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Auto in Portugal kaufen

Hallo, ich möchte gerne im Frühjahr nach Portugal fliegen um dort einen Oldtimer (Bj.1975-1982) zu kaufen um mit diesem dann nach Deutschland zu fahren. Wer kann mir da vielleicht Tipps geben, damit ich nicht übers Ohr gehauen werde...Danke Volker
 
hi volki -
erstmal herzlich willkommen im portugalforum! :)

hab dein thema hierher verschoben, weil du ja eher allgemeine tipps möchtest und nicht konkret ein auto suchst bzw. zu verkaufen hast.
 
Hallo Volki,

herzlich Willkommen bei den Portugalliern. Gib mal in die Suchfunktion "Oldtimer" ein. Da gibt es schon einige Themen. Vielleicht ist ja für Dich was dabei. Zumindestens kannst Du hier Kontakte zu Oldtimer Liebhaber herstellen.
 
Hallo Volki,
ich weiss nicht so viel von Autos, aber unser Haendler hier am Ort
hat immer son paar aeltere Kisten stehen.
Um nicht uebers Ohr gehauen zu werden, waers schon gut
die Sprache zu koennen. Ansonsten sind auch Autohaendler
ueberall gleich. Hast du denn schon Kontakte oder Angebote ?
guck mal bei Anúncios grátis em Portugal, anúncios classificados em Portugal (Compra em Portugal, Venda em Portugal, Contatos em Portugal, Motor em Portugal, Moradia - Locais Comunidade em Portugal,...)
es gibt noch mehr so Portale.

Gruss René
 
einen Oldtimer (Bj.1975-1982) zu kaufen um mit diesem dann nach Deutschland zu fahren.

Leider kann ich dir da auch keine Tipps geben aber die Idee, in Portugal einen Oldtimer zu kaufen und damit dann nach Deutschland zu fahren wird nur funktionieren, wenn du eine Lösung findest, mit welchem Kennzeichen du fahren wirst.
Plane dafür ordentlich Zeit und Lauferei ein.
Du kaufst das Auto mit einem portugiesischen Kennzeichen und dann musst du es in Portugal auf dich zulassen, bevor du damit fahren kannst und du musst es versichern. Das geht in Portugal leider nicht so einfach wie in Deutschland (Ausfuhrkennzeichen).
Der ADAC empfiehlt in diesem Fall den Transport des unangemeldeten Fahrzeuges mit einem Transporter.
Prüf die Bedingungen vor dem Flug nach Portugal bitte.
Leider weiss ich mangels Erfahrung auch keine Patentlösung.
 
Oi Volker,

tja, dass mit dem uebers Ohr hauen ist nicht so einfach. Sieh zu, dass auf dem Wagen keine Schulden lasten. Das koennen Firmen- oder Steuerschulden vom Besitzer sein. Die zahlst du im unguenstigsten Fall. Wenn dein Oldtimer nicht mehr angemeldet ist, lass ihn dir vom Eigentuemer anmelden und dann erst mit Papieren kaufen.

Tritt auf jeden Fall dem ADAC bei. Der beruehmteste Verein weltweit. Die helfen wirklich. Ich bin da jetzt auch Mitglied. Ich habe mal einen Oldtimer, einen MGA Coupé, nach Portugal importiert. Gab eigentlich keine Probleme und habe anstandslos auch ein port. Nummernschild bekommen. Jetzt habe ich einen Oldtimer, einen Landrover Serie III mit port. Nummernschild.

Der ADAC sagt, dass die Einfuhr (der Wagen sollte angemeldet sein und nicht aus der Scheune), keine Probleme darstellt. Du musst dir in Deutschland eine KFZ-Versicherung besorgen, dann geht das und du kannst dir den Wagen in Portugal abholen. Abmelden muss den Wagen dann der Ex-Besitzer. Damit hast du nichts zu tun. Gehe auf jeden Fall zum ADAC.
 
Hi Volki,

du schreibst leider nix, was du dir unter deinem Wunsch - Oldtimer vorstellst. Wirklich ein Oldtimer 50er 60er oder jünger? Bist du Schrauber oder möchtest du ein Fahrzeug welches fahrbereit ist, welches du in der Werkstatt warten lässt?

