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Mobilitätshilfe

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Obelixx

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Krank in Portugal - ein Horror!

Vor 14 Tagen hatte ich am Samstag Vormittag extreme Atembeschwerden und mußte die Ambulancia kommen lassen. Sehr starkes Vorhofflimmern und extrem Blutdruck (225/180). 1. zum Centro Saude von dort 2. nach Santiago in die Notaufnahme der dortigen Klinik. Es ist die nächstgelegene Klinik - nur 100 Kilometer. Dort wurde ich stabilisiert und um 00:15 entlassen und ohne Fahrgelegenheit auf die "Straße gesetzt" (100 Kilometer von zu Hause). Ich mußte in die Tasche greifen und einen Hunderter für's Taxi lockern.
Auch vorher mußte ich trotz Versicherung 4,80 Euro für Notfallbehandlung zahlen (trotz Versicherung). Den Krankentransport nach Odemira mußte ich auch selbst bezahlen. Ich hatte den Wagen durch einen mir bekannten Krankenwagenfahrer "besorgen" lassen. Daher nicht über die Zentrale in Lisboa (dann würde ich vielleicht jetzt noch warten.)
Nach einer Woche Kontrolle im Centro Saude, von einem ausschließlich spanisch sprechenden Arzt, der nicht wusste, was er machen sollte. (Noch nicht einmal Blutdruck wurde gemessen vom Abhören ganz zu schweigen.
Ich war nun in einem privaten Krankenhaus in der Nähe von Portimao. Dort wurde alles gemacht, was vorher versäumt wurde. 1 Stunde Untersuchung EKG und einige andere Untersuchungen.
Nun ist alles einigermaßen in Ordnung - nur noch etwas schlapp (6 Kilo abgenommen).
Viele liebe Grüße von einem etwas angeschlagenen
Obelixx
 
Hoffe auf weitere Besserung und was sind schon ein paar Euro für die Gesundheit!
Aber verstehen tue ich Dich, auch wenn Du in D auch vom Krankenhaus entlassen wirst und die sich auch nicht unbedingt drum kümmern wie du nach Hause kommst! Aber hier sind es auch ganz andere Entfernungen!
Und hier bezahlst Du 10 Euro! Hi
Also werde wieder ganz gesund und ich weiss nicht wie Du körperlich so gebaut bist, ich wäre über 6 Kilo weniger schon froh. Auich wenn ich anders abnehmen möchte als durch soetwas!!
Gruß und viel Gesundheit!
 
Lieber Obelix,

komm wieder auf den Damm, wird schon klappen!!

Ansonsten, Du weisst doch:
Entweder ins -10 Grad kalte D bei bester med. Versorgung oder im gelobten Land bleiben und bloss nicht ernsthaft krank werden.
Finde da mal einen Mittelweg...:confused:
 
Lieber Obelix,

erstmal gute Besserung !

Ansonsten, Du weisst doch:
Entweder ins -10 Grad kalte D bei bester med. Versorgung oder im gelobten Land bleiben und bloss nicht ernsthaft krank werden.
Finde da mal einen Mittelweg...:confused:

Der gute Mittelweg ist ganz einfach: nach Coimbra ziehen :cool:

Hier bist du innerhalb von maximal 15 Minuten nach Notruf in der Notaufnahme des besten (zweitbesten, schlimmstenfalls drittbesten, egal, je nach Fachgebiet) Krankenhauses der iberischen Halbinsel.
 
Sehr gute Erfahrungen im Krankenhaus von Santiago

Hallo Obelixx, wie unterschiedlich doch Erfahrungen sein können. Ich habe Weihnachten 2008 nach einer schweren Grippe und einem Sturz als Folge einer Bewusstlosigkeit mit tiefer Wunde am Hinterkopf im Krankenhaus in Santiago do Cacem total entgegengesetzte Erfahrungen gemacht. Sehr ausführliches Arzt - Patienten - Gespräch, äußerst gründliche Untersuchungen (EKG / Röntgen des Kopfes / Abhören / Blutdruck messen / Wunde nähen /...) und alles in einem höflichen, um mich besorgten Umfeld. Keiner war mürrisch, obwohl überall Patienten warteten. Gefallen haben mir auch die freundliche Atmosphäre und das moderne und gut ausgestattete Krankenhaus. Ebenfalls positiv war meine Erfahrung dann eine Woche später beim Fäden ziehen im Centro de saude. Kaum Wartezeit und professionelles Arbeiten. Also ich war völlig zufrieden und bin der Meinung, dass ich in Deutschland nicht so gründlich untersucht worden wäre, obwohl Privatpatientin. In Portugal habe ich mich nicht als Privatpatientin behandeln lassen. Bezahlt habe ich übrigens für alles 50,-- Euro. Wenn ich da so meine Arztrechnungen in Deutschland ansehe.... da bezahle ich für ein Telefongespräch, abgerechnet als "ausführliche ärztliche Beratung", allein schon 27,-- Euro.
 
Hallo Sibylle,

da bin ich aber froh, dass nicht nur ich so gute Erfahrung mit dem hiesigen Krankenhaus gemacht habe. Ich kann Dich in allem nur bestätigen, und nicht nur ich habe diese Erfahrungen gemacht, auch meine Tochter, sowie Freunde aus Deutschland.
 
Mensch... Vôvô Obelixx, was machst du für Sachen?! :eek:
Ich hoffe, es geht dir wieder besser!!!
Schick dir ganz viel Energie, damit du ganz schnell wieder auf die Beine kommst und nicht mehr auf irgendein Krankenhaus angewiesen bist! :hugs:

Kranksein ist nämlich überall Horror... ich habe schon sehr schlechte Erfahrungen sowohl in D als auch in P gemacht, und auch sehr, sehr gute in beiden Ländern. Ist leider wohl auch ein wenig "Glückssache"...

As melhoras, vôvô!
Bjs, Eli
 
Danke für die guten Wünsche.

Leider haben Doris und Sibylle

aus meinem Bericht wohl herausgelesen, dass ich das Krankenhaus in Santiago negativ beurteile.
Keineswegs, die Behandlung war ausreichend und die Mitarbeiter alle sehr freundlich und hilfsbereit.
Jedoch um 00:15 100 Kilometer von zu Hause auf die "Strasse gesetzt" zu werden und (immer noch schwer angeschlagen) auf sich alleine gestellt, ist auch nicht gerade "heilungsfördernd".
In D wäre ich als Diabetiker mindestens 3 Tage unter Beobachtung in's Krankenhaus gekommen.
Dass man bei solchen Befunden (extreme Atemnot) keine Lunge röntgt, ist allerdings laut Auskunft 3 er Ärzte aus unserem Freundeskreis, schon fast ein Kunstfehler.
Aber wie gesagt: Krankenhaus Santiago ist weiter zu empfehlen.
Obelixx
 
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