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[Perspektive Portugal] Auszeichnung für Alqueva im Alentejo

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Tourismus im Dämmerlicht

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FOTO: Reserva Dark Sky Alentejo
Die UNESCO und die Welttourismus-Organisation (Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar) der Vereinten Nationen haben den Naturraum Reserva Dark Sky Alqueva im Alentejo als [DLMURL="http://www.starlight2007.net/index.php?option=com_content&view=article&id=370%3Aalqueva-the-first-starlight-destination&catid=59%3Anews-features&lang=en"]Starlight Tourism Destination[/DLMURL] ausgezeichnet.

Das Prädikat geht auf die Idee einer Stiftung zurück, die seit 2007 Fremdenverkehrsangebote im Zusammenhang mit der Nacht und dem Nachthimmel sucht. Dort soll „deutlich werden, dass Wissenschaft ein [DLMURL="http://www.turismoalqueva.pt/media/attachments/pages/Aderentes_ROTA_DARK_SKY.pdf"]touristisch relevantes Angebot[/DLMURL] sein kann“, heißt es in der Präsentation der Auszeichnung.

Die Region um die Orte Alandroal, Reguengos de Monsaraz, Portel, Mourão, Moura und Barrancos im Einzugsbereich der Talsperre Alqueva erfüllt als erstes Gebiet weltweit die Anforderungen der Stiftung, von künstlichem Licht unbehelligte Beobachtung des Sternenhimmels in freier Natur zu erlauben, in einem ökologisch sinnvoll und behutsam erschlossenen Umfeld mit einem zusätzlichen Angebot an kulturellen, landschaftlichen, naturbezogenen und eben wissenschaftlichen Aktivitäten.
Die Reserva Dark Sky Alqueva bietet ornithologische Spaziergänge und -Ausritte und nächtliche Wildbeobachtung an, sowie Aktivitäten im Rahmen der Astronomie.
Apolónia Rodrigues von lokalen Tourismusverband freut sich über die Auszeichnung, um die sich auch Regionen in Spanien, Frankreich, Chile und Neuseeland beworben hatten. Sie hofft auf freie Hand beim Ausbau der gerade prämierten Angebote, denn der institutionalisierte Tourismus in Portugal steht vor dem Umbruch und sieht mehr Zentralisierung entgegen.
Gab es zwischen 1976 und 1991 und in den Jahren 2004 und 2005 einen Minister für dieses Ressort, so ist der Tourismus als eine der wichtigsten Einnahme-Quellen des Landes heute dem Wirtschafts-Ministerium beigeordnet.

Die verantwortliche Staatssekretärin Cecília Meireles muss wie alle Kollegen Gelder kürzen und nun soll die Verantwortung der bisher regional basierten Tourismusämter (Porto, Centro, Lisboa, Alentejo, Algarve, Madeira, Açores, Norte, Douro, Serra da Estrela, Leiria-Fátima, Oeste, Litoral Alentejano und Alqueva) in fünf überregionale Einheiten zusammen gelegt werden; das soll sechs Millionen Euro jährlich einsparen helfen – ein knappes Drittel der Ausgaben des Jahres 2011, das bereits ein Spar-Jahr mit vielen Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar war.
In der bisherigen Verteilung der Zuständigkeiten habe es geografische Überschneidungen gegeben, was die Arbeit der Ämter ineffizient gemacht habe. Die neuen Körperschaften Norte, Centro, Lisboa / Vale do Tejo, Alentejo und Algarve, sowie für Madeira und die Azoren sollen im April ihre Arbeit aufnehmen und den Tourismus straffer verwalten.
Doch auch hier gibt es bereits geografische Streitpunkte: In Tourismus-Hochburgen wie im Pilgerort Fátima und in der Gebirgsregion Serra da Estrela fürchten die von Reisenden abhängigen Hotels, Gaststätten und Event-Veranstalter, sie würden Unterstützung und Handlungs-Spielraum verlieren, wenn sie in verwaltungstechnisch in der großen Region Centro eingegliedert werden, statt wie bisher eigenständige Tourismus-Behörden zu besitzen.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar

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