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João Soares und Miguel Freitas, im Distrikt Faro gewählte Abgeordnete der sozialistischen Partei, fordern eine Bestands-Aufnahme des Autobahn-Verkehrs auf der A22 (Via do Infante) über den Verlauf des ersten Monats nach der Mauteinführung. Das Wirtschafts-Ministerium soll auch die Frage beantworten, ob regionale Firmen und Privatpersonen mit Wohnsitz in Autobahnnähe mit einer Verlängerung der Gebühren-Rabatte über die Jahresmitte hinaus rechnen dürfen, bis der Ausbau und die Sicherheits-Vorkehrungen an der Nationalstraße EN 125 abgeschlossen seien. Soares und Freitas fordern außerdem einen Förder- und Investitionsplan für die Region Algarve, um die Auswirkungen der Autobahn-Gebühren erträglicher zu gestalten.
Unmittelbar nach Mautbeginn am 8.12.2011 erlitten Handel und Gaststätten Umsatzeinbußen von bis zu 75 Prozent im Kreis der traditionell aus Spanien kommenden Kundschaft. Die war zumeist im Glauben, bereits die einfache Einfahrt nach Portugal sei mautpflichtig. Die grenznahen Städte Vila Real de Santo António und Castro Marim haben daraufhin zum Jahresbeginn eine Info-Kampagne dazu gestartet, dass auf den Kilometern bis zu den ersten Autobahn-Abfahrten der A22 im Algarve keine Maut fällig werde.
Bereits acht Tage nach Beginn der Aktion zeichnen sich Erfolge ab: Joaquim Guedes vom Händler-Verband ACRAL hört „wieder überall die spanische Sprache: Die Besucher aus Andalusien kommen zurück“.
Die portugiesischen Grenzgemeinden rührten die Werbetrommel im Radio und verbreiteten Anzeigen in der Presse, jeweils in den Landessprachen und zusätzlich in englischer Sprache, um auch ausländische Touristen und Residenten in Südspanien zu erreichen. Ab jetzt sollen in Huelva, Sevilla und Cartaya großfläche Plakate die Werbewirkung erweitern; zudem soll es themenbezogenes Straßentheater geben.
Luís Gomes, Bürgermeister von Vila Real de Santo António erklärte, für die Info-Aktion sei kein Ende geplant, die Regionen „diesseits und jenseits der Grenze halten zusammen und unterstützen sich gegenseitig in Fragen der wirtschaftlichen Entwicklung“.
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Unmittelbar nach Mautbeginn am 8.12.2011 erlitten Handel und Gaststätten Umsatzeinbußen von bis zu 75 Prozent im Kreis der traditionell aus Spanien kommenden Kundschaft. Die war zumeist im Glauben, bereits die einfache Einfahrt nach Portugal sei mautpflichtig. Die grenznahen Städte Vila Real de Santo António und Castro Marim haben daraufhin zum Jahresbeginn eine Info-Kampagne dazu gestartet, dass auf den Kilometern bis zu den ersten Autobahn-Abfahrten der A22 im Algarve keine Maut fällig werde.
Bereits acht Tage nach Beginn der Aktion zeichnen sich Erfolge ab: Joaquim Guedes vom Händler-Verband ACRAL hört „wieder überall die spanische Sprache: Die Besucher aus Andalusien kommen zurück“.
Die portugiesischen Grenzgemeinden rührten die Werbetrommel im Radio und verbreiteten Anzeigen in der Presse, jeweils in den Landessprachen und zusätzlich in englischer Sprache, um auch ausländische Touristen und Residenten in Südspanien zu erreichen. Ab jetzt sollen in Huelva, Sevilla und Cartaya großfläche Plakate die Werbewirkung erweitern; zudem soll es themenbezogenes Straßentheater geben.
Luís Gomes, Bürgermeister von Vila Real de Santo António erklärte, für die Info-Aktion sei kein Ende geplant, die Regionen „diesseits und jenseits der Grenze halten zusammen und unterstützen sich gegenseitig in Fragen der wirtschaftlichen Entwicklung“.
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