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[Perspektive Portugal] Geändertes Kaufverhalten

Wie sich die sinkende Finanzkraft in den privaten Haushalten auf deren Konsumverhalten auswirkt, wollte das Marktforschungsunternehmen C Lab wissen, das im Auftrag vieler großer portugiesischer Unternehmen aller Wirtschaftszweige arbeitet.
Statt eine Umfrage aufzulegen, ging C Lab auf der Suche nach verlässlichen Zahlen kostengünstiger und rascher vor, analysierte die Abrechnungen des Kredit- und Debitverwalters Redunicre der vergangenen Jahre und kam zu Ergebnissen über Art, Umfang, Ort und Menge der getätigten Käufe und Servicebezahlungen und deren Schwankungen über einige Jahre.
Redunicre arbeitet mit rund 45.000 Unternehmen und die Beliebtheit von Plastikgeld in Portugal garantiert, dass die erhobenen Daten einen zutreffenden Querschnitt von Alltagstransaktionen der Verbraucher liefern:
An erster Stelle sparen Portugals Konsumenten demzufolge am Ausgehvergnügen am Samstagabend – Abrechnungen in diesem Rahmen gingen um 27 Prozent zurück.
Dann folgen Reisen mit einem Rückgang von 21 Prozent, Bekleidungskäufe sanken um 17 Prozent, ebenso Ausgaben für Unterkünfte im Hotel während der Ferien (die Verfasser folgern, dass Ferienwohnungen beliebter werden, die sich Familien gelegentlich teilen, oder die Ferien werden im Domizil von Verwandten verlebt).
Jeweils um fünfzehn Prozent sanken die Abrechnungen für Spielwaren- und für Restaurantausgaben. Abrechnungen beim Beitrag in Fitnessklubs und Sportvereinen gingen um zwölf Prozent zurück. Redunicre verbuchte sieben Prozent weniger Rechnungen von Friseuren, sowie einen Rückgang von jeweils vier Prozent in Super- und Hypermärkten.
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