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[TD="class: tr-caption, align: center"]KURZ GEMELDET [/TD]
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•• Rund 300.000 Menschen protestierten am Samstag auf einer Gewerkschafts-Kundgebung in Lissabon gegen die Regierungspolitik, die zu galoppierender Verarmung führe und soziale Ungleichheiten verstärke. Arménio Carlos, gerade zum Chef der Gewerkschaft CGTP gewählt, sagte auf der Kundgebung, die die größte in Portugal seit 30 Jahren war, das Land habe „eine Zukunft, wenn die Politik sich ändert“, die derzeit an den sozialen Abgrund führe. Regierung und Staatspräsident Aníbal Cavaco Silva machten sich „zu unterwürfigen Dienern der Troika“. Besondere Missbilligung erntete der Präsident des EU-Parlaments Martin Schulz für seine Kritik an Portugals Wirtschafts-Beziehungen mit Angola und China.
•• Die Streichung von vier Feiertagen und des Karnevals sei eine Charme-Offensive für Europa mit dem Ziel „zu zeigen, dass die Portugiesen auf einen guten Weg sinf und man sie nicht mehr als 'faul' bezeichnen darf“, meint Emília Araújo, Soziologin der Universidade do Minho. Sie fordert, den Faktor Zeit als politisch gestaltbaren Gegenstand zu behandeln und nicht bloß als quantitative Größe“. Die Streichung von Feiertagen beeinflusse nicht nur Arbeitsstunden, denn „Familien haben diese Zeit eingeplant, um Dinge zu erledigen, die im Alltag liegen bleiben und das Familienleben zu gestalten“. Falle so ein Tag weg, führe dies zu Störungen und Verstimmungen in der Kernzelle der Gesellschaft.
•• Die Umweltschutz-Organisation Almargem lässt den Wander- und Ausflugsweg Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbarvon dem Consulting-Unternehmen Other Signs verwalten. Die Firma aus Carnaxide erhielt den Zuschlag für das Projekt zur Entwicklung des Öko-Tourismus im Algarve. Der Name der 300 km langen Route zwischen Alcoutim und dem Cabo de São Vicente soll als Marke geschützt und die Verwendung des Symbols kostenpflichtig werden. Das soll bewirken, dass „Touristik-Veranstalter und Anbieter von Aktivitäten entlang der Via Algarviana sich in einem Netzwerk zusammenschließen, die mit der Nutzung auch den Unterhalt und die Pflege des Weges sichern.
•• Das Landwirtschafts-Ministerium hat eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich mit den Folgen des trockenen Winters beschäftigt, Schäden bilanziert und Ausgleichs-Zahlungen regelt, die teilweise aus Töpfen der EU vorgesehen sind. Besonders betroffen sind der Anbau von Wintergetreide und Weideland, auf dem nicht genug Futter für Nutztiere wächst. Dieser Winter gehört in Portugal zu den sieben trockensten seit 1931, so das Meteorologische Institut. Generell würden die Niederschläge in Portugal im Verlauf dieses Jahrhunderts abnehmen, insbesondere im Süden des Landes. Die Januar-Monate 2011 und 2012 lagen in der Regenmenge unter dem Durchschnitt der Messungen seit 1971.
•• Rund 65 Hektar Land in den Kreisen Silves (Herdades da Parra und Taipinhas) und Monchique (Herdade das Santinhas) erhalten in den kommenden Monaten mehrere tausend Steineichen, Korkeichen und Erdbeerbäume. Die Bäume sind eine Spende des regionalen Wasserversorgers Águas do Algarve und sollen als Ausgleich für die Fläche dienen, die als Waldland durch die Talsperre Odelouca verschwand. Die Aufforstung Lebensraum für Flora und Fauna sichern. Im nächsten Schritt werden bis zu 400 Hektar der Nationalforstes Mata Nacional da Parra aufgeforstet.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
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•• Rund 300.000 Menschen protestierten am Samstag auf einer Gewerkschafts-Kundgebung in Lissabon gegen die Regierungspolitik, die zu galoppierender Verarmung führe und soziale Ungleichheiten verstärke. Arménio Carlos, gerade zum Chef der Gewerkschaft CGTP gewählt, sagte auf der Kundgebung, die die größte in Portugal seit 30 Jahren war, das Land habe „eine Zukunft, wenn die Politik sich ändert“, die derzeit an den sozialen Abgrund führe. Regierung und Staatspräsident Aníbal Cavaco Silva machten sich „zu unterwürfigen Dienern der Troika“. Besondere Missbilligung erntete der Präsident des EU-Parlaments Martin Schulz für seine Kritik an Portugals Wirtschafts-Beziehungen mit Angola und China.
•• Die Streichung von vier Feiertagen und des Karnevals sei eine Charme-Offensive für Europa mit dem Ziel „zu zeigen, dass die Portugiesen auf einen guten Weg sinf und man sie nicht mehr als 'faul' bezeichnen darf“, meint Emília Araújo, Soziologin der Universidade do Minho. Sie fordert, den Faktor Zeit als politisch gestaltbaren Gegenstand zu behandeln und nicht bloß als quantitative Größe“. Die Streichung von Feiertagen beeinflusse nicht nur Arbeitsstunden, denn „Familien haben diese Zeit eingeplant, um Dinge zu erledigen, die im Alltag liegen bleiben und das Familienleben zu gestalten“. Falle so ein Tag weg, führe dies zu Störungen und Verstimmungen in der Kernzelle der Gesellschaft.
•• Die Umweltschutz-Organisation Almargem lässt den Wander- und Ausflugsweg Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbarvon dem Consulting-Unternehmen Other Signs verwalten. Die Firma aus Carnaxide erhielt den Zuschlag für das Projekt zur Entwicklung des Öko-Tourismus im Algarve. Der Name der 300 km langen Route zwischen Alcoutim und dem Cabo de São Vicente soll als Marke geschützt und die Verwendung des Symbols kostenpflichtig werden. Das soll bewirken, dass „Touristik-Veranstalter und Anbieter von Aktivitäten entlang der Via Algarviana sich in einem Netzwerk zusammenschließen, die mit der Nutzung auch den Unterhalt und die Pflege des Weges sichern.
•• Das Landwirtschafts-Ministerium hat eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich mit den Folgen des trockenen Winters beschäftigt, Schäden bilanziert und Ausgleichs-Zahlungen regelt, die teilweise aus Töpfen der EU vorgesehen sind. Besonders betroffen sind der Anbau von Wintergetreide und Weideland, auf dem nicht genug Futter für Nutztiere wächst. Dieser Winter gehört in Portugal zu den sieben trockensten seit 1931, so das Meteorologische Institut. Generell würden die Niederschläge in Portugal im Verlauf dieses Jahrhunderts abnehmen, insbesondere im Süden des Landes. Die Januar-Monate 2011 und 2012 lagen in der Regenmenge unter dem Durchschnitt der Messungen seit 1971.
•• Rund 65 Hektar Land in den Kreisen Silves (Herdades da Parra und Taipinhas) und Monchique (Herdade das Santinhas) erhalten in den kommenden Monaten mehrere tausend Steineichen, Korkeichen und Erdbeerbäume. Die Bäume sind eine Spende des regionalen Wasserversorgers Águas do Algarve und sollen als Ausgleich für die Fläche dienen, die als Waldland durch die Talsperre Odelouca verschwand. Die Aufforstung Lebensraum für Flora und Fauna sichern. Im nächsten Schritt werden bis zu 400 Hektar der Nationalforstes Mata Nacional da Parra aufgeforstet.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
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