Um Investoren an Portugal zu binden, hat die Regierung solchen Immigranten aus Drittländern eine langjährige Aufenthaltsgenehmigung angeboten, die hier mindestens eine halbe Million Euro in Immobilien anlegen.
Der portugiesische Türöffner zur EU funktioniert auch bei Direktinvestitionen in portugiesische Unternehmen in Höhe von mindestens einer Million Euro oder durch Gründung einer Firma in Portugal, die dreißig Arbeitsplätze schafft.
Vor drei Monaten aufgelegt, zeitigt die Einladung an reiche Einwanderungs-Willige erste Wirkung: Gut einhundert Kandidaturen liegen vor, das erste Dutzend goldene Visa ist ausgestellt, bestätigt der Chef der Außenhandels-Agentur AICEP, Pedro Reis. Die Interessenten kommen aus Russland, China, Venezuela, Brasilien, Angola und der Türkei. Die meisten haben dabei weder ein Unternehmen gegründet noch in eines investiert, sondern Luxusimmobilien erworben. Jetzt hat AICEP eine Vorschlagsliste entwickelt, die bald den potenziellen Investoren vorgelegt wird, um ihr Augenmerk weg von Haus und Grund und hin zu sechzehn Feldern in der Industrie zu lenken: Die Papier- und Zellstoffherstellung gehört ebenso dazu wie Bergwerke, die Pharmaindustrie und Betriebszweige, die im weitesten Sinne mit maritimen Aktivitäten verbunden sind.
Die portugiesische Regierung will auf diese Weise eine langfristige wirtschaftliche Erholung Portugals bewirken. Zwar besagen Befragungen, dass hier zu Lande tätige ausländische Investoren dem Land treu bleiben wollen, doch angesichts der Krise und kurzlebiger wirtschafts- und fiskalpolitischer Entscheidungen ist bei neuen Investoren das Misstrauen groß. So werden auch die Bedingungen für das Goldene Visum noch einmal erleichtert: Ein ausländischer Investor muss sich nun jährlich nicht mehr mindestens 30 Tage, sondern nur sieben Tage im Jahr in Portugal aufhalten. Bei einer Firmengründung reicht auch die Schaffung von zunächst nur fünf Arbeitsplätzen.
Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
Der portugiesische Türöffner zur EU funktioniert auch bei Direktinvestitionen in portugiesische Unternehmen in Höhe von mindestens einer Million Euro oder durch Gründung einer Firma in Portugal, die dreißig Arbeitsplätze schafft.
Vor drei Monaten aufgelegt, zeitigt die Einladung an reiche Einwanderungs-Willige erste Wirkung: Gut einhundert Kandidaturen liegen vor, das erste Dutzend goldene Visa ist ausgestellt, bestätigt der Chef der Außenhandels-Agentur AICEP, Pedro Reis. Die Interessenten kommen aus Russland, China, Venezuela, Brasilien, Angola und der Türkei. Die meisten haben dabei weder ein Unternehmen gegründet noch in eines investiert, sondern Luxusimmobilien erworben. Jetzt hat AICEP eine Vorschlagsliste entwickelt, die bald den potenziellen Investoren vorgelegt wird, um ihr Augenmerk weg von Haus und Grund und hin zu sechzehn Feldern in der Industrie zu lenken: Die Papier- und Zellstoffherstellung gehört ebenso dazu wie Bergwerke, die Pharmaindustrie und Betriebszweige, die im weitesten Sinne mit maritimen Aktivitäten verbunden sind.
Die portugiesische Regierung will auf diese Weise eine langfristige wirtschaftliche Erholung Portugals bewirken. Zwar besagen Befragungen, dass hier zu Lande tätige ausländische Investoren dem Land treu bleiben wollen, doch angesichts der Krise und kurzlebiger wirtschafts- und fiskalpolitischer Entscheidungen ist bei neuen Investoren das Misstrauen groß. So werden auch die Bedingungen für das Goldene Visum noch einmal erleichtert: Ein ausländischer Investor muss sich nun jährlich nicht mehr mindestens 30 Tage, sondern nur sieben Tage im Jahr in Portugal aufhalten. Bei einer Firmengründung reicht auch die Schaffung von zunächst nur fünf Arbeitsplätzen.
Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar