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Um den Zustand seines Hauses zu retten, erwägt der Eigentümer der Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar bald nur noch bezahlten Eintritt in die Buchhandlung zu gewähren. Die Livraria Lello gehört zu den berühmtesten Geschäften der Welt und obwohl dort Bücher verkauft werden, ist der Laden in der Rua das Carmelitas in Porto heute gleichermaßen ein Museum der Architektur, Bildhauerei (die Innenräume sind geschmückt mit Büsten bedeutender portugiesischer Schriftsteller) und der Buchkultur – der klassischen und der modernen. So verbrachte etwa die Harry Pottererfinderin Joanne K. Rowling viel Zeit bei Lello; der erste Band der Romanreihe entstand fast vollständig in Porto.
Antero Braga, Hausherr des Büchertempels mit seinem Mosaikparkett und Mosaikfenstern erklärt, er könne „nicht die Aufgabe des Staates übernehmen, einen Kulturschatz zu wahren und zu bewahren und dem Publikum in erster Linie zum Zwecke des Anschauens zugäglicht zu machen“. Die Zahl der Buchkäufer sinkt deutlich, der Strom Schaulustiger in die 106 Jahre alten prunkvollen Geschäftsräume mit der geschwungenen und geschnitzten Holztreppe reißt hingegen nicht ab, zweitausend Besucher kommen im Schnitt pro Tag; die Buchhandlung Lello ist ein Anziehungspunkt für Touristengruppen aus aller Welt. Und auch nur diese Gruppen sollen Eintritt zahlen. Zwei Euro sind vorgesehen und jeder Tourist erhält dafür ein Lesezeichen als Andenken.
Antero Braga beklagt den Verschleiß der historischen Einrichtung, deren Kosten er alleine tragen muss, während sich die Stadt und das Land in Reiseführern mit dem Kleinod schmückten. Die portugiesischen Besucher verstehen einerseits das Anliegen, andererseits hoffen sie, als Einheimische weiterhin ohne den Obolus eintreten zu dürfen, denn schließlich habe „der Laden wohl keine legale Basis zum Verkauf von Eintrittskarten“, beschwerte sich ein Kunde. Buchhändler Antero Braga entgegnet, es sei „sinnvoller, einen Beitrag zum Überleben der Livraria Lello zu leisten als eines Tages vor für immer verschlossenen Türen zu stehen“.
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Um den Zustand seines Hauses zu retten, erwägt der Eigentümer der Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar bald nur noch bezahlten Eintritt in die Buchhandlung zu gewähren. Die Livraria Lello gehört zu den berühmtesten Geschäften der Welt und obwohl dort Bücher verkauft werden, ist der Laden in der Rua das Carmelitas in Porto heute gleichermaßen ein Museum der Architektur, Bildhauerei (die Innenräume sind geschmückt mit Büsten bedeutender portugiesischer Schriftsteller) und der Buchkultur – der klassischen und der modernen. So verbrachte etwa die Harry Pottererfinderin Joanne K. Rowling viel Zeit bei Lello; der erste Band der Romanreihe entstand fast vollständig in Porto.
Antero Braga, Hausherr des Büchertempels mit seinem Mosaikparkett und Mosaikfenstern erklärt, er könne „nicht die Aufgabe des Staates übernehmen, einen Kulturschatz zu wahren und zu bewahren und dem Publikum in erster Linie zum Zwecke des Anschauens zugäglicht zu machen“. Die Zahl der Buchkäufer sinkt deutlich, der Strom Schaulustiger in die 106 Jahre alten prunkvollen Geschäftsräume mit der geschwungenen und geschnitzten Holztreppe reißt hingegen nicht ab, zweitausend Besucher kommen im Schnitt pro Tag; die Buchhandlung Lello ist ein Anziehungspunkt für Touristengruppen aus aller Welt. Und auch nur diese Gruppen sollen Eintritt zahlen. Zwei Euro sind vorgesehen und jeder Tourist erhält dafür ein Lesezeichen als Andenken.
Antero Braga beklagt den Verschleiß der historischen Einrichtung, deren Kosten er alleine tragen muss, während sich die Stadt und das Land in Reiseführern mit dem Kleinod schmückten. Die portugiesischen Besucher verstehen einerseits das Anliegen, andererseits hoffen sie, als Einheimische weiterhin ohne den Obolus eintreten zu dürfen, denn schließlich habe „der Laden wohl keine legale Basis zum Verkauf von Eintrittskarten“, beschwerte sich ein Kunde. Buchhändler Antero Braga entgegnet, es sei „sinnvoller, einen Beitrag zum Überleben der Livraria Lello zu leisten als eines Tages vor für immer verschlossenen Türen zu stehen“.
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