren.

„Prävention ist nicht nur Polizeiarbeit – alle Menschen müssen dabei mitwirken“, so Thomas. Übeltäter „suchen schließlich immer nach einer günstigen Gelegenheit und die darf man ihnen nicht bieten“. Zunächst will der gemeinnützige Verein eine umfassende Aufklärung der Bevölkerung über die bereit stehenden Polizeikräfte, Aufgaben und Arbeitsweise herbeiführen und kleine [DLMURL="http://www.safecommunitiesalgarve.com/news.html"]Seminare[/DLMURL] über den Schutz vor Überfällen abhalten.
Danach soll ein Flyer erstellt werden, der ankommende Gäste auf dem Flughafen Faro informiert. Die Polizei mache „sehr gute Arbeit, obwohl sie teilweise unterbesetzt ist“, so Thomas. Es gehe also „nicht darum, den Ordnungshütern zu sagen, was sie tun sollen“, sondern Bürger und Polizei zu vernetzen.
Das seit Jahren von PSP und GNR angebotene Programm '[DLMURL="http://www.safecommunitiesalgarve.com/saferesidenceprogram.htm"]Residência Segura'[/DLMURL] zur Überwachung leer stehender Domizile sei einerseits ungenügend bekannt, andererseits machten die Residenten nicht in dem Maße Gebrauch davon, längere Abwesenheit der Polizei mitzuteilen, damit deren Streifen solche Häuser besonders beobachten könnten. „Es passieren natürlich immer mal schlimme Sachen, aber das darf das Gesamtbild dieser sicheren Region nicht beeinträchtigen“, sagt David Thomas.

[DLMURL="http://www.safecommunitiesalgarve.com/eventssaobras.html"]Das nächste Seminar[/DLMURL] findet am 13. Februar im Museu do Trajo in São Brás de Alportel statt; die Webseite von Safe Communities Algarve bietet weiter Informationen und Kontaktadressen.

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