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[TD="class: tr-caption, align: center"] FOTO: Harmonias ComProvadas [/TD]
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Was wäre, wenn zum feinen Seeteufelreis (Arroz de Tamboril) Rotwein serviert würde, oder ein perlender Tropfen zu einem geschmackskräftigen Braten?
„Man wäre erstaunt, denn wir haben uns an bestimmte Kombinationen gewöhnt, die als 'richtige Begleitung' zu der einen oder anderen Speise gehören sollen“, sagt Alexandra Maciel, PR-Managerin mit viel Erfahrung im Bereich der Kulinarik. Sie meint, viele dieser Schankprinzipien seien kaum mehr als Vorurteile und rät zu weniger Regelkonformität und mehr Experimentierfreude.
Deshalb hat sie das Projekt Harmonias ComProvadas ins Leben gerufen, an dem Köche, Spitzengastronomen, Winzer, Fachjournalisten und andere Weinkenner, aber auch interessierte Laien und Feinschmecker neue Kombinationen ausprobieren – für kalte und warme Gerichte, aber auch für Süßspeisen.
Für die Weinproben stehen stets dunkle Gläser auf dem Tisch, damit die Farbe des Weines nicht beeinflusst und allein die Geschmacks-Seite zur Entscheidung führt.
Das Ergebnis stellen Maciels wechselnde Teams den Genießern vor, normalerweise drei Weine zu jedem Gericht. Das geschieht in unregelmäßiger Abfolge anlässlich von Weinproben und kulinarischen Events und ständig auf der Webseite des Projekts.
Alexandra Maciel will Restaurantbesuchern, Adegakunden oder Suchenden vor den Supermarktregalen Empfehlungen geben und gleichzeitig eine Lücke füllen, die ihrer Ansicht nach schon viel zu lange und viel zu tief klafft: Die Rebsorte, das Keltern, Lagerung und Reifung und die richtige Serviertemperatur seien ständig Gegenstand von Reportagen rund um Weine. Doch dem Sektor, der „die edlen Tropfen verkaufen soll, wird praktisch keine Funktion oder Aufmerksamkeit geschenkt“.
Wer mit Wein handelt, sollte ihn kennen und in der Lage sein, jeder Flasche ihre oft vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten zuzuordnen. So sucht Harmonias ComProvadas zunächst passende Weine für fünfzig traditionelle, typisch portugiesische Gerichte.
Zum Jahresende soll daraus ein Buch werden, doch bis dahin warten noch gut zwei Dutzend Gerichte auf ihre neuen flüssigen Begleiter und Alexandra Maciel hofft auf weitere Gourmets, die Weine und Gerichte ausprobieren und ihre Verbindung bewerten. Interessenten können sich per E-Mail melden.
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Was wäre, wenn zum feinen Seeteufelreis (Arroz de Tamboril) Rotwein serviert würde, oder ein perlender Tropfen zu einem geschmackskräftigen Braten?
„Man wäre erstaunt, denn wir haben uns an bestimmte Kombinationen gewöhnt, die als 'richtige Begleitung' zu der einen oder anderen Speise gehören sollen“, sagt Alexandra Maciel, PR-Managerin mit viel Erfahrung im Bereich der Kulinarik. Sie meint, viele dieser Schankprinzipien seien kaum mehr als Vorurteile und rät zu weniger Regelkonformität und mehr Experimentierfreude.
Deshalb hat sie das Projekt Harmonias ComProvadas ins Leben gerufen, an dem Köche, Spitzengastronomen, Winzer, Fachjournalisten und andere Weinkenner, aber auch interessierte Laien und Feinschmecker neue Kombinationen ausprobieren – für kalte und warme Gerichte, aber auch für Süßspeisen.
Für die Weinproben stehen stets dunkle Gläser auf dem Tisch, damit die Farbe des Weines nicht beeinflusst und allein die Geschmacks-Seite zur Entscheidung führt.
Das Ergebnis stellen Maciels wechselnde Teams den Genießern vor, normalerweise drei Weine zu jedem Gericht. Das geschieht in unregelmäßiger Abfolge anlässlich von Weinproben und kulinarischen Events und ständig auf der Webseite des Projekts.
Alexandra Maciel will Restaurantbesuchern, Adegakunden oder Suchenden vor den Supermarktregalen Empfehlungen geben und gleichzeitig eine Lücke füllen, die ihrer Ansicht nach schon viel zu lange und viel zu tief klafft: Die Rebsorte, das Keltern, Lagerung und Reifung und die richtige Serviertemperatur seien ständig Gegenstand von Reportagen rund um Weine. Doch dem Sektor, der „die edlen Tropfen verkaufen soll, wird praktisch keine Funktion oder Aufmerksamkeit geschenkt“.
Wer mit Wein handelt, sollte ihn kennen und in der Lage sein, jeder Flasche ihre oft vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten zuzuordnen. So sucht Harmonias ComProvadas zunächst passende Weine für fünfzig traditionelle, typisch portugiesische Gerichte.
Zum Jahresende soll daraus ein Buch werden, doch bis dahin warten noch gut zwei Dutzend Gerichte auf ihre neuen flüssigen Begleiter und Alexandra Maciel hofft auf weitere Gourmets, die Weine und Gerichte ausprobieren und ihre Verbindung bewerten. Interessenten können sich per E-Mail melden.
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