Die Geschichte von Pedro und Inês ist so etwas wie die portugiesische Variante von Romeo und Julia. Es gibt viele literarische und musikalische Werke, die davon inspiriert sind.
Es war einmal ein portugiesischer Thronfolger, D. Pedro, der verliebte sich unsterblich in die aus Galizien stammende Hofdame seiner Frau, Inês de Castro. Der Vater D. Pedros, König Afonso IV, war gegen diese Verbindung und zwang Inês, das Land zu verlassen. Nach dem Tod seiner Frau ließ Pedro seine Geliebte zurückkommen und lebte mit ihr in der Nähe von Coimbra, wo sie ihm drei Kinder gebar. Da man am portugiesischen Hof befürchtete, Kastilien könnte durch die Thronfolge dieser Kinder an Macht gewinnen und Portugals Unabhängigkeit gefährden, wurde Inês wegen Hochverrats angeklagt. König Afonso IV ließ sie 1355 in ihrem Landhaus bei Coimbra durch gedungene Mörder hinrichten. Pedro schwor Rache, es kam zum Bürgerkrieg. Nach seiner Thronbesteigung ließ er zwei der Henker foltern und öffentlich hinrichten, indem er ihnen bei lebendigem Leib die Herzen herausreißen ließ. Deshalb trug er den Beinamen "Peter der Grausame".
Die Legende sagt, dass Pedro den Leichnam seiner Geliebten, die er angeblich noch zu Lebzeiten heimlich geheiratet hatte, in die Kathedrale von Coimbra bringen ließ, um ihn krönen zu lassen. Nachdem der gesamte Hofstaat dem Leichnam die Hand küssen musste, wurde die "posthume Königin" im [DLMURL="http://www.portugallierforum.de/allgemeines-portugal/943-weltkulturerbe-portugals-zentrum-alcobaca.html#post6862"]Kloster von Alcobaça[/DLMURL] beigesetzt.
Der Ort des Todes von Inês, die "Quinta das Lágrimas" in Coimbra, wird heute von vielen Brautpaaren und Verliebten aufgesucht.
Hier an der Fonte das Lágrimas (Quelle der Tränen) soll Inês hingerichtet worden sein. Die Legende sagt, die Quelle sei durch ihre Tränen entstanden und das Wasser sei noch immer von ihrem Blut rötlich gefärbt.
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Es war einmal ein portugiesischer Thronfolger, D. Pedro, der verliebte sich unsterblich in die aus Galizien stammende Hofdame seiner Frau, Inês de Castro. Der Vater D. Pedros, König Afonso IV, war gegen diese Verbindung und zwang Inês, das Land zu verlassen. Nach dem Tod seiner Frau ließ Pedro seine Geliebte zurückkommen und lebte mit ihr in der Nähe von Coimbra, wo sie ihm drei Kinder gebar. Da man am portugiesischen Hof befürchtete, Kastilien könnte durch die Thronfolge dieser Kinder an Macht gewinnen und Portugals Unabhängigkeit gefährden, wurde Inês wegen Hochverrats angeklagt. König Afonso IV ließ sie 1355 in ihrem Landhaus bei Coimbra durch gedungene Mörder hinrichten. Pedro schwor Rache, es kam zum Bürgerkrieg. Nach seiner Thronbesteigung ließ er zwei der Henker foltern und öffentlich hinrichten, indem er ihnen bei lebendigem Leib die Herzen herausreißen ließ. Deshalb trug er den Beinamen "Peter der Grausame".
Die Legende sagt, dass Pedro den Leichnam seiner Geliebten, die er angeblich noch zu Lebzeiten heimlich geheiratet hatte, in die Kathedrale von Coimbra bringen ließ, um ihn krönen zu lassen. Nachdem der gesamte Hofstaat dem Leichnam die Hand küssen musste, wurde die "posthume Königin" im [DLMURL="http://www.portugallierforum.de/allgemeines-portugal/943-weltkulturerbe-portugals-zentrum-alcobaca.html#post6862"]Kloster von Alcobaça[/DLMURL] beigesetzt.
Der Ort des Todes von Inês, die "Quinta das Lágrimas" in Coimbra, wird heute von vielen Brautpaaren und Verliebten aufgesucht.
Hier an der Fonte das Lágrimas (Quelle der Tränen) soll Inês hingerichtet worden sein. Die Legende sagt, die Quelle sei durch ihre Tränen entstanden und das Wasser sei noch immer von ihrem Blut rötlich gefärbt.
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