
[DLMURL="http://www.briefeankonrad.com/2012/12/alle-weinstocke-in-portugal-stehen-auf.html"]Berlandieri & Rupestris[/DLMURL]
Weinstock Reben Pforpfen in Portugal
Ausfächsern. Dieses ist am Douro sehr gebräuchlich, theils um die Pflanzen, welche im ersten Jahre nicht Wurzel faßten, theils um solche Stöke zu ersezen, die aus irgend einer Ursache abstarben, oder die man aus irgend einem Grunde ausreißen will. Stöke, die unfruchtbar sind, oder schlechte Früchte geben, werden in den Spalt gepfropft; Pflanzen, die nicht Wurzel faßten, oder Stöke, die ausstarben, werden durch Fächser ersezt. Das Ausfächsen en santelle wird nicht angewendet, sondern man legt den ganzen Stok in die Erde, so daß man mehrere schlechte Stöke aus einem einzigen ersezen kann.
Aufbinden. Die Rebe ist von mittlerer Höhe; ihre Aeste streichen nicht auf dem Boden hin, sondern werden an Pfahle von 3 bis 6 Fuß Höhe gebunden. Das Anbinden geschieht mit Binsen oder |140| Weiden. Nach der Weinlese werden die Pfähle ausgezogen und aufbewahrt.
Schneiden. Diese Operation, welche nach Cavoleau aus dem Auspuzen, Abschneiden und Ausbrechen besieht, ist am Douro nicht bekannt. Nur auf seltenen und sehr fruchtbaren Orten wird hier und da ausgebrochen, damit die Trauben nicht zu sehr beschattet sind.
Schneiden. Diese Operation, welche nach Cavoleau aus dem Auspuzen, Abschneiden und Ausbrechen besieht, ist am Douro nicht bekannt. Nur auf seltenen und sehr fruchtbaren Orten wird hier und da ausgebrochen, damit die Trauben nicht zu sehr beschattet sind.
Dünger. Das Düngen ist durch Geseze verboten; dessen ungeachtet geschieht es von Einigen, die mehr auf Quantität als Qualität sehen. Im Allgemeinen wird nicht gedüngt, und alle guten Weine kommen von nicht gedüngtem Boden.39)
Bearbeitung. Jede Bearbeitung des Bodens geschieht mit der Haue. Die erste (Escava genannt) wird am Anfange des Herbstes vorgenommen; man gräbt um jeden Stok herum einen Graben, dessen Tiefe sich nach der Wärme der Gegend und nach der Natur des Bodens richtet. Ist das Land heiß und der Boden kiesig, so muß der Graben tiefer seyn, damit der Frost die zarten und oberflächlichen Wurzeln verbrennen kann, so daß dadurch die Hauptwurzeln mehr Kraft bekommen und tiefer eindringen, was der Vegetation der Rebe im Sommer sehr günstig ist. Die zweite Bearbeitung (cava genannt) beginnt am Ende Januars, oder in kälter...
(Auszug)
Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
Von Hrn. Roubiao
Polytechnisches Journal
1830
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Von Hrn. Roubiao
Polytechnisches Journal
1830
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