Portugals Regierung arbeitet am Finanzierungsentwurf für einen Fonds zur Generierung finanzieller Reserven bei Abfindungen und Kompensationszahlungen im Fall von Entlassungen.
Nach bisheriger Planung sollen Unternehmen eine Summe in den Fonds einzahlen, die einem Prozent des Bruttolohns jedes Angestellten entspricht. Vermutlich wird die Sozialversicherung den Fonds verwalten, da sie „Erfahrung mit Pflichtbeiträgen hat und außerdem den Unternehmen zusätzlichen bürokratischen Aufwand erspart“, so Wirtschaftsminister Álvaro Santos Pereira.
Der Fonds soll aus zwei Teilen bestehen, von denen einer zur Finanzierung von Abfindungen bei Entlassungen dient und der andere weiterführend für die Berechnung und Zahlung der gesetzlich geregelten Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar eingesetzt wird. Der Fonds soll ab Ende des Jahres zur Verfügung stehen; ursprünglich war der kommende Juli als Start für die Bereitstellung vorgesehen.
Die portugiesischen Arbeitsämter (Instituto do Emprego e Formação Profissional; IEFP) veröffentlichten heute eine Statistik, derzufolge nicht nur die Arbeitslosenzahlen insgesamt weiter steigen – die Zahl der Akademiker ohne Anstellung nimmt überproportional zu.
Im vergangenen Jahr meldeten sich pro Arbeitstag durchschnittlich 72 Absolventen von Hoch- und Fachhochschulen beim IEFP als arbeitssuchend. Das entspricht einer Steigerung von vierzig Prozent gegenüber Januar 2012 und zeichnet die Konturen eines gesellschaftlichen Dilemmas: Einerseits beklagen Beobachter die im Durchschnitt zu geringe Qualifikation an Portugals Arbeitsmarkt, andererseits finden gut Ausgebildete keine Stelle und werden systematisch in die Arbeitslosigkeit oder auf den internationalen Arbeitsmarkt abgedrängt.
Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
Nach bisheriger Planung sollen Unternehmen eine Summe in den Fonds einzahlen, die einem Prozent des Bruttolohns jedes Angestellten entspricht. Vermutlich wird die Sozialversicherung den Fonds verwalten, da sie „Erfahrung mit Pflichtbeiträgen hat und außerdem den Unternehmen zusätzlichen bürokratischen Aufwand erspart“, so Wirtschaftsminister Álvaro Santos Pereira.
Der Fonds soll aus zwei Teilen bestehen, von denen einer zur Finanzierung von Abfindungen bei Entlassungen dient und der andere weiterführend für die Berechnung und Zahlung der gesetzlich geregelten Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar eingesetzt wird. Der Fonds soll ab Ende des Jahres zur Verfügung stehen; ursprünglich war der kommende Juli als Start für die Bereitstellung vorgesehen.
Die portugiesischen Arbeitsämter (Instituto do Emprego e Formação Profissional; IEFP) veröffentlichten heute eine Statistik, derzufolge nicht nur die Arbeitslosenzahlen insgesamt weiter steigen – die Zahl der Akademiker ohne Anstellung nimmt überproportional zu.
Im vergangenen Jahr meldeten sich pro Arbeitstag durchschnittlich 72 Absolventen von Hoch- und Fachhochschulen beim IEFP als arbeitssuchend. Das entspricht einer Steigerung von vierzig Prozent gegenüber Januar 2012 und zeichnet die Konturen eines gesellschaftlichen Dilemmas: Einerseits beklagen Beobachter die im Durchschnitt zu geringe Qualifikation an Portugals Arbeitsmarkt, andererseits finden gut Ausgebildete keine Stelle und werden systematisch in die Arbeitslosigkeit oder auf den internationalen Arbeitsmarkt abgedrängt.
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