Was in Portugal zu bedenken wäre. Dadurch, dass kein Streusalz eingesetzt, wird ist die Karosserie im sichtbaren Bereich, was Korrosion anbelangt, eher besser als in DE. Die hohe Luftfeuchtigkeit im Winter, verbunden mit dem Meerwasserklima kann aber zu bösen Überraschungen im nicht sichtbaren Bereich führen.
Weiterhin besonderes Augenmerk auf das gesamte Fahrwerk, angefangen über Reifen, Felgen, Stossdämpfer, Federbeine, Radaufhängungen usw. Die Strassen in Portugal sind nicht die besten. Jeder der in Portugal über Land fährt weiß, früher oder später erwischt du ein heftiges Schlagloch, und das regelmäßig. :hum:

Nächstes Thema die extreme Sonneneinstrahlung, sprich besonderes Augenmerk auf Lack, Instrumententafel und Innenausstattung. Ich selbst würde nicht gerade in Portugal nach einem Oldtimer Ausschau halten.

LG

Chap
 
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Der ADAC sagt, dass die Einfuhr (der Wagen sollte angemeldet sein und nicht aus der Scheune), keine Probleme darstellt. Du musst dir in Deutschland eine KFZ-Versicherung besorgen, dann geht das und du kannst dir den Wagen in Portugal abholen. Abmelden muss den Wagen dann der Ex-Besitzer. Damit hast du nichts zu tun.

Hast du den ADAC deswegen gerade gefragt??? Oder wann haben die dir das gesagt????

Die Einfuhr in Deutschland ist sicher auch das geringste Problem, hier spricht man die Amtstsprache.

Die Ausfuhr aus Portugal dürfte da schwieriger zu realisieren sein, allein schon, weil man das Auto nicht auf den Käufer zulassen kann und sog. "Ausfuhrkennzeichen" bekommt man nicht bei jeder Zulassungstelle.

Auch sich eben nur in Deutschland eine Versicherung für ein Auto zu besorgen, dass nicht auf den Versicherungsnehmer zugelassen ist, in Portugal steht und ein portugiesisches Kennzeichen hat, klingt leicht (fertig) vereinfacht.

Egal.

Volki sollte nicht davon ausgehen, einmal nach Portugal zu fliegen, dort ein Auto zu erwerben und dann damit einfach nach Deutschland zu fahren. Mit einer guten Vorbereitung (und guten portg. Sprachkenntnissen) mag das vielleicht gehen aber ohne geht das sicher nicht.
Wahrscheinlich muß er einmal nach Portugal, ein Auto kaufen und ein zweites Mal um es dann endlich abholen zu können, wenn die Papierlage passt.
 
denn das hat mir der ADAC einmal dazu mitgeteilt

Zitat vom ADAC zur Frage der Überführung eines in Portugal erworbenen Fahrzeuges:

" Für die Überführung aus dem Kaufland nach Deutschland ist generell das Ausfuhr- oder Überführungskennzeichen des Kauflandes geeignet. Dieses ist jedoch nur in einigen Kaufländern (z.B. Dänemark, Niederlande) ohne weiteres und mit der entsprechenden Versicherung zu bekommen."Zitat vom ADAC Ende

und:

nochmal Zitat ADAC:
"Problemlos ist der Transport auf dem Anhänger, weil dazu keine Zulassung des Fahrzeuges notwendig ist." Zitat vom ADAC Ende
 
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Vielen Dank schon mal für die große Resonanz!
Also hab mich jetzt auch so noch ein wenig informiert und es scheint wohl wirklich schwierig zu sein. Habe schon einen Oldtimer in Schweden gekauft und das war total easy!
Also wenn dann möchte ich schon mit dem Auto nach Deutschland fahren, im Prinzip geht es mir ja um diese Fahrt und nicht unbedingt darum einen Oldtimer zu kaufen. Vorgestellt hatte ich mir ein Fahrzeug so ab Baujahr 75. Gerne einen Renault oder einen Mercedes. Aber im Prinzip ist es egal. Der Preis sollte nicht über 3000 Euro liegen (ausser es ist was wirklich besonderes wie z. B. ein Volvo780). Ich werde einen guten Freund mitnehmen, der sich sehr gut mit der Technik auskennt. Aber trotzdem wäre es natürlich toll wenn man zuvor schon über das Internet ein paar Fahrzeuge angeboten bekommen würde. Ein Freund erzählte mir, dass viele Angebote im Internet nur den Preis für das Fahrzeug nennen, aber vor Ort wollen die Besitzer noch zusätzliches Geld für die Nummernschilder (wegen der Zulassungssteuer). Stimmt das?
Danke für eure Mühe....
 
Hast du den ADAC deswegen gerade gefragt??? Oder wann haben die dir das gesagt????

Oí Uwe, die haben mir das vor drei Monaten in Berlin erzaehlt. Da war ich sogar nochnichtmal Mitglied. Ich war direkt im Kundenzenter in der Bundesallee.

