Portugals Regierung untersucht die finanzielle Basis aller im Lande tätigen Stiftungen.
190 dieser Einrichtungen zur Förderung von Aktivitäten, Projekten und Personen wurden bisher geprüft, dabei ergab sich, dass der Staat selbst sowie seine untergeordneten Stellen auf regionaler und lokaler Verwaltungsebene seit 2008 knapp 102 Millionen Euro an rund vierzig Stiftungen verteilt haben.
Ein genauer Blick auf den Regierungsbericht zeigt, dass die Stiftungen rund 1.600 Arbeitsplätze repräsentieren und sehr unterschiedliche Größen und Ziele haben. Um jährlich bis zu 200 Millionen Euro einzusparen, werden einige Dutzend dieser Stiftungen demnächst geschlossen, bei anderen der Anteil öffentlicher Gelder gekürzt oder gestrichen. Zu diesem Zweck erhalten die Institutionen nun in einem Bewertungssystem Plus- und Minuspunkte, um Nutzen und Effizienz gemäß ihrer Satzungen und Zwecke zu benennen.
Zu den bekanntesten Stiftungen mit staatlicher Unterstützung gehört das kulturelle Prestigeobjekt der Nordmetropole Porto, die Casa da Música. Das Projekt für den Konzertsaal reicht ins Jahr 2001 zurück; die Casa da Música ist eine privatrechtlich verfasste, öffentliche Stiftung, die von der Stadt Porto und dem Staat gemeinsam gegründet wurde. Sie erhielt knapp 38 Millionen Euro und gehört zu den am höchsten bezuschussten Stiftungen.
Die besten Noten erhielt die private Stiftung und Kunstsammlung [DLMURL="http://www.museu-caramulo.net/"]Museu do Caramulo[/DLMURL], gegründet von den Brüdern Abel und João de Lacerda, über die Landesgrenzen hinaus bekannt für eine Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar. Insgesamt erhielten Kulturstiftungen die besten Noten.
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[TD="class: tr-caption, align: center"] Samouco: Schöne Landschaft - ineffizienter Naturschutz[/TD]
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Am Ende der Bewertungstabelle steht die Umweltstiftung Fundação para a Proteção e Gestão Ambiental das Salinas do Samouco, ein Gemeinschaftswerk des Rates von Alcochete mit dem Umweltministerium, dem Amt für Umweltschutz ICNB und dem Brückenkonzessionär Lusoponte. Hier flossen allerdings keine öffentlichen Gelder, sagt der Bericht, ohne zu erklären, welche Rolle den beteiligten Behörden und dem Ministerium zukommen.
Zu den Stiftungen mit staatlicher Beteiligung gehören auch einige Berufsbildungsstätten, wie die Fundação Escola Profissional de Setúbal oder die Fundação Odemira zur Wiedereingliederung Arbeitsloser in Arbeitswelt und gesellschaftliches Leben. Zwar sind in diesen Fällen die Förderbeträge mit durchschnittlich 7,5 Millionen Euro vergleichsweise gering, doch stellt dieses Geld durchweg mehr als 95 Prozent des gesamten Stiftungsetats dar, was die Institutionen praktisch zu einer staatlichen Stelle macht.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
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190 dieser Einrichtungen zur Förderung von Aktivitäten, Projekten und Personen wurden bisher geprüft, dabei ergab sich, dass der Staat selbst sowie seine untergeordneten Stellen auf regionaler und lokaler Verwaltungsebene seit 2008 knapp 102 Millionen Euro an rund vierzig Stiftungen verteilt haben.
Ein genauer Blick auf den Regierungsbericht zeigt, dass die Stiftungen rund 1.600 Arbeitsplätze repräsentieren und sehr unterschiedliche Größen und Ziele haben. Um jährlich bis zu 200 Millionen Euro einzusparen, werden einige Dutzend dieser Stiftungen demnächst geschlossen, bei anderen der Anteil öffentlicher Gelder gekürzt oder gestrichen. Zu diesem Zweck erhalten die Institutionen nun in einem Bewertungssystem Plus- und Minuspunkte, um Nutzen und Effizienz gemäß ihrer Satzungen und Zwecke zu benennen.
Zu den bekanntesten Stiftungen mit staatlicher Unterstützung gehört das kulturelle Prestigeobjekt der Nordmetropole Porto, die Casa da Música. Das Projekt für den Konzertsaal reicht ins Jahr 2001 zurück; die Casa da Música ist eine privatrechtlich verfasste, öffentliche Stiftung, die von der Stadt Porto und dem Staat gemeinsam gegründet wurde. Sie erhielt knapp 38 Millionen Euro und gehört zu den am höchsten bezuschussten Stiftungen.
Die besten Noten erhielt die private Stiftung und Kunstsammlung [DLMURL="http://www.museu-caramulo.net/"]Museu do Caramulo[/DLMURL], gegründet von den Brüdern Abel und João de Lacerda, über die Landesgrenzen hinaus bekannt für eine Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar. Insgesamt erhielten Kulturstiftungen die besten Noten.
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[TD="class: tr-caption, align: center"] Samouco: Schöne Landschaft - ineffizienter Naturschutz[/TD]
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Am Ende der Bewertungstabelle steht die Umweltstiftung Fundação para a Proteção e Gestão Ambiental das Salinas do Samouco, ein Gemeinschaftswerk des Rates von Alcochete mit dem Umweltministerium, dem Amt für Umweltschutz ICNB und dem Brückenkonzessionär Lusoponte. Hier flossen allerdings keine öffentlichen Gelder, sagt der Bericht, ohne zu erklären, welche Rolle den beteiligten Behörden und dem Ministerium zukommen.
Zu den Stiftungen mit staatlicher Beteiligung gehören auch einige Berufsbildungsstätten, wie die Fundação Escola Profissional de Setúbal oder die Fundação Odemira zur Wiedereingliederung Arbeitsloser in Arbeitswelt und gesellschaftliches Leben. Zwar sind in diesen Fällen die Förderbeträge mit durchschnittlich 7,5 Millionen Euro vergleichsweise gering, doch stellt dieses Geld durchweg mehr als 95 Prozent des gesamten Stiftungsetats dar, was die Institutionen praktisch zu einer staatlichen Stelle macht.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
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