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Euro oder Escudo - was ist besser?

Wolfgang

Teammitglied
ich frage mich, was für Portugal wohl besser wäre. Weiter kaputt sparen und alles gegen die Wand fahren, damit ein paar Auserlesene in den Genuss der Euro-Milliarden kommen. Oder ein Schlussstrich und bankrott gehen, abwerten, Banken verstaatlichen und wie früher versuchen, möglichst autark zu überleben. Bis jetzt habe ich noch keine Antwort gefunden.

So jedenfalls kann es nicht weitergehen.
 
Ich glaube ja das es da keine Ideallösung geben wird.......für manche Staaten war der Eintritt in die Eurowährung glaube ich denoch ein Fehler (ob Portugal dazuz gehört kann ich nicht sagen) und die auch rasante Zunahme der Staaten die den Euro eingeführt haben oder noch werden ist auch viel zu schnell!
Egal ob man nun versucht den Euro zu erhalten (mit allen Vor und auch vielen Nachteilen) oder einen kontrolierten Staatsbankrott einleitet und zur alten Währung zurückkehrt...das können wohl nicht mal Finanzprofis beantworten.
Beides wird viel kaputt machen und viel Zeit, Zukunftsangst und Geld kosten.
Was eigendlich am meisten stört und weh tut, nicht den Banken wird es schlecht gehen....sondern der kleine Mann muss wieder für die Fehler (auch eigen verschuldete) herhalten und bluten.
Ob ein Staat wie Portugal autark überleben kann in der heutigen Zeit.....mag ich auch bezweifeln...
Die nächsten Jahre (Jahrzehnte) werden wohl so oder so nicht einfach für Portugal.....
 
Portugal müßte dann aus der Euro-Zone austreten und das hätte sicher gravierende Folgen.Ich habe gerade mal nachgesehen was der Escucdo für einen Umrechnungswert hat :

1 Escudo bedeutet 0,0050 € x Umrechnungsfaktor 200,482= 1 €

Vielleicht kann man hieran ermessen,warum die Staaten im Euro verbleiben wollen.Wenn es einen Nord-bzw.Südeuro geben würde,gibt man m.E.die letzten 50 Jahre in der EWG/EG/EU auf.In Athen kann man schon die Ansätze der Zukunft sehen,was passiert wenn......es so kommt das die EU auseinander bricht.Es ist den Europäern nicht zu wünschen.

VG
Kielian
 
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