Spaziergänger am Arade-Ufer in Portimão sehen in den Docks im Hintergrund zwei alte, ausgemusterte Kriegsschiffe, die demontiert, von Schadstoffen befreit und dann versenkt werden. Das soll nach neuesten Informationen im kommenden September geschehen, nachdem der vorgesehen Augusttermin verschoben wurde.
In den Rümpfen der Schiffe, so die Idee der Planer der Unternehmens Musubmar, werden sich Fische tummeln, Muscheln ansiedeln, Kraken in Mulden verstecken – ein künstliches Riff wird sich bilden, ein Biotop, das vor allem für Taucher eine Attraktion sei und damit langfristig für den Tourismus neue Ziele erschließe.
Der Internationale Tauchsportverband PADI unterstützt die Unterwasserwelt der Zukunft, auf der Facebook-Seite der Projektes haben Vereine aus vielen Ländern Interesse an Tauchgängen im Algarve bekundet. Schätzungsweise acht Millionen Menschen weltweit gehören Tauchsportverbänden an, viele von ihnen sind begeisterte Wracktaucher.
[TABLE="class: tr-caption-container"]
[TR]
[TD="align: center"]
[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD="class: tr-caption, align: center"][/TD]
[/TR]
[/TABLE]
Die Planer in Portimão gehen ferner davon aus, dass sich das künstliche Riff langfristig als Barriere zum ökologischen Schutz der Bucht erweise und zur Steigerung der Artenvielfalt beitrage.
Fünf Jahre hatten Musubmar und die Stadt Portimão für das Projekt gekämpft, denn für die Kommune stellt das submarine Museum ein Beispiel dar, wie „private Investoren Geld verdienen und davon auch die Kommune profitiert, ohne selbst einen Cent zu opfern“, sagt Bürgermeister Manuel da Luz.
Im Februar kamen das ehemalige Patrouillenboot Zambeze und die Korvette Oliveira e Carmo (zwei weitere sollen später folgen), aus eigener Kraft vom Tejo in den Süden – vier Fünftel der insgesamt drei Millionen Projektkosten wurden für die Dekontaminierung der alten Kriegsschiffe veranschlagt, die die portugiesische Marine abgegeben hat.
Zu Beginn dieses Sommers sollte ein Gutachten der Umweltbehörden vorliegen, die das Gebiet untersuchen sollte, an dem die Schiffstorsos sich in dreißig Metern Tiefe und gut fünf Kilometer vor der Küste der Bucht von Alvor in ein submarines Museum unter dem Namen Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar verwandeln sollen. Das Gutachten fehlt und wird auch nicht nachgereicht, denn eine „Lücke im Gesetz“ ermöglich das Schiffeversenken auch ohne Umweltexpertise, hieß es nun. Die zuständige Ministerin Assunção Cristas versprach, noch in diesem Monat einen Entwurf zur Schließung der Lücke auf den Weg zu bringen. Ocean Revival, die „Wiederbelebung des Meeres“ wird davon nicht mehr berührt.
Umweltschützer sind nicht erfreut über die Entwicklung, vertrauen aber auf die Dekontaminierungsarbeiten durch zwei Spezialfirmen, darunter die Canadian Artificial Reef Consulting aus Vancouver, die 2004 auch die Gestaltung von Europas erstem künstlichen Riff aus versenkten Schiffen verantwortet, dem Scylla Reef in Whitsand Bay vor der Küste der englischen Grafschaft Cornwall. Bis heute gingen dort 30.000 Taucher auf Spurensuche.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
In den Rümpfen der Schiffe, so die Idee der Planer der Unternehmens Musubmar, werden sich Fische tummeln, Muscheln ansiedeln, Kraken in Mulden verstecken – ein künstliches Riff wird sich bilden, ein Biotop, das vor allem für Taucher eine Attraktion sei und damit langfristig für den Tourismus neue Ziele erschließe.
Der Internationale Tauchsportverband PADI unterstützt die Unterwasserwelt der Zukunft, auf der Facebook-Seite der Projektes haben Vereine aus vielen Ländern Interesse an Tauchgängen im Algarve bekundet. Schätzungsweise acht Millionen Menschen weltweit gehören Tauchsportverbänden an, viele von ihnen sind begeisterte Wracktaucher.
[TABLE="class: tr-caption-container"]
[TR]
[TD="align: center"]
[/TD][/TR]
[TR]
[TD="class: tr-caption, align: center"][/TD]
[/TR]
[/TABLE]
Die Planer in Portimão gehen ferner davon aus, dass sich das künstliche Riff langfristig als Barriere zum ökologischen Schutz der Bucht erweise und zur Steigerung der Artenvielfalt beitrage.
Fünf Jahre hatten Musubmar und die Stadt Portimão für das Projekt gekämpft, denn für die Kommune stellt das submarine Museum ein Beispiel dar, wie „private Investoren Geld verdienen und davon auch die Kommune profitiert, ohne selbst einen Cent zu opfern“, sagt Bürgermeister Manuel da Luz.
Im Februar kamen das ehemalige Patrouillenboot Zambeze und die Korvette Oliveira e Carmo (zwei weitere sollen später folgen), aus eigener Kraft vom Tejo in den Süden – vier Fünftel der insgesamt drei Millionen Projektkosten wurden für die Dekontaminierung der alten Kriegsschiffe veranschlagt, die die portugiesische Marine abgegeben hat.
Zu Beginn dieses Sommers sollte ein Gutachten der Umweltbehörden vorliegen, die das Gebiet untersuchen sollte, an dem die Schiffstorsos sich in dreißig Metern Tiefe und gut fünf Kilometer vor der Küste der Bucht von Alvor in ein submarines Museum unter dem Namen Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar verwandeln sollen. Das Gutachten fehlt und wird auch nicht nachgereicht, denn eine „Lücke im Gesetz“ ermöglich das Schiffeversenken auch ohne Umweltexpertise, hieß es nun. Die zuständige Ministerin Assunção Cristas versprach, noch in diesem Monat einen Entwurf zur Schließung der Lücke auf den Weg zu bringen. Ocean Revival, die „Wiederbelebung des Meeres“ wird davon nicht mehr berührt.
Umweltschützer sind nicht erfreut über die Entwicklung, vertrauen aber auf die Dekontaminierungsarbeiten durch zwei Spezialfirmen, darunter die Canadian Artificial Reef Consulting aus Vancouver, die 2004 auch die Gestaltung von Europas erstem künstlichen Riff aus versenkten Schiffen verantwortet, dem Scylla Reef in Whitsand Bay vor der Küste der englischen Grafschaft Cornwall. Bis heute gingen dort 30.000 Taucher auf Spurensuche.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar