Die gerade bekannt gegebene Verschiebung der Eröffnung des neuen deutschen Flughafens Berlin-Brandenburg betrifft auch Flüge von und nach Portugal. Deutschlands neuer Vorzeigeflughafen sollte am 3. Juni eröffnen, doch wegen einer Brandschutz-Abluftanlange, die noch nicht den TÜV-Maßstäben genügt, können Starts und Landungen frühestens im August beginnen, „vielleicht auch erst nach dem Ende der Sommer-Saison“, hieß es in Berlin.
Der Chefplaner des 2,5 Milliarden teuren neuen Flughafens, Manfred Körtgen, wollte keinen Termin bestätigen.
Nicht nur Air Berlin und Lufthansa, die im Sommerflugplan den „Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt“ ausweisen, werden von den Verzögerungen betroffen sondern auch die portugiesische Airline TAP. Für den 5. Juni war die Wiederaufnahme einer Direktverbindung zwischen Berlin und Lissabon terminiert, die fünfmal pro Woche (außer mittwochs und samstags) geflogen werden soll. Die Route stellt eine besondere Entwicklung in der Verbindung der beiden Hauptstädte dar, denn bis 1999 flog TAP die Strecke Lissabon – Berlin-Tegel und strich sie, als die Flüge unrentabel wurden. Seither hätten sich beide Metropolen zu „attraktiven touristischen und Geschäftsreise-Zielen entwickelt“, weshalb TAP die Route wieder in den Fluplan aufgenommen hat.
Die neue Verbindung ermögliche deutschen TAP-Kunden eine schnelle Reise nach Portugal und biete über das Drehkreuz Lissabon zahlreiche Verbindungen zu TAP-Langstrecken-Flügen in die USA, nach Afrika und Brasilien (TAP ist die europäische Airline mit den meisten Verbindungen nach Brasilien).
In Berlin bleiben die Airports Tegel und Schönefeld nun länger als vorgesehen in Betrieb, doch stehen enorme logistische Anforderungen bevor, um für Berlin-Brandenburg gebuchte Flüge umzuleiten und den unvorhergesehenen Ankunftsort nicht zum Nachteil für ankommende Fluggäste werden zu lassen. Sollten Airlines ihre Flugpläne umstellen oder Tickets erstatten müssen, weil Flüge wegen Überlastung von Tegel und Schönefeld nicht in der gebuchten Menge abgewickelt werden können, stehen dem Berliner Flughafenbetreiber hohe Schadensersatzansprüche bevor. Dies ist bereits die zweite Verspätung, denn Berlin-Brandenburg sollte nach ursprünglichen Plänen im November 2011 den Betrieb aufnehmen. Im portugiesischen Radio spottete ein Moderator bereits über die Panne dort, wo preußische Tugenden vermutet wurden: „Ist das wirklich eine Nachricht über Berlin und nicht über Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar?“Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
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Nicht nur Air Berlin und Lufthansa, die im Sommerflugplan den „Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt“ ausweisen, werden von den Verzögerungen betroffen sondern auch die portugiesische Airline TAP. Für den 5. Juni war die Wiederaufnahme einer Direktverbindung zwischen Berlin und Lissabon terminiert, die fünfmal pro Woche (außer mittwochs und samstags) geflogen werden soll. Die Route stellt eine besondere Entwicklung in der Verbindung der beiden Hauptstädte dar, denn bis 1999 flog TAP die Strecke Lissabon – Berlin-Tegel und strich sie, als die Flüge unrentabel wurden. Seither hätten sich beide Metropolen zu „attraktiven touristischen und Geschäftsreise-Zielen entwickelt“, weshalb TAP die Route wieder in den Fluplan aufgenommen hat.
Die neue Verbindung ermögliche deutschen TAP-Kunden eine schnelle Reise nach Portugal und biete über das Drehkreuz Lissabon zahlreiche Verbindungen zu TAP-Langstrecken-Flügen in die USA, nach Afrika und Brasilien (TAP ist die europäische Airline mit den meisten Verbindungen nach Brasilien).
In Berlin bleiben die Airports Tegel und Schönefeld nun länger als vorgesehen in Betrieb, doch stehen enorme logistische Anforderungen bevor, um für Berlin-Brandenburg gebuchte Flüge umzuleiten und den unvorhergesehenen Ankunftsort nicht zum Nachteil für ankommende Fluggäste werden zu lassen. Sollten Airlines ihre Flugpläne umstellen oder Tickets erstatten müssen, weil Flüge wegen Überlastung von Tegel und Schönefeld nicht in der gebuchten Menge abgewickelt werden können, stehen dem Berliner Flughafenbetreiber hohe Schadensersatzansprüche bevor. Dies ist bereits die zweite Verspätung, denn Berlin-Brandenburg sollte nach ursprünglichen Plänen im November 2011 den Betrieb aufnehmen. Im portugiesischen Radio spottete ein Moderator bereits über die Panne dort, wo preußische Tugenden vermutet wurden: „Ist das wirklich eine Nachricht über Berlin und nicht über Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar?“Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
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