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Percebes (Entenmuscheln) komplett vernichtet

Wolfgang

Teammitglied
Die port. Entenmuscheln (Percebes), eine Delikatesse und ein Geheimtipp unter Feinschmeckern, wo für das Kilo teilweise bis zu 150 Euro bezahlt werden (in Spanien, Frankreich und Italien) sind alle Opfer der extremen Wucht der Wellen geworden.

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Die auf das Abschälen der Percebes von der Felswand spezialisierten Fischer sind für mindestens die nächsten 3 Monate arbeitslos. Grund: Die extremen Wellen haben alle Percebesbestände vom Felsen weggespült.

Sie schwimmen nun hilflos in der Brandung des Atlantik, also in Küstennähe und locken die großen Douraden und andere größere Fische aus tieferen Gewässern (Brassen und Barsche) an die Klippen.

Für diese Percebes- Fischer ist es eine Katastrophe, alle anderen dürfen sich die nächsten Tage auf gute Fänge freuen, weil der Fisch nun in Massen direkt an die Küste kommt um sich an den freischwimmenden Percebes zu bedienen. Das Meer vernichtet, bietet damit gleichzeitig ein Überangebot an Nahrung für andere Meeresbewohner.
 
Ein Jammer, die liebe ich so! Als ich 1989 das erste Mal nach Porto kam, waren die spottbillig, niemand wollte sie. Und heute, viel zu teuer, aber so lecker mit einem Fino...
 
Ein "Fino" ist ein "Glas Bier", so nennt man das hier im Norden!

Zu den Percebes mag ich nur Bier, keinen Wein. Obwohl ein kühler "Vinho-Verde Branco" auch ginge. Den gibt´s hier in Extra-Klasse, der Norden gibt schon was hier...!
 
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