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Update Lissabon/Setúbal: Neue Ermittlungen wegen der 6 Toten am Praia de Meco

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Neue und grauenvolle Theorie zum Unglücksfall der Studenten:
Sind die sechs Toten - nur einer der siebenköpfigen Gruppe konnte sich retten - Opfer eines Studenten-Rituals geworden? Mussten vier junge Frauen und zwei Männer eine Mutprobe bestehen und sind dabei ins Meer gerissen worden?
Es handelt sich bei den Todesopfern nicht um Erstsemenster, die sich normalerweise solchen Aufnahmeritualen unterziehen müssen. Sondern um ältere Studenten, die wohl zu einer jener inoffiziellen Gruppen gehören, die genau solche Rituale organisieren. Der einzige Überlebende soll "Zuchtmeister" gewesen sein, der für seine Gruppe eine Art "Ausbildungswochenende" am Strand angeordnet hatte.
Zeugen berichten jedenfalls von einer merkwürdigen Studentengruppe am Vorabend des 15. Dezembers 2013:
Sie mussten sich schwarz kleiden, mit einem Umhang über den Schultern. Liegestütze bis zum Umfallen machen. Auf allen vieren über den Boden kriechen. Und mit Steinen, die an die Knöchel gebunden waren, Richtung Strand marschieren.
An portugiesischen Uni-Städten in Küstennähe ist nach Aussagen aus Studentenkreisen ein „Spiel“ üblich, bei dem die „Kandidaten“ am Strand direkt an der Wasserlinie Fragen beantworten müssen. Bei einer falschen Antwort muss man einen Schritt zurück gehen, ins Meer. In der Unglücksnacht herrschte sehr unruhiges Seewetter, das eiskalte Wasser türmte sich zu meterhohen Wellen. Die Bucht beim Dorf Aiana am Praia do Meco ist zudem als besonders gefährlich bekannt.
Der Überlebende war niemals - so ergeben neueste Ermittlungen - in Lebensgefahr. Er alarmierte morgens gegen drei Uhr, die Rettungskräfte. Er berichtete von der „Monsterwelle“, von der die Gruppe überrascht worden sei. Nur ihm sei es unter Lebensgefahr gelungen, sich zu rettten.
An dieser Aussage zweifeln mittlerweile nicht nur die Angehörigen der toten Studenten. Derzeit beschöftigt sich ein Untersuchungsgericht mit dem Fall, die Kriminalpolizei hat Nachforschungen aufgenommen.
Zeitungen berichten, dass wegen fahrlässiger Tötung und/oder unterlassener Hilfeleistung ermittelt wird.

Quellen:
 
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