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Marineschiffe versenkt: Das Projekt "Ocean Revival"

Heute morgen hatten wir Gelegenheit, dem versenken eines ausgedientes Marinebootes live an Bord des Ausflugsbootes "Santa Bernarda " beizuwohnen.

Erst ging es über den Rio Arade am Yachthafen von "Praia da Rocha" vorbei zur Mündung des Rio Arade. Kurz vor der Mole ankerte in der offenen See ein Kreuzfahrtschiff der Holland America Linie.

Wir hatten Gelegenheit, den Pott ausgiebig zu betrachten und zu fotografieren und würden nett von den Kreuzfahrtpassagieren mit freundlichem Winken begrüsst.

Weiter ging es westwärts bis ca. 2 Seemeilen vor der Mündung des Rio Alvor. Hier hatte die Marine das ausgediente Schiff verankert und Spezialisten aus Kanada hatten die Sprengladungen im Boot angebracht.

Gegen 11.30 sollte die Versenkung stattfinden. Wir kreutzen mit der Santa Bernarda rings um den mit gelber Boje abgesperrten Gefahrenbereich. Der Himmel war leider etwas bewölkt, es nieselte und die Manschaft verteilte dicke Jacken.

Käptn Bernardo liess Passagiere und Mannschaft raten, wielange wohl der Untergang des ca. 30m langen Schiffs dauern würde. Die Schätzungen lagen zwischen 2 bis 19 Minuten, wobei ich mit meinem Tipp von 11 Minuten auch so ziemlich daneben lag. Nun gut, man ist ja nicht allzuoft beim Schiffeversenken dabei.

Nachdem noch ein Fernsehhubschrauber über dem Zielgebiet kreiste, ging mit einem grossen Knall die Aktion los. Innerhalb von 2 Minuten und 15 Sekunden war das Schiff auf den Grund des Atlantiks geschickt und weitere 30 Sekunden später hatten sich das Meer rund um die Untergangsstelle beruhigt, man ahnte nichtmehr, das dort kurz vorher noch ein grosses Schiff ankerte.

Neben diesen Schiff werden wohl insgesamt 4 weitere versenkt, um als künstliches Riff und Attraktion für Tauchturisten zu dienen.

Bis aufs miese Wetter ein beindruckendes Ereignis, welches man wohl so schnell nicht wieder erleben wird.

Alfino
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Hier nochmehr Bilder..Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbarDieser Link ist leider nicht mehr erreichbarDieser Link ist leider nicht mehr erreichbarDieser Link ist leider nicht mehr erreichbarDieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
 
und noch mehr Bilder..Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbarDieser Link ist leider nicht mehr erreichbarDieser Link ist leider nicht mehr erreichbarDieser Link ist leider nicht mehr erreichbarDieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
 
Sehe grad, das die Korvette , die gestern versenkt wurde, 85m lang war, ich hatte die so auf 30m geschätzt aus der Entfernung. Ist schon unglaublich , dass man übers Wasser die Entfernungen und Grössen nur schwer schätzen kann.

Wann das mit dem Tauchen losgeht, weis ich leider nicht, denke aber, das das in der nächsten Saison sicher mgl. wäre

Alfino
 
[Portu.ch] Tauchprojekt an der Algarve

Bisher wurde die Algarve eher weniger mit Taucherlebnissen in Verbindung gebracht. Dabei bietet das Barlavento mit seinen Grotten, Riffs und Höhlen, in denen verschiedene Tierarten beobachtet werden können, interessante Tauchgänge. Auch Unterwasserpflanzen wie Anemonen und Schwämme, Meeresbewohner wie Kalmare, Moränen, Drachenköpfe, Seespinnen, Hummer und ab und zu ein Seepferdchen, sorgen für unvergessliche Taucherlebnisse.
Nun wird das Taucherlebnis an der Algarve noch gesteigert, denn zwei Schiffe wurden versenkt, die von Tauchern als Unterwasserziel angepeilt werden können.

Was ist das Projekt Ocean Revival?
Das Tauchprojekt nennt sich Ocean Revival und soll die neue Taucherattraktion der Algarve in 30 m Tiefe werden.
Aufgrund der schlechten Wettervorhersagen wurden gestern die ersten beiden Schiffe versenkt. Dabei handelt es sich um ehemalige Schiffe der portugiesischen Marine, die Korvette Oliveira e Carmo, die eine Länge von 85 m hat und 1.430 t wiegt und das Patrouillenchiff Zambeze mit 44 m Länge und einem Gewicht von 292 Tonnen.

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Hier gut zu sehen: In nur zwei Minuten und 7 Sekunden war die Corvette versenkt.

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Und zwei Minuten 58 Sekunden für das zweite Schiff:

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Und das soll draus werden: das Promotionsvideo

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Die letzte Reise der beiden jetzt versenkten Schiffe:

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Die Reinigung der Schiffe:

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Der "Gestalter" aus Kanada, Jay Straith, Präsident von CARC - Canadian Artificial Reef Consultants:

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Wie die beiden Schiffe "beladen" werden, bevor sie sinken:

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Der Transport zum Absinkstelle:

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Das Projekt aus Sicht der Meeresforschung:

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