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[Perspektive Portugal] News-Telegramm vom 22.2.2012

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Finanz-Dienstleister, die Debit- und Kreditkarten verwalten, müssen bis Ende Juli eines jeden Jahres die Inhalte der einzelnen Plastikgeld-Belege dem Finanzamt vorlegen. Der neue Erlass ([DLMURL="http://info.portaldasfinancas.gov.pt/NR/rdonlyres/1FF02846-67FC-46BC-B399-661DFEECD822/0/Portaria_34-B-2012.pdf"]Portaria 34-B/2012[/DLMURL]) soll die Abgleichung sämtlicher Quittungen ermöglichen; der Fiskus will Kassenbons und andere Belege, die ein Kunde beim Bezahlen erhalten muss, mit den Belegen aus bargeldloser Zahlung vergleichen, als weitere Maßnahme gegen Steuerflucht. Zu oft komme es vor, dass ein Kunde mit Karte zahle und nur dafür den Beleg erhält, nicht aber den Kassenbon, sodass die Transaktion an den Büchern vorbei getätigt werden könne.
Forscher der Universidade do Algarve vermuten in der Serra de Monchique Silber- und Gold-Reserven und andere wertvolle Bodenschätze wie Kupfer und Zink. Schon von fünf Jahren fand der Geologe Tomasz Boski in der Serra do Caldeirão mikroskopisch kleine Spuren von Gold. Nun hat er 130 Boden- und Gesteinsproben aus Monchique zur Untersuchung auf 32 Metalle an internationale Labors geschickt. Eine Analyse anderer Gebirge mit ähnlicher erdgeschichtlicher Entwicklung ergab Hinweise auf wertvolle Metalle, deshalb sei ihr Vorhandensein auch hier denkbar. Die Regierung vergab bereits eine Förder-Lizenz an die Firma MaepaEmpreendimentos Mineiros e Participações aus Matosinhos, die auf einer Fläche von 270 qkm in den Kreisen Portimão, Monchique und Aljezur tätig wird. Genaue Angaben über Förderstellen sind noch nicht bekannt. 2011 hatte die Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar in der Serra zu Protesten der Anwohner geführt.
Weitere 44 Ärzte aus Kuba verstärken ab März die noch immer unterbesetzten Polikliniken im Landesinneren, im Alentejo und im Algarve. Vor zehn Monaten waren die ersten Mediziner aus der Karibik in den portugiesischen Gesundheits-Dienst gekommen, der Bedarf sei bereits damals größer gewesen, doch habe das Gesundheits-Ministerium mit der kubanischen Staatsführung über die Kosten verhandeln müssen. Die Zeitung Correio da Manhã berichtet nun, Kuba habe „wegen der schwierigen finanziellen Situation in Portugal zehn Prozent Rabatt bei den Gehältern eingeräumt“, die bei €2.000 brutto liegen. Der Ärztebund erklärte, wenn sich die Patientenversorgung bis Jahresende nicht verbessere, werde der Berufsverband darauf bestehen, selbst für eine Regelung zu sorgen. Es sollten keine weiteren Ärzte aus Drittländern nach Portugal geholt werden. Das sei keine Fremden-Feindlichkeit, doch in Portugal gebe es genug ausgebildete Mediziner, die jedoch wegen schlechter Bezahlung ins Ausland abwanderten.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar

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