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[euronews Portugal] Armut in Europa

Das ist Maria de Fátima. Seit Jahren ist die 44jährige Sekretärin arbeitslos. In der portugiesischen Stadt Porto lebt sie mit ihrer 13jährigen Tochter von 280 Euro Sozialhilfe im Monat. Da wird schon das allerbilligste Sattessen kompliziert, beklagt sie ihre Lage. “Wenn ich meinen Vater nicht hätte, der ab und zu hilft, müssten wir uns allein von Leitungswasser ernähren. Einzig meine Tochter gibt mir die Kraft, jeden Morgen aufzustehen. Für sie erhoffe ich eine bessere Zukunft. Für mich erwarte ich nichts mehr.”
Mit ihrer Leidensgeschichte steht Maria de Fatima in Europa keineswegs allein da. Vor allem in den Euro-Schuldenländern ist die Zahl der Bedürftigen sprunghaft gestiegen. Den strengen Sparauflagen sind Sozialausgaben zum Opfer gefallen. Es gab einmal eine EU-Strategie mit dem Ziel, bis 2020 die Zahl der Armen auf 20 Millionen zu senken.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
 
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