Bei mir ist das anscheinend kein Problem, weil der Wagen bei einer port. Versicherung versichert ist. Kann damit auch ins Ausland fahren. Die Neuanmeldung in Deutschland waere dann so gelaufen, dass ich vor Neuzulassung beim KFZ-Amt eine dt. Versicherungskarte haben muss. Zusaetzlich muss der Wagen (ueber 30 Jahre alt) noch ein Vollgutachten vom TÜV bekommen.

Vielleicht waere es fuer den Threadstarter sinnvoll, sich eine Numero Contribuinte zu besorgen, den Wagen vom Verkaufer kaufen, dann zum Kraftfahrtzeugamt in Lissabon gehen und sich den Wagen auf seinen Namen eintragen lassen. Dazu braucht man aber wahrscheinlich einen Kontaktmann, wegen Wohn-/Postadresse.

Ich schicke meinen Oldtimer nach Brasilien. Das wird richtig haarig. :hum:
 
.....Also wenn dann möchte ich schon mit dem Auto nach Deutschland fahren, im Prinzip geht es mir ja um diese Fahrt und nicht unbedingt darum einen Oldtimer zu kaufen.....

Hi Volki,
dass kann ich als Oldtimer Freak gut nachempfinden ;-). Wenn du das ganze schon einmal mit einem Oldtimer von Schweden nach DE durchgezogen hast, dann hast du ja sicherlich auch gute Erfahrungen gesammelt. Klar wenn man alte Autos mag, ist Vorstellung an solch eine Reise ein Traum.

Mein Albino:


Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar

Nachdem ich Albino samt Heckschaden bei Ebay ersteigert hatte, hab ich ihn erst einmal auf Vordermann gebracht. Um den Heckschaden hat sich erst einmal ein befreundeteter Karosseriebauer und ein Lackierer gekümmert. Alles was dann kam, habe ich in liebevoller Kleinarbeit selbst gemacht. Hohlraumversiegelung, Schweissarbeiten im nicht sichtbaren Bereich, Bremsanlange, die Füchse ersteigert ( es waren vorher Prollfelgen drauf) und vieles mehr. Auch neue Reifen draufgezogen. Albino hatte nur einen Vorbesitzer, 85 Jahre alt und inzwischen verstorben. Nur orginale 82 000 gelaufen Bj. 82. Also beste Voraussetzungen um nun eine Traumreise an die Côte d’Azur über Land zu starten. Vorher natürlich Ölwechsel, Ventile eingestellt, Gelenke geprüft Zündzeitpunkt eingestellt. Albino sollte nun eigentlich fit für die große Reise sein.

Die Hinfahrt begann auch sehr entspannt. Meist über Landstrasse, gemütliche Pausen in Frankreich mit Kaffee, Croissants und allem was dazu gehört. Traumhaftes Wetter:)

Irgendwann lief der Motor unrund und ging im Stand aus. Ich hab dann das Standgas soweit hochgestellt, dass der Motor nicht mehr ausging und einigermaßen rund lief, wenn auch mit zu hoher Drehzahl im Stand. Soweit so gut.........aber dementsprechend stieg auch der Verbrauch. Über Land etwa 18 L/100 Km auf der Bahn 20 -25 L/ 100 Km. Zuvor hatte ich den Zündzeitpunkt so eingestellt, dass ich minimum 98 Oktan tanken mußte. Es gab also kaum noch eine Tankstelle, die nicht meine war. Auch der Zapfhahn der den höchsten Literbetrag anzeigte war meiner. :confused:
Ich nachhinein zeigte sich, durch die Kurzstrecken des Vorbesitzer waren die Ventile/ Verntilsitze dermaßen verrußt, dass auch das Einstellen vor der Reise nix genutzt hat. Sprich die Ventile schlossen durch die erste Langstrecke und dem entsprechenden freibrennen nicht mehr richtig und haben einen Großteil des teuren Sprits unverbrannt rausgeblasen.

Irgendwann kurz vor der Côte d’Azur noch einmal auf die Bahn, als sich dann sehr unangenehme Vibrationen bemerkbar machten. Also auf den nächsten Parkplatz nach der Ursache geschaut. Die neuen Vorderreifen waren auf der Innenseite bis aufs Gewebe blank. Erstmal vorne hinten getauscht (Reserverad mit einbezogen) nächsten Reifenhändler aufgesucht. Ich muß dazu sagen, die verstellte Spur/Sturz waren vorher unerklärlicherweise nicht zu erkennen. Die Reifen, die beim Kauf drauf waren, waren gleichmäßig runter, das Lenkrad stand gerade und der Geradeauslauf war in Ordnung.

