C
Chica
Gast
Seit mehr als 700 Jahren leben in Lissabon deutschsprachige Katholiken. Doch eine eigentliche katholische deutsche Gemeinde gibt es erst seit 1927, sie wurde von Viktor Wurzer gegründet.
Aus den Jahrhunderten vorher gibt es keine einheitlichen Kirchenbücher und Archive, aus denen man eine Geschichte der katholischen Deutschen ableiten kann – im Gegensatz zur evangelischen Gemeinde, die seit ihrer Gründung 1761 Pfarrbücher und Archive führt.
Die Ursache dafür ist, dass die Seelsorge der deutschsprechenden Katholiken durch Jahrhunderte von Priestern der einzelnen Bruderschaften ausgeübt wurde. Die in der Mission tätigen Mönche und Priester aus den Orden von Franziskanern, Jesuiten und anderer warteten gar nicht selten in Lissabon auf die Weiterfahrt zu ihrem „Einsatzort“. Und sie nutzen den oft länger dauernden Aufenthalt, um sich der deutschsprechenden Landsleute anzunehmen. Zwar ist sicher noch Etliches aus dieser Zeit in den Archiven der alten Klöster zu finden; aber viele Dokumente gingen durch das große Erdbeben 1755 und Klostersturm 1834 verloren.
Dom Afonso Henrique I. stiftete nach der Eroberung Lissabon 1147 zwei Friedhöfe: einen für die gefallenen Engländer im Westen der Stadt, in der Nähe der Kirche Nossa Senhora dos Martires (im Kreuzzug gefallene galten als Märtyrer) und einen weiteren Friedhof für die Deutschen und Portugiesen, mit einer Kapelle, neben der später ein Kloster entstand. Es wurde dem Heiligen Vinzenz (São Vicente) geweiht, dem Stadtpatron von Lissabon.
Allerlei Wunder sollen sich hier ereignet haben…
[DLMURL="ttp://dtkathkirchelisboa.home.sapo.pt/deutsch/geschichte/geschichte1.html"]Mehr Geschichtliches[/DLMURL]
Die Kirche der deutschen katholischen Gemeinde ist in der Rua do Patrocínio, 8 in 1350-230 Lissabon
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Mehr Infos:
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Gottesdienste:
Jeden Sonntag um 11 Uhr
an jedem 2. Sonntag im Monat mit anschließendem Mittagessen.
Aus den Jahrhunderten vorher gibt es keine einheitlichen Kirchenbücher und Archive, aus denen man eine Geschichte der katholischen Deutschen ableiten kann – im Gegensatz zur evangelischen Gemeinde, die seit ihrer Gründung 1761 Pfarrbücher und Archive führt.
Die Ursache dafür ist, dass die Seelsorge der deutschsprechenden Katholiken durch Jahrhunderte von Priestern der einzelnen Bruderschaften ausgeübt wurde. Die in der Mission tätigen Mönche und Priester aus den Orden von Franziskanern, Jesuiten und anderer warteten gar nicht selten in Lissabon auf die Weiterfahrt zu ihrem „Einsatzort“. Und sie nutzen den oft länger dauernden Aufenthalt, um sich der deutschsprechenden Landsleute anzunehmen. Zwar ist sicher noch Etliches aus dieser Zeit in den Archiven der alten Klöster zu finden; aber viele Dokumente gingen durch das große Erdbeben 1755 und Klostersturm 1834 verloren.
Dom Afonso Henrique I. stiftete nach der Eroberung Lissabon 1147 zwei Friedhöfe: einen für die gefallenen Engländer im Westen der Stadt, in der Nähe der Kirche Nossa Senhora dos Martires (im Kreuzzug gefallene galten als Märtyrer) und einen weiteren Friedhof für die Deutschen und Portugiesen, mit einer Kapelle, neben der später ein Kloster entstand. Es wurde dem Heiligen Vinzenz (São Vicente) geweiht, dem Stadtpatron von Lissabon.
Allerlei Wunder sollen sich hier ereignet haben…
[DLMURL="ttp://dtkathkirchelisboa.home.sapo.pt/deutsch/geschichte/geschichte1.html"]Mehr Geschichtliches[/DLMURL]
Die Kirche der deutschen katholischen Gemeinde ist in der Rua do Patrocínio, 8 in 1350-230 Lissabon
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Jeden Sonntag um 11 Uhr
an jedem 2. Sonntag im Monat mit anschließendem Mittagessen.
