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Das Berufungsgericht in Lissabon hat seine Entscheidung im Verfahren um den Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar bekannt gegeben. In dem zunächst von der Öffentlichkeit sehr intensiv verfolgten Fall waren zahlreiche portugiesische Prominente aus dem Fernsehen und der Politik, aber auch ein Botschafter, ein Arzt und ein Anwalt verwickelt.
Im Herbst 2010 waren sie im Hauptverfahren zu unterschiedlich hohen Haftstrafen verurteilt worden.
Einige dieser Strafen wurden nun herabgesetzt, ein Teil des ersten Prozesses, der sich über sechs Jahre hinzog, muss neu verhandelt werden. Dabei handelt es sich um Episoden in einer angeblich zur Kinderprostitution angemieteten Wohnung in der Alentejostadt Elvas. Der nun zuständige Richter Luís Vaz das Neves erklärte, alle früheren Verurteilungen im Bezug auf das Geschehen in Elvas seien mithin nichtig.
Das führt dazu, dass der Hauptangeklagte Carlos Silvino, ehemals Fahrer des Kinderheims, statt achtzehn nun fünfzehn Jahre hinter Gitter muss. Carlos Silvino hatte nach Überzeugung beider Instanzen die Rolle desjenigen inne, der die 10- bis 13-jährigen Jungen für zahlungskräftige Kunden aussuchte und Kontakte vermittelte.
Der Beschuldigte Carlos Cruz, einst einer der bekanntesten und beliebtesten Fernseh-Moderatoren des Landes, soll nun sechs statt sieben Jahre ins Gefängnis.
Das Richterkollegium sprach den Opfern außerdem eine finanzielle Entschädigung zu – für den oft jahrelangen und wiederholten Missbrauch müssen die Verurteilten den inzwischen erwachsenen Opfern zwischen 15.000 Euto und 25.000 Euro zahlen. Nur Carlos Silvino kann Berufung gegen das Urteil einlegen, denn seine Haftstrafe ist höher als acht Jahre. Den zu geringeren Strafen Verurteilten bleibt der Weg zum Verfassungsgerichtshof offen. Sollte beispielsweise Carlos Cruz diese höchste juristische Institution im Land anrufen, würde die Strafe bis zu einer Entscheidung über das dann unwiderrufliche Urteil ausgesetzt.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
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Im Herbst 2010 waren sie im Hauptverfahren zu unterschiedlich hohen Haftstrafen verurteilt worden.
Einige dieser Strafen wurden nun herabgesetzt, ein Teil des ersten Prozesses, der sich über sechs Jahre hinzog, muss neu verhandelt werden. Dabei handelt es sich um Episoden in einer angeblich zur Kinderprostitution angemieteten Wohnung in der Alentejostadt Elvas. Der nun zuständige Richter Luís Vaz das Neves erklärte, alle früheren Verurteilungen im Bezug auf das Geschehen in Elvas seien mithin nichtig.
Das führt dazu, dass der Hauptangeklagte Carlos Silvino, ehemals Fahrer des Kinderheims, statt achtzehn nun fünfzehn Jahre hinter Gitter muss. Carlos Silvino hatte nach Überzeugung beider Instanzen die Rolle desjenigen inne, der die 10- bis 13-jährigen Jungen für zahlungskräftige Kunden aussuchte und Kontakte vermittelte.
Der Beschuldigte Carlos Cruz, einst einer der bekanntesten und beliebtesten Fernseh-Moderatoren des Landes, soll nun sechs statt sieben Jahre ins Gefängnis.
Das Richterkollegium sprach den Opfern außerdem eine finanzielle Entschädigung zu – für den oft jahrelangen und wiederholten Missbrauch müssen die Verurteilten den inzwischen erwachsenen Opfern zwischen 15.000 Euto und 25.000 Euro zahlen. Nur Carlos Silvino kann Berufung gegen das Urteil einlegen, denn seine Haftstrafe ist höher als acht Jahre. Den zu geringeren Strafen Verurteilten bleibt der Weg zum Verfassungsgerichtshof offen. Sollte beispielsweise Carlos Cruz diese höchste juristische Institution im Land anrufen, würde die Strafe bis zu einer Entscheidung über das dann unwiderrufliche Urteil ausgesetzt.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
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