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Nahezu siebzig Prozent der Beschäftigten in Portugal sind insgesamt unzufrieden mit ihrem Arbeitsplatz und fühlen sich außerdem von den Vorgesetzten nicht respektiert. Dies und erste Anzeichen wirtschaftlicher Schwäche im Betrieb motivieren nahezu acht von zehn der Befragten einer Arbeitsmarktstudie zu der Feststellung, sie könnten sich trotz der hohen Arbeitslosigkeit einen Wechsel der Stelle in diesem oder im nächsten Jahr vorstellen. Vierzig Prozent erklärten, sie dächten „oft an einen Jobwechsel“. Die gleiche Prozentzahl hält es für wichtig, ein Gleichgewicht zwischen Berufs- und Privatleben zu finden. 42 Prozent der Befragten erklärten, ihre derzeitige berufliche Situation gebe ihnen „das Gefühl von Erfüllung“. Bei einer beruflichen Neuorientierung nutzen 29 Prozent Angestellten soziale Netzwerke zum Meinungs- und Adressenaustausch.
Die Mitarbeiter legen Wert auf Karriereperspektiven und die Aussicht auf höhere Einkommen. Eine andere Untersuchung offenbart, in welchem Ausmaß selbst bei gutem Verdienst immer weniger die eigene Brieftasche erreicht: Unter den 34 Mitgliedsstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit verzeichnet Portugal mit 1,7 Prozentpunkten die dritthöchste Steigerung an Steuern und Sozialabgaben in einem Jahr (nach Irland mit 3,8 und Ungarn mit 2,4 Prozent-Punkten). Der Abgabenanteil macht derzeit 39 Prozent der gesamten Arbeitskosten aus; der OECD-Schnitt liegt bei 35,3 Prozent, so eine Übersicht der OECD zur Besteuerung von Löhnen und Gehältern. Insbesondere in Portugal steigen die Steuern rascher als die Beiträge für die Sozialversicherung; zurückzuführen vor allem auf den Wegfall steuerlicher Absetzungsmöglichkeiten und die Kürzung von Boni. Familien sind überdurchschnittlich betroffen.
Wird nicht die Rate der Erhöhungen zugrunde gelegt, sondern der absolute Steueranteil auf Arbeitsentgelte, dann liegt Portugal im OECD-Mittelfeld. Die durchschnittliche Steuerlast ist am höchsten in Belgien (55,5%), Deutschland (49,8%), Ungarn und Frankreich (beide 49,4%). Bezogen auf die Eurozone liegt Portugal auf dem drittletzten Rang bei den Kosten pro Arbeitsstunde: statistische 12,10 Euro. Noch niedriger sind die Aufwendungen pro Arbeitstsunde nur in der Slowakei, in Estland und auf Malta. Die Lohnkosten pro Stunde im Durchschnitt aller Euroländern liegen bei 27,60 Euro.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
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Die Mitarbeiter legen Wert auf Karriereperspektiven und die Aussicht auf höhere Einkommen. Eine andere Untersuchung offenbart, in welchem Ausmaß selbst bei gutem Verdienst immer weniger die eigene Brieftasche erreicht: Unter den 34 Mitgliedsstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit verzeichnet Portugal mit 1,7 Prozentpunkten die dritthöchste Steigerung an Steuern und Sozialabgaben in einem Jahr (nach Irland mit 3,8 und Ungarn mit 2,4 Prozent-Punkten). Der Abgabenanteil macht derzeit 39 Prozent der gesamten Arbeitskosten aus; der OECD-Schnitt liegt bei 35,3 Prozent, so eine Übersicht der OECD zur Besteuerung von Löhnen und Gehältern. Insbesondere in Portugal steigen die Steuern rascher als die Beiträge für die Sozialversicherung; zurückzuführen vor allem auf den Wegfall steuerlicher Absetzungsmöglichkeiten und die Kürzung von Boni. Familien sind überdurchschnittlich betroffen.
Wird nicht die Rate der Erhöhungen zugrunde gelegt, sondern der absolute Steueranteil auf Arbeitsentgelte, dann liegt Portugal im OECD-Mittelfeld. Die durchschnittliche Steuerlast ist am höchsten in Belgien (55,5%), Deutschland (49,8%), Ungarn und Frankreich (beide 49,4%). Bezogen auf die Eurozone liegt Portugal auf dem drittletzten Rang bei den Kosten pro Arbeitsstunde: statistische 12,10 Euro. Noch niedriger sind die Aufwendungen pro Arbeitstsunde nur in der Slowakei, in Estland und auf Malta. Die Lohnkosten pro Stunde im Durchschnitt aller Euroländern liegen bei 27,60 Euro.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
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