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[TD="class: tr-caption, align: center"] Die zahlreichen Thermalquellen von Castelo de Vide
sind für die Forschung der NASA von Interesse[/TD]
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Der US-amerikanische Astrobiologe und Geologe Steve Vance hat im Auftrag der Weltraumbehörde NASA die Thermalwässer in Cabeço de Vide untersucht und will Parameter entwickeln um exakt zu bestimmen, ob und wie sich in Gestein und Wasser der Region Zeichen für frühe Organismen identifizieren lassen.
Die Untersuchungen stehen im direkten Zusammenhang mit der Marsmission und dem Rover Curiosity, in deren Rahmen der rote Planet auf Spuren von Leben untersucht wird.
Steve Vance arbeitet im Alentejo mit demselben Spektrometer-Typ, der auch bei der Marsmission im Einsatz ist. Wenn beispielsweise Methan entdeckt werde, könne „nicht ohne weiteres gesagt werden, ob das Gas Resultat geologischer Prozesse ist oder ob es von lebenden Organismen produiziert wird“, erklärt der Wissenschaftler, dessen Herkunftsforschung an diesem Punkt beginnt: „Die Resultate auf der Erde können helfen, Ergebnisse und Daten vom Mars besser zu verstehen“, so Vance über seine Arbeit im Alentejo.
Hierher gebracht hat ihn ein 2008 publizierter Beitrag des portugiesischen Forschers José Manuel Marques von der Technischen Hochschule Lissabon über geologische Aktivitäten im Raum Castelo de Vide, wo „das Wasser und das Gestein auf eine nicht alltägliche Weise zueinander in Beziehung stehen“. Inzwischen steht fest: Einige hydrogeologische Merkmale im Alentejo, an der US-Thermalquelle The Cedars und auf dem Mars stimmen überein. Dazu gehören ein Bakterium und vor allen Dingen der ungewöhnliche hohe pH-Wert des Wassers, der an den drei Orten bei 11.5 liegt. Das entspricht dem Wert von Haushaltsammoniak und das Thermalquelle bei Castelo de Vide ist europaweit die einzige, an der diese Werte vorkommen.
Die NASA arbeitet mit der Hypothese, an der US-Thermalquelle und eben bei Castelo de Vide im Alentejo könnten erste erdgeschichtliche Formen lebender Organismen entstanden sein.
Darüber hinaus können die Wissenschaftler mit ihren bisherigen Erkenntnissen mehrere Dutzend kleiner Meteoriten (max. 110kg) als Marsgestein identifizieren. Der letzte Einschlag eines solchen Gesteinsbrockens vom Mars auf der Erde ereignete sich im Juli 2011 in Marokko; diese Einschläge ist selten; der zuvor letzte bekannte ereignete sich 1962 in Nigeria; alle anderen identifizierten Gesteine können Jahrzehnte oder auch bis zu einigen Millionen Jahren als sein.
Ein solcher, der 1984 in der Antarktis gefunden wurde, wies fossile Spuren auf, die den Gedanken an Wasser und damit mögliches Leben auf dem Mars nährten und ursächlich zur Entwicklung der Marsmission beitrugen.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
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[TD="class: tr-caption, align: center"] Die zahlreichen Thermalquellen von Castelo de Vide
sind für die Forschung der NASA von Interesse[/TD]
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Der US-amerikanische Astrobiologe und Geologe Steve Vance hat im Auftrag der Weltraumbehörde NASA die Thermalwässer in Cabeço de Vide untersucht und will Parameter entwickeln um exakt zu bestimmen, ob und wie sich in Gestein und Wasser der Region Zeichen für frühe Organismen identifizieren lassen.
Die Untersuchungen stehen im direkten Zusammenhang mit der Marsmission und dem Rover Curiosity, in deren Rahmen der rote Planet auf Spuren von Leben untersucht wird.
Steve Vance arbeitet im Alentejo mit demselben Spektrometer-Typ, der auch bei der Marsmission im Einsatz ist. Wenn beispielsweise Methan entdeckt werde, könne „nicht ohne weiteres gesagt werden, ob das Gas Resultat geologischer Prozesse ist oder ob es von lebenden Organismen produiziert wird“, erklärt der Wissenschaftler, dessen Herkunftsforschung an diesem Punkt beginnt: „Die Resultate auf der Erde können helfen, Ergebnisse und Daten vom Mars besser zu verstehen“, so Vance über seine Arbeit im Alentejo.
Hierher gebracht hat ihn ein 2008 publizierter Beitrag des portugiesischen Forschers José Manuel Marques von der Technischen Hochschule Lissabon über geologische Aktivitäten im Raum Castelo de Vide, wo „das Wasser und das Gestein auf eine nicht alltägliche Weise zueinander in Beziehung stehen“. Inzwischen steht fest: Einige hydrogeologische Merkmale im Alentejo, an der US-Thermalquelle The Cedars und auf dem Mars stimmen überein. Dazu gehören ein Bakterium und vor allen Dingen der ungewöhnliche hohe pH-Wert des Wassers, der an den drei Orten bei 11.5 liegt. Das entspricht dem Wert von Haushaltsammoniak und das Thermalquelle bei Castelo de Vide ist europaweit die einzige, an der diese Werte vorkommen.
Die NASA arbeitet mit der Hypothese, an der US-Thermalquelle und eben bei Castelo de Vide im Alentejo könnten erste erdgeschichtliche Formen lebender Organismen entstanden sein.
Darüber hinaus können die Wissenschaftler mit ihren bisherigen Erkenntnissen mehrere Dutzend kleiner Meteoriten (max. 110kg) als Marsgestein identifizieren. Der letzte Einschlag eines solchen Gesteinsbrockens vom Mars auf der Erde ereignete sich im Juli 2011 in Marokko; diese Einschläge ist selten; der zuvor letzte bekannte ereignete sich 1962 in Nigeria; alle anderen identifizierten Gesteine können Jahrzehnte oder auch bis zu einigen Millionen Jahren als sein.
Ein solcher, der 1984 in der Antarktis gefunden wurde, wies fossile Spuren auf, die den Gedanken an Wasser und damit mögliches Leben auf dem Mars nährten und ursächlich zur Entwicklung der Marsmission beitrugen.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
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