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Zwei Tage vor Weihnachten erreicht Portugals Arbeitnehmer ein erneuter Tiefschlag: Die Regierung kündigte jetzt an, ab 2012 drei zusätzliche Ferientage zu streichen, die Arbeitnehmern seit zehn Jahren immer dann gewährt wurden, wenn bei ihnen über ein Jahr hinweg keine Fehlzeiten oder Krankheitstage entstanden waren.
Die Maßnahme war 2002 als Anreiz eingeführt worden, Schlendrian und Blaumachen zu verhindern und mit der Aussicht auf 25 statt der gesetzlich festgelegten, mindestens 22 Tage Ferien die Arbeitnehmer vom Blaumachen abzuhalten.
Der Urheber dieses Bonus, der damalige Arbeits- und Sozialminister António Bagão Félix, bekundete Verständnis für die neue Spar-Idee seiner Parteifreunde in der Regierung. Es sollte aber „klargestellt werde, ob die Streichung des arbeitsrechtlichen Vorteils zeitlich begrenzt oder definitiv sein soll“. Die aktuelle Ferienregelung sei „nicht förderlich für die Produktivität des Landes, das sich an der Praxis vergleichbarer Staaten orientieren muss“, lautet die Begründung der Regierung für den Fleißkärtchen-Schnitt.
Der Ministerrat berät heute über den Gesetzes-Entwurf, der bis März kommenden Jahres in Kraft treten soll.
Die Gewerkschaften sprechen von einen „sozial-terroristischen Akt“ und haben errechnet, dass portugiesische Arbeitnehmer durch diese und bereits beschlossene Maßnahmen wie die zur Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar ab 2012 insgesamt etwa einen Monat pro Jahr mehr arbeiten müssen als bisher.
Andere Entwicklungen wie Preissteigerungen beim alltäglichen Einkauf und bei den Energierechnungen, Streichungen von steuerlichen Absetzbarkeiten und die Anhebung der Mehrwertsteuer verursachten zusätzlich einen finanziellen Verlust von zwei bis drei Monats-Gehältern pro Jahr. Das „bedeutet, wir arbeiten künftig dreizehn Monate für den Lohn von neun bis zehn Monaten.
Das kann wohl kaum für die Steigerung der Produktivität motivieren und trägt nicht zum Erhalt des sozialen Friedens bei“, resümiert eine Gewerkschafts-Sprecherin in Faro.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
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Die Maßnahme war 2002 als Anreiz eingeführt worden, Schlendrian und Blaumachen zu verhindern und mit der Aussicht auf 25 statt der gesetzlich festgelegten, mindestens 22 Tage Ferien die Arbeitnehmer vom Blaumachen abzuhalten.
Der Urheber dieses Bonus, der damalige Arbeits- und Sozialminister António Bagão Félix, bekundete Verständnis für die neue Spar-Idee seiner Parteifreunde in der Regierung. Es sollte aber „klargestellt werde, ob die Streichung des arbeitsrechtlichen Vorteils zeitlich begrenzt oder definitiv sein soll“. Die aktuelle Ferienregelung sei „nicht förderlich für die Produktivität des Landes, das sich an der Praxis vergleichbarer Staaten orientieren muss“, lautet die Begründung der Regierung für den Fleißkärtchen-Schnitt.
Der Ministerrat berät heute über den Gesetzes-Entwurf, der bis März kommenden Jahres in Kraft treten soll.
Die Gewerkschaften sprechen von einen „sozial-terroristischen Akt“ und haben errechnet, dass portugiesische Arbeitnehmer durch diese und bereits beschlossene Maßnahmen wie die zur Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar ab 2012 insgesamt etwa einen Monat pro Jahr mehr arbeiten müssen als bisher.
Andere Entwicklungen wie Preissteigerungen beim alltäglichen Einkauf und bei den Energierechnungen, Streichungen von steuerlichen Absetzbarkeiten und die Anhebung der Mehrwertsteuer verursachten zusätzlich einen finanziellen Verlust von zwei bis drei Monats-Gehältern pro Jahr. Das „bedeutet, wir arbeiten künftig dreizehn Monate für den Lohn von neun bis zehn Monaten.
Das kann wohl kaum für die Steigerung der Produktivität motivieren und trägt nicht zum Erhalt des sozialen Friedens bei“, resümiert eine Gewerkschafts-Sprecherin in Faro.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
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