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Portugal steht vor dem 38. Geburtstag der Nelkenrevolution. Auch wenn der Feiertag im Alltag vieler Menschen inzwischen zu einem bloßen Datum im Kalender geworden ist, hat sich seine historische Bedeutung bis heute nicht verändert. Das Land selbst wandelte sich mit dem 25. April 1974 zu einer Demokratie, die ehemaligen Kolonien erlangten Unabhängigkeit und auch der europäische Kontinent insgesamt wurde vom Ende der portugiesischen Diktatur beeinflusst: Das Nachkriegseuropa begann, sich nachhaltig zu verändern.
In Portugal wird jedes Jahr zum Revolutionsjubiläum die Diskussion neu entfacht, was von den Ergebnissen des 25 de Abril bis heute nachwirkt und inwieweit die Ideale von damals heute sichtbar sind.
Eine wichtige Umstrukturierung nach der Nelkenrevolution betraf die Städte und Gemeinden, die erstmals autonome Verwaltungen bekamen und eine Politik der kommunalen Selbstverwaltung beginnen konnten.
Gerade die erhält in diesen Tagen viel Aufmerksamkeit, einerseits, weil die finanziellen Möglichkeiten zur Ausgestaltung der Kommunalpolitik immer knapper werden, andererseits auch angesichts der Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar: Hier werden Gemeinden verwaltungstechnisch zusammengelegt, eigenständigen Gebilde verschwinden und es wird neue, aus der Umstrukturierung entstehende Kommunen geben. Die Gemeinde ist das Herz des politischen und gesellschaftlichen Zusammenlebens, Entscheidungen und Abläufe vor Ort betreffen auch ausländische Residenten, die in Portugal bei Kommunalwahlen wahlberechtigt sind.
Auf der Grundlage dieser Überlegungen hat das CLCC – Centro de Línguas, Cultura e Comunicação in Portimão die Initiative ergriffen, mit Rui Sacramento, einem langjährigen, erfahrenen Kommunalpolitiker zu diskutieren, was die Nelkenrevolution den Gemeinden (bis) heute gibt und wie Lokalpolitik in Zeiten knapper Kassen und Etatanweisungen der Internationalen Finanzhilfe aus EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Zentralbank funktionert und funktionieren kann.
Zur Person: Rui Sacramento (67) war viele Jahre lang Stadtverordneter in Portimão und ist derzeit Vorsitzender der Kommission zur Waldbrandprävention und -bekämpfung, sowie Präsident der Jugenschutz-Kommission der Stadte Portimão und Lagoa.
Donnerstag, 19. April, 20 Uhr, im CLCC, Rua D. Maria Luísa 122 / Largo Gil Eanes, Portimão (in der Nähe des Bahnhofs). Anmeldungen erbeten unter Tel. 282 430 250 (Dolmetscherin ist anwesend).Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
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In Portugal wird jedes Jahr zum Revolutionsjubiläum die Diskussion neu entfacht, was von den Ergebnissen des 25 de Abril bis heute nachwirkt und inwieweit die Ideale von damals heute sichtbar sind.
Eine wichtige Umstrukturierung nach der Nelkenrevolution betraf die Städte und Gemeinden, die erstmals autonome Verwaltungen bekamen und eine Politik der kommunalen Selbstverwaltung beginnen konnten.
Gerade die erhält in diesen Tagen viel Aufmerksamkeit, einerseits, weil die finanziellen Möglichkeiten zur Ausgestaltung der Kommunalpolitik immer knapper werden, andererseits auch angesichts der Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar: Hier werden Gemeinden verwaltungstechnisch zusammengelegt, eigenständigen Gebilde verschwinden und es wird neue, aus der Umstrukturierung entstehende Kommunen geben. Die Gemeinde ist das Herz des politischen und gesellschaftlichen Zusammenlebens, Entscheidungen und Abläufe vor Ort betreffen auch ausländische Residenten, die in Portugal bei Kommunalwahlen wahlberechtigt sind.
Auf der Grundlage dieser Überlegungen hat das CLCC – Centro de Línguas, Cultura e Comunicação in Portimão die Initiative ergriffen, mit Rui Sacramento, einem langjährigen, erfahrenen Kommunalpolitiker zu diskutieren, was die Nelkenrevolution den Gemeinden (bis) heute gibt und wie Lokalpolitik in Zeiten knapper Kassen und Etatanweisungen der Internationalen Finanzhilfe aus EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Zentralbank funktionert und funktionieren kann.
Zur Person: Rui Sacramento (67) war viele Jahre lang Stadtverordneter in Portimão und ist derzeit Vorsitzender der Kommission zur Waldbrandprävention und -bekämpfung, sowie Präsident der Jugenschutz-Kommission der Stadte Portimão und Lagoa.
Donnerstag, 19. April, 20 Uhr, im CLCC, Rua D. Maria Luísa 122 / Largo Gil Eanes, Portimão (in der Nähe des Bahnhofs). Anmeldungen erbeten unter Tel. 282 430 250 (Dolmetscherin ist anwesend).Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
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