Tja Ralf, ich bin mit dem Inhalt des Artikel auch nicht so ganz glücklich. Zu einen sicher deshalb, weil der zu Wort kommende Experte von ERA ist. Von dieser Firma halte ich nicht wirklich viel und Expertenmeinungen genieße ich mit Vorsicht, wenn ERA druntersteht.
Tatsache ist, die Preise sind unten.
Was ich beobachtet habe, viele der am Markt platzierten Verkäufe sind Immobilien, die mit hohen Hypotheken belastet sind. Sie wurden zu Zeiten von sehr hohen Preisen, teilweise zu 100 % finanziert, erworben.
Jetzt droht der Bankrott und die Immobilie soll aus Sicht des Besitzers lieber heute als morgen weg und oftmals auch um jeden Preis.
Da macht die Bank aber dann nicht mit und sagt, wenn nicht mindestens ein Preis von X herauskommt, veranlassen wir die Auflösung der Hypothek nicht, der Verkauf scheitert.
Gute Immobilien in guten Lagen (1 a Lagen) haben sich im Preis nicht so sehr nach unten bewegt und sind rasend schnell vom verkauft. (Zumindest in Lissabon und Umgebung)
Was rumsteht wie Sauerbier, sind die massenhaft gebauten Wohnungen in nicht so schöner Lage oder von schlechter Qualität.
Makler gibt es wie Sand am Meer und Angebote ebenfalls. Gut, deutschsprachig, da wird es eng, vielleicht Engel und Völkers. Englisch findet man aber schon mehr.
(Genauso schwer wird man wohl in Deutschland einen Makler finden, der portugiesisch spricht)
Für eine erste Orientierung lässt sich wenigstens die Homepage von Remax auf deutsch umstellen (gelingt zumindest teilweise).
Mehr kann man eigentlich von einem Immobilienmarkt, der nicht "deutschlandorientiert" ist, sondern mehr nach England schaut, auch wohl nicht erwarten.