Die Salgados-Lagune, eines der wichtigsten Biotope für die Vogelwelt im Algarve, läuft erneut Gefahr, durch gigantische Bauvorhaben in ihrer Integrität verletzt zu werden, nachdem das Wasser der Lagune bereits widerrechtlich zur Bewässerung des nahen Golfplatzes Salgados abgepumpt wird.
Das internationale, politisch-gesellschaftliche Internetforum Avaaz hat eine [DLMURL="http://www.avaaz.org/en/petition/Save_Salgados_a_unique_internationally_recognized_birding_sanctuary_from_being_destroyed/?tta"]Petiton für den Schutz der Lagoa dos Salgados[/DLMURL] online gestellt und die ornithologische Gesellschaft SPEA reichte beim Europäischen Gerichtshof Klage gegen den portugiesischen Staat ein, da das Feuchtgebiet bisher nicht gemäß der EU-Gesetzgebung als Vogelschutzgebiet ausgewiesen sei.
Vor allem aber protestieren Anwohner und Umweltschützer gegen die drohende Belastung des empfindlichen Ökosystems durch den soeben genehmigten Bau einer Ferienanlage mit viertausend Betten, einem Einkaufszentrum und einem weiteren Golfplatz auf nahezu 360 Hektar an der Praia Grande.
Das Datum des Baubeginns steht nicht fest, bis 2023 soll die Anlage aber vollständig in Betrieb gehen. Nach den Richtlinien des Flächennutzungsplans dürfte sie nicht gebaut werden, doch wird nun klar: Beschränkungen gelten nur für kleine Bauvorhaben; das geplante Resort ist hingegen ein Mega-Investment im Wert von 35 Millionen Euro, verspricht 1.500 neue Arbeitsplätze und steht mit „erworbenen Rechten“ über den Vorgaben des Flächennutzungsplans. Die zuständige Stadt Silves und das Wirtschaftsministerium hätten sich für „Beton statt Vögel“ ausgesprochen und missachteten das Naturerbe der Region, klagt der Umweltschutz-Verband Almargem.
Der Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar kommt von der Grupo Galilei, einem Konzern mit weit verzweigten Tätigkeitsfeldern, der sich selbst als „basierend auf nachhaltiger Entwicklung und der Wertmaximierung für die Aktionäre“ beschreibt. Die Umweltgruppen fürchten den Betrieb des Resorts ebenso wie eine mögliche Bauruine, denn gerade im touristisch dominierten Kreis der Orte Albufeira und Armação de Pêra stehen schon jetzt viele Hotels leer und weitere vor dem Konkurs.
Die britische Naturschutzorganisation Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar hat die Lagoa dos Salgados als europaweit bedeutendes Areal für Vögel eingestuft, das durch den Nutzungsmissbrauch Gefahr läuft, auszutrocknen.
Die Umweltschutzverbände forderten Umweltministerin Assunção Cristas auf, jegliche Zweckentfremdung und Belastung zu stoppen. Ein 2008 geschlossener Verwaltungs- und Nutzungsplan für den Lagunenbereich wird bis heute nicht angewendet. Dazu gehört, dass der Wasserversorger Águas do Algarve eine Modernisierung des Abwassersystems und eine Sicherung des Wasserstands in der Lagune zugesagt hat, für die notwendigen Arbeiten allerdings nun schon im vierten Jahr auf die Genehmigung aus Lissabon wartet.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
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Das internationale, politisch-gesellschaftliche Internetforum Avaaz hat eine [DLMURL="http://www.avaaz.org/en/petition/Save_Salgados_a_unique_internationally_recognized_birding_sanctuary_from_being_destroyed/?tta"]Petiton für den Schutz der Lagoa dos Salgados[/DLMURL] online gestellt und die ornithologische Gesellschaft SPEA reichte beim Europäischen Gerichtshof Klage gegen den portugiesischen Staat ein, da das Feuchtgebiet bisher nicht gemäß der EU-Gesetzgebung als Vogelschutzgebiet ausgewiesen sei.
Vor allem aber protestieren Anwohner und Umweltschützer gegen die drohende Belastung des empfindlichen Ökosystems durch den soeben genehmigten Bau einer Ferienanlage mit viertausend Betten, einem Einkaufszentrum und einem weiteren Golfplatz auf nahezu 360 Hektar an der Praia Grande.
Das Datum des Baubeginns steht nicht fest, bis 2023 soll die Anlage aber vollständig in Betrieb gehen. Nach den Richtlinien des Flächennutzungsplans dürfte sie nicht gebaut werden, doch wird nun klar: Beschränkungen gelten nur für kleine Bauvorhaben; das geplante Resort ist hingegen ein Mega-Investment im Wert von 35 Millionen Euro, verspricht 1.500 neue Arbeitsplätze und steht mit „erworbenen Rechten“ über den Vorgaben des Flächennutzungsplans. Die zuständige Stadt Silves und das Wirtschaftsministerium hätten sich für „Beton statt Vögel“ ausgesprochen und missachteten das Naturerbe der Region, klagt der Umweltschutz-Verband Almargem.
Der Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar kommt von der Grupo Galilei, einem Konzern mit weit verzweigten Tätigkeitsfeldern, der sich selbst als „basierend auf nachhaltiger Entwicklung und der Wertmaximierung für die Aktionäre“ beschreibt. Die Umweltgruppen fürchten den Betrieb des Resorts ebenso wie eine mögliche Bauruine, denn gerade im touristisch dominierten Kreis der Orte Albufeira und Armação de Pêra stehen schon jetzt viele Hotels leer und weitere vor dem Konkurs.
Die britische Naturschutzorganisation Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar hat die Lagoa dos Salgados als europaweit bedeutendes Areal für Vögel eingestuft, das durch den Nutzungsmissbrauch Gefahr läuft, auszutrocknen.
Die Umweltschutzverbände forderten Umweltministerin Assunção Cristas auf, jegliche Zweckentfremdung und Belastung zu stoppen. Ein 2008 geschlossener Verwaltungs- und Nutzungsplan für den Lagunenbereich wird bis heute nicht angewendet. Dazu gehört, dass der Wasserversorger Águas do Algarve eine Modernisierung des Abwassersystems und eine Sicherung des Wasserstands in der Lagune zugesagt hat, für die notwendigen Arbeiten allerdings nun schon im vierten Jahr auf die Genehmigung aus Lissabon wartet.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
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