Gut der Reifenhändler hätte ein paar Tage gebraucht passende Reifen aufzutreiben. Soviel Zeit hätte ich in dem Kaff nicht verbringen wollen. Aber er war in der Lage die Achsvermessung durchzuführen und Spur und Sturz einzustellen. Also mit einem schadhaften Reifen auf der Hinterachse weiter.

Dann kamen keine weiteren Überraschungen. Wenn ich die Kosten für die Reise ehrlich aufaddieren würde, sprich Sprit, Autobahngebühren (die Rückfahrt war ich fast durchgehend auf der Bahn) / Achsvermessung und daheim noch zwei neue Reifen, dann müßte ich wohl 2000 Euro rechnen. Trotzdem es war eine traumhafte Fahrt, eine schöne Erinnerung und ein herrlicher Urlaub. Irgendwie war es das Wert und ich würde es jederzeit wieder tunn. :dance:

Ich wünsche dir viel Spaß und vielleicht magst du aj von deinen Oldtimerüberführungen berichten

Chap

P.S. Im Januar soll Albino nun das begehrte H - Kennzeichen bekommen
 
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Bei mir ist das anscheinend kein Problem,

Vielleicht waere es fuer den Threadstarter sinnvoll, sich eine Numero Contribuinte zu besorgen, den Wagen vom Verkaufer kaufen, dann zum Kraftfahrtzeugamt in Lissabon gehen und sich den Wagen auf seinen Namen eintragen lassen.

Natürlich ist es bei dir kein Problem, weil völlig andere Voraussetzungen vorliegen. Du kannst das Auto auf deinen Namen in Portugal zulassen, weil du die Voraussetzungen (endereco fiscal, N° contribuinte) erfüllt hast.
Selbst wenn man deinem Vorschlag folgen würde und sich diese N° besorgen würde, müsste man in Portugal noch ca. 2 Wochen auf die endgültigen Fahrzeugpapiere warten, bevor man zurückfahren könnte.
Keiner behauptet, dass es nicht gehen würde, ich sage nur, es wird nur nicht einfach und muss gut geplant werden. Ich hätte auf jeden Fall einen Plan B- nämlich den Transport auf einem Anhänger bzw. mit einer Spedition- mir vorher durch den Kopf gehen lassen und mit kalkuliert.

@ volki: "Ein Freund erzählte mir, dass viele Angebote im Internet nur den Preis für das Fahrzeug nennen, aber vor Ort wollen die Besitzer noch zusätzliches Geld für die Nummernschilder (wegen der Zulassungssteuer). Stimmt das?"

Das kann ich nicht bestätigen.
Was private Verkäufer oft zusätzlich wollen, ist die Erstattung der Jahres- Kfz Steuer, die sie zu einem bestimmten Zeitpunkt für ein Jahr im voraus schon gezahlt haben.
In Portugal gibt es manchmal große Probleme ein verkauftes, verschrottetes oder exportiertes Fahrzeug aus den fiskalischen Unterlagen zu löschen. (Bei einer Ummeldung auf einen anderen Besitzer in Portugal gibt es diese Probleme meisten nicht.)
Was zur Folge hat, dass der ehemalige Besitzer immer wieder zur Zahlung der Kfz Steuer aufgefordert bzw. gemahnt wird. Das verursacht dann viel Lauferei und Ärger für den Verkäufer. Deswegen sind da sehr viele Gerüchte im Umlauf und ein Auto ins Ausland zu verkaufen ist deswegen mit einem gewissen Risiko für den verkäufer behaftet.

Das alles wird man aber erst genau erfahren, wenn man am "lebenden" Oldtimer verhandelt. Vorher ist es Kaffeesatzleserei.

Ich habe im August einen 11 Jahre alten Wagen von privat erworben, der jetzt in Portugal von mir genutzt wird.
Er hat übrigens die von chap erwähnten Lackschäden, was von meiner Werkstatt als völlig normal bezeichnet wurde während ein Deutscher Urlauber eher an einen Brandschaden dachte.

Bei der Abwicklung des Kaufes habe ich keine Probleme gehabt. Die Ummeldung auf mich erfolgte allerdings zunächst nur vorläufig. Die endgültigen Fahrzeugpapiere auf meinen Namen erhielt ich ca. 10 Tage später per Post an meine steuerliche Anschrift in Portugal. (siehe N° contribuinte).
